AT131590B - Verfahren zur Behandlung von mineralsauren Aufschlußprodukten der Calciumphosphate mit Ammoniak. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von mineralsauren Aufschlußprodukten der Calciumphosphate mit Ammoniak.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Behandlung von mineralsauren Aufschlussprodukten der Calciumphosphate mit
Ammoniak. 
 EMI1.1 
 durch Behandlung von Superphosphat oder ähnlichen   mineralsauren Aufschlussprodukten der   Rohphosphate mit Ammoniakgas beschrieben. Die Ausführung des Verfahrens erfolgte bisher in chargenweisem oder Gegenstrombetrieb. 



   Die Anmelder zeigten, dass sich beim Gegenstromverfahren grosse Schwierigkeiten bei der Behandlung von mineralsauren   Aufschlussprodukten   der Rohphosphate mit Ammoniak ergeben, wenn man dasselbe in konzentrierter Form anwendet und nicht die von den   Anmeldern be-     schriebenen Massnahmen anwendet, durch   die verhindert wird, dass sich der bei der Reaktion entwickelnde Wasserdampf in dem zur Hauptreaktionszone hintransortierten Aufschlussmaterial niederschlägt. 



   Es wurde nun   überraschenderweise gefunden, dass   diese Schwierigkeiten nicht auftreten, wenn man sogar konzentriertes Ammoniakgas mit den mineralsauren Phosphat-Aufsehlussprodukten im Gleichstrom durch die Reaktionsapparatur hindurchführt. Der bei der Reaktion entstehende Wasserdampf schlägt sich in dem von der Hauptreaktionsstelle sich entfernenden und allmählich abkühlenden   Reaktionsprodukt   in mehr oder weniger grossem Umfange nieder. Falls noch Ammoniakgas in dem Luftraum vorhanden ist, schlägt sich eine   Ammoniaklösung   auf dem bereits mehr oder weniger mit Stickstoff abgesättigten Produkt nieder, wodurch eine ganz besonders hohe Absättigung mit Ammoniak erreicht wird.

   Dieselbe kann bis zu 46 Gewichts- 
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 durch Klumpen-oder Krustenbildung oder unvollständige   Stickstoft'sättigung, wie   sie beim Gegenstromverfahren eintreten. wenn der Wasserdampf sich im   Reaktionsprodukt niederschlägt,   treten bei diesem Verfahren nicht auf, scheinbar deshalb. weil der Wasserdampf sich in einem Reaktionsprodukt kondensiert, welches bereits zum grössten Teil mit Stickstoff abgesättigt ist. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, flüssige Aufschlussprodukte von Rohphosphaten mit Salpetersäure unter Rühren mit Ammoniak im ununterbrochenen Betrieb umzusetzen. indem man in die 
 EMI1.3 
 Ammoniakgas einführt. Bei diesem Verfahren, welches nach dem Wortlaut der Beschreibung sowohl im Gleich-als auch im Gegenstrom ausgeführt werden kann. treten nicht diejenigen Schwierigkeiten auf, welche man bei der Behandlung von nicht flüssigen mineralsauren Roh-   phosphataufschluss-Produkten   mit konzentriertem Ammoniak im Gegenstrom beobachtet. 



   Beispiel. 



   Durch ein Drehrohr von 7   w   Länge und 60   eiii   Durchmesser werden   stündlich   im Gleich- 
 EMI1.4 
 keiten in der Apparatur mit Luft auf 50-75 Vol. Prozent   H3   verdünnt wird. im Gleichstrom hindurchgeleitet. Die Temperatur beträgt dicht hinter der Einfallstelle des Superpliosphats   83  C, 0#5 m weiter 103  C   und am Ausfallende des Superphosphats   8U  C.   Das Produkt ist vollkommen trocken, von   feinkörniger Beschaffenheit   und enthält   18'34"n   Gesamt- 
 EMI1.5 


Claims (1)

  1. mit Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, dass man die mineralsauren Aufschlussprodukte det Rohphosphate mit Ammoniak im Gleichstrom behandelt.
AT131590D 1930-11-28 1931-11-16 Verfahren zur Behandlung von mineralsauren Aufschlußprodukten der Calciumphosphate mit Ammoniak. AT131590B (de)

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