AT132465B - Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels Kathodenstrahlen. - Google Patents

Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels Kathodenstrahlen.

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AT132465B
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Hans Von Dr Hartel
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Hans Von Dr Hartel
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  Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels   Kathodenstrahlen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels Kathodenstrahlen. 



   Es wurde bereits versucht, zur Aufzeichnung von Tönen Braun'sehe Röhren zu verwenden und hiebei die   Schwankungen   der Lichtstärke des   Fluoreszenzflecks   zu   Intensitätsaufzeichnungen   zu verwenden. Hiebei wurde auf der Fluoreszenzschicht ein grosser kreisrunder Fluoreszenzfleck durch die Kathodenstrahlen erzeugt und aus diesem ein dem Spalt entsprechender Teil ausgeblendet. Alle diese Versuche ergaben aber, dass die Helligkeit des Fluoreszenzfleeks kaum genügt, um mittels des ausgeblendeten Teiles Tonaufzeichnungen hervorzurufen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, einen Fluoreszenzfleck in Form eines Striches von beiläufig normaler Spaltbreite auf der Fluoreszenzschicht hervorzurufen. Hiedurch wird 
 EMI1.1 
 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Tonlampe gemäss der Erfindung gezeigt, u.   zw.   zeigt Fig. 1 die Tonlampe in Ansicht, Fig. 2 ein perspektivisches Bild der Lampe, Fig. 3 eine besondere Ausführungsform des Gitters. 



   Um die notwendige   Flächenhelligkeit   des Fluoreszenzflecks zu erreichen, wird in der Tonlampe um die Kathode 2 herum das Gitter 3 als ein die Kathode umgebender Zylinder mit negativer Vorspannung angeordnet. Dieser Zylinder konzentriert einerseits die Kathodenstrahlen, anderseits verstärkt er die Menge der emittierten Elektronen und erhöht so die Zahl der Elektronen im Strahlenbündel. Der Zylinder kann vorteilhafterweise durch eine normal zur Richtung der Strahlung angeordnete, mit ebenfalls negativer Vorspannung versehene Platte 4 abgedeckt sein, wobei diese Platte eine der Gestalt des Fluoreszenzflecks entsprechende Aussparung 5 besitzt. Hiebei ist es möglich, die Platte 4 vom Zylinder 3 gesondert anzuordnen und beiden Teilen eine verschiedene negative bzw. positive Vorspannung zu geben. 



   Um die Gestalt des Fluoreszenzflecks zu bestimmen, besitzt die Anode 6 ebenfalls eine Aussparung 7, die   zweckmässigerweise   die gleiche Form besitzt wie die Aussparung 5 in der Steuerplatte 4. 



   Bei solchen Tonaufzeichnungen ist es infolge der besonderen Form des Fluoreszenzflecks nicht erforderlich, eine besondere Optik anzuordnen, sondern es genügt die Anordnung einer Quarz-und Silberschicht 11, 12, 14 zwischen der Fluoreszenzschicht 8 und dem Filmstreifen 15. Hiebei ist es wesentlich, dass die hinter dem Quarzstück 11 angeordnete Silberschicht 12 eine Aussparung 18 besitzt, deren Gesamtbreite sehr klein, z. B. nicht mehr als 20      ist. Ausserdem ist es von Bedeutung, dass die Dicke des Quarzes 14 zwischen Silberschicht 12 und Streifen 15 nicht grösser ist als die Breite der Öffnung 13 in der Silberschicht, also weniger als   20 li.. Dadurch   ist es   möglich,   auf dem Streifen 15 die Tonaufzeichnungen 16 ohne eine besondere Optik aufzuzeichnen. 



   Anstatt eines Oxydfadens kann als Kathode auch ein Wolframfaden Verwendung finden. Um die leuchtende Wirkung des Wolframfadens selbst nicht auf den Streifen gelangen zu lassen, wird erfindungsgemäss die durch den Wolframfaden emittierte Elektronenstrahlung abgelenkt und so eine ausschliesslich vom Elektronenbombardement abhängige Flächenhelligkeit des Fluoreszenzflecks erzielt. 



  Ebenso ist es auch möglich, in die Bahn des vom Wolframfaden emittierten Elektronenstrahls lieht- 

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 absorbierende, jedoch die   Elektronen durchlassende Mittel, z.   B. eine sehr diinne   Molybdänplatte, ein-   zuschalten. Durch beide Anordnungen wird es   ermöglicht,   das Selbstleuchten des Wolframfadens auf die Tonaufzeichnung nicht wirksam werden zu lassen. 



   Da erfindungsgemäss festgestellt wurde, dass es für die Stärke der Elektronenemission von Bedeutung ist, wie weit die Kathode vom vorderen Ende des Zylinders entfernt ist, kann vorteilhafterweise der als Gitter dienende Steuerzylinder 3 in Richtung der Elektronenstrahlen 9 verschiebbar angeordnet sein und durch seine Verschiebung die Menge der emittierten Elektronen beeinflusst werden. Zweckmässigerweise sind hiebei   Führungsschienen. ? y   angeordnet, in denen der Zylinder läuft. 



   In manchen Fällen ist es zweckmässig, die Wand der Röhre aus Uviolglas oder Quarz   auszuführen,   da dieses Material die Strahlung besser   durchlässt   und so eine grössere Lichtstärke bei der   Aufzeichnung   erzielt werden kann. 



   Besonders zweckmässig ist das vorliegende Verfahren in den Fällen, wo die endgültige   Tonaufzeich-   nung durch Kopieren hergestellt wird. Hiebei können vorerst Tonaufzeichnungen   grösserer   Breite hergestellt werden, wodurch eine weitgehende Vermeidung von   Verzerrungen     möglich   ist. Von diesen breiten Tonaufzeichnungen werden dann, z. B. auf elektrischem Wege, die endgültigen   Aufzeichnungen h'-r-   gestellt. 



   Falls die Röhre mit Wechselstrom betrieben wird, ist es   zweckmässig,   die Kathode als bifilare Dralitsclileife auszubilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels Kathodenstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die emittierten Elektronen ein Fluoreszenzfleck in Form eines Striches von beiläufig normaler Spaltbreite auf der   Fluoreszenzschic1lt   einer Tonlampe hervorgerufen wird.

Claims (1)

  1. 2. Tonlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gitter ein die Kathode umgebender Zylinder dient.
    3. Tonlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter auch eine normal zur Richtung der Elektronenstrahlung angeordnete Steuerplatte mit umfasst, die eine der Gestalt eines normalen Aufnahmespaltes entsprechende Aussparung besitzt.
    4. Tonlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausspa) ung der Anode dieselbe Gestalt wie die Aussparung in der Steuerplatte besitzt.
    5. Tonlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der von der Kathode emittierten Elektronenstrahlung lichtabsorbierende, jedoch die Elektronen durchlassende Mittel, z. B. eine sehr dünne Molybdänplatte, eingeschaltet sind.
    6. Tonlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Gitter dienende Steuerzylinder in Richtung der Elektronenstrahlung verschiebbar ist, um durch seine Verschiebung die Menge der emittierten Elektronen beeinflussen zu können.
    7. Tonlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Fluoreszenzschirm und Aufzeiehnungsstreifen nur eine Quarz-und Silbersehicht aber keine Optik angeordnet ist, wobei in der EMI2.1
AT132465D 1931-12-21 1932-03-04 Einrichtung zur Aufzeichnung von Tönen mittels Kathodenstrahlen. AT132465B (de)

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