AT131499B - Statischer Wechselstromtransformator für wirtschaftlichen Betrieb bei niedrigen Belastungen. - Google Patents

Statischer Wechselstromtransformator für wirtschaftlichen Betrieb bei niedrigen Belastungen.

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AT131499B
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  Statischer   Wechselstromtr'Misformator     filr wirtsehaftlieheii Betrieb   bei   lliedrigen Belastuugen.   
 EMI1.1 
 formators von Dreieckschaltung auf Sternschaltung überzugehen, wobei man mit der   Sternschaltung   eine brauchbare Leistungsstufe mit erhöhtem Wirkungsgrad und mit erhöhtem Leistungsfaktor für elektrische Belastungen von etwa 20-33% der Höchstleistung (Dreieckschaltung) bei Vollast des Transformators erzielt. Aber eine einzige Leistungsstufe von so beschränktem Spielraum war für die praktischen und wirtschaftlichen Bedürfnisse nicht genügend. 



   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Regelung bei statischen Transformatoren je nach der Änderung der Belastung zu verwirklichen, wobei die   Oberspannungs-und   die   unterspannung-   wieklung geteilt waren, d. h.. dass geeignete Spulengruppen gebildet waren um in verschiedener Weise mit der Speiseleitung und mit dem Belastungskreis verbunden zu werden. Es war vorgesehen, solche Spulen in Reihe für niedrige Belastungen, in Parallelschaltung für höhere Belastungen zu verwenden ; im Fall der   Drehstromtransformatoren   waren auch für Zwischenbelastungen zwischen der hohen Belastung, für die sich die Dreieckschaltung eignet, und niedrigen Belastungen, für die sich die Sternschaltung eignet, gemischte Schaltungen vorgesehen. 



   Ebenso ist vorgeschlagen worden, einen Einphasentransformator mit einer Oberspannungs-und mit einer   Unterspannungswieklung   auszuführen, deren jede aus mehreren voneinander isolierten und 
 EMI1.2 
 einander in Reihe, parallel oder in Reihenparallel, geschaltet werden. 



   Alle diese   Vorschläge   sind, sei es infolge des Auftretens von   Zusatzverlusten,   sei es wegen anderer Schwierigkeiten, ohne praktischen Wert befunden worden. 



   Die Erfindung hat den Zweck, die statischen Transformatoren an eine beliebige Anzahl von Leistungsstufen, von willkürlich gewählten Werten, anzupassen, so um sie wirtschaftlich bei Belastungen zu machen, welche geringer als   800   der gewöhnlichen Leistung bei voller Belastung sind. 



   Ein statischer Transformator nach der Erfindung besitzt je eine Mehrzahl von selbständig gewickelten   Oberspannungs- und Cnterspannungswicklungen.   die alle in derselben Weise im Hinblick auf das Magnetfeld des Transformators angeordnet sind. und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der Oberspannungswicklungen und die Gesamtheit der   Unterspannungswicklungen   jede aus einer Hauptwieldung und einer oder mehreren minderen Wicklungen zusammengesetzt sind, von denen in jeder Phase jeweils entweder die Hauptwieklungen allein oder in Reihe mit einer oder mehreren minderen Wicklungen verwendet werden kann.

   wodurch ausser   der gewöhnlichen   Leistung eine beliebige Anzahl von Leistungsstufen im Transformator von willkürlich gewählten Werten mit gutem Wirkungsgrad und Leistungsfaktor bei jeder dieser Leistungen zu erzielen ; solche Absicht wird dadurch erzielt, dass der magnetische Fluss mit grosser Genauigkeit proportional zur Belastung erhalten wird, und ausserdem dadurch, dass um die obengenannten Leistungsstufen und die   gewöhnliche   Leistung des Transformators zu erzielen, Parallelschaltungen und gemischte Schaltungen der Wicklungen und damit zusätzliche Verluste im Eisen und Verluste durch Wirbelströme im Kupfer des Transformators vermieden werden. 



   In diesem statischen Transformator werden sämtliche   Ober-und Unterspannungswicklungen   in jeder Phase, vorzugsweise dauernd in Reihe verbunden sein. Diese Verbindungen zwischen jeder der Hauptwieklungen und der minderen Wicklung bzw. wenn mehr mindere Wicklungen da sind, zwischen jeder   Hauptwicklung   und einer minderen Wicklung und zwischen den   minderen Wicklungen,   sind alsdann 

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 mit Abzweigungen versehen. die zu zwei geeigneten Schaltvorrichtungen führen, um in Jeder Phase je eine oder mehrere mindere Transformatorwicklungen in die Stromkreise der   Hauptwieklungen   ein- schalten und gegebenenfalls bei einem Drehstromtransformator, wie an sieh bekannt, von der Sternzur Dreieckschaltung und umgekehrt übergehen zu können. 



   Vorzugsweise erzielt man die Einschaltung oder die   Ausschaltung   einer oder mehrerer minderer Wicklungen und gegebenenfalls. im Fall eines Drehstromtransformators, auch die Schaltung in Stern oder in Dreieck mittels zweier Kontroller, die in der Art angeordnet sind, um gleichzeitig angetrieben zu werden. 



   Die praktischen und wirtschaftlichen Vorteile der Erfindung sind, wie schon gesagt, durch die Tatsache bedingt, dass um eine beliebige Leistungsstufe im Transformator und die   gewöhnliche   Leistung des Transformators zu erzielen, an   den Wicldungen   des Transformators die Parallelschaltungen, die Reihenparallelschaltungen oder, im Fall eines Drehstromtransformators, die gemischten Schaltungen, die Schaltungen in Doppelstern oder in Doppeldreieck ausgeschlossen sind, so dass zusätzlich Eisen-und Kupferverlust auf ein Minimum verringert werden. Ausserdem kann man einen Transformator mit einer beliebigen Anzahl von Leistungsstufen konstruieren und jede Leistungsstufe derart wählen, um den Transformator vorteilhaft anpassbar an eine oder mehr gewollte elektrische Belastungen zu machen, z.

   B. zwischen 20 und   8000   der   gewöhnlichen   Leistung eines vollbelasteten Transformators oder an alle Belastungen des Transformators, von den niedrigsten bis zu den der normalen Belastung benachbarten, weil die magnetische   Sättigung im   Eisen des Transformators sieh mit grosser Genauigkeit proportioniert zur Belastung desselben erhalten kann. 



   Die Beschreibung und Zeichnungen betreffen einen Drehstromtransformator mit je einer Hauptwicklung und einer oder mehreren minderen Wicklungen auf   Ober- und rnterspanmmgsseite.   aber die 
 EMI2.1 
 eines Drehstromtransformators mit je einer Hauptdreiphasen-Transformatorwicklung und drei   minderen     Dreiphasentransformatorwicklungen   auf der   Ober-und Unterspannungsseite.   Fig. 2 zeigt schematisch ein Beispiel eines Kernpakets eines Transformators mit   Primär-und Sekundärwicklungen nach Fig. l.   In der Fig. 3 ist ein von zwei Kontrollern gebildeter Apparat dargestellt, zur gleichzeitigen   Schaltung   der   Ober-und Unterspannungswieldungen   eines Transformators gemäss der Erfindung.

   Die Fig. 4.   a.     6. 7   und 8 zeigen je ein theoretisches Schema nur einer Gruppe von in einem Drehstromtransformator nach der Erfindung verwendeten Wicklungen. 



   In jedem Teilbild   1 a, 2a.. 3a   und   4a   des theoretischen Schemas der Fig.   l   sind die   Oberspannungs-   wicklungen des Transformators mit dünnen Strichen und die   Unterspannungswicklungen   mit dicken Strichen gezeichnet. In jedem Teilbild ist die   Hauptwicklung.   in jeder Phase links, die drei minderen   Wicklungen   sind in jeder Phase fortschreitend rechts gezeichnet.

   Die mit vollen Strichen   gezeichneten   Verbindungen bezeichnen die Einschaltung der minderen Wicklung oder   Wicklungen   in den Stromkreis der zugehörigen   Hauptwicklung.   Die gestrichelt gezeichneten Verbindungen bezeichnen die Ausschaltung der minderen   Wicklung   oder   Wicklungen   aus dem Stromkreis sowohl der Gesamtheit von Oberspannungs-   wicklungen   als auch der Gesamtheit von Unterspannungswicklungen. Diese Wicklungen werden, um drei verschiedene Leistungsstufen in einem Transformator und die gewöhnliche Leistung   4, ( des Trans-   formators zu erzielen, wie in la,   a, 2 a,. 3 a und 4a   gezeigt ist. geschaltet. 



   Fig. 2 zeigt schematisch die konstruktiven Einzelheiten eines Beispiels   der Anordnungen   der für   die Verwendung, nach der Erfindung, in einem Transformator konstruierten Wicklungen. Die Wicklungen der Serie von Oberspannungswicklungen des Transformators umfassen eine Hauptwieklung a1 und drei   getrennte mindere Wicklungen   b,. alle   vier Wicklungen sind selbständig über die ganze Länge eines Sehenkels des Kerns eines Transformators gewickelt. Die Wicklungen der Serie von   Unterspannungs-     wieldungen   des Transformators umfassen eine Hauptwieklung   a2   und drei getrennte mindere Wicklungen   b2,   alle vier Wicklungen sind selbständig über die ganze Länge des obengenannten Schenkels gewickelt. 



  Ein   Isolierrohr   c trennt die Serie von Oberspannungswieklungen des Transformators von der Serie von Unterspannungswieldungen des Transformators.   d   sind die Isolierschichten zwischen der   Hauptwieklung   und den minderen Wicklungen sowohl der Serie von Oberspannungswicklungen des Transformators als auch der Serie von   Fnterspannungswicklungen   des Transformators. 



   Die Verbindungen, um in jeder Gesamtheit von Wicklungen des Transformators in jeder Phase eine oder mehrere mindere Wicklungen in den Stromkreis der Hauptwieklung einzuschalten oder aus dem Stromkreis sowohl der Gesamtheit von Oberspannungswicklungen als der Gesamtheit von Unterspannungswieldungen auszuschalten, und im Fall eines Drehstromtransformators auch die Schaltung in Stern oder Dreieck zu bewirken, zum Zweck, die verschiedenen Leistungsstufen im Transformator und die gewöhnliche Leistung des Transformators zu erzielen, werden mittels   Kontaktbrücken   oder auch mittels zweier geeigneter Kontroller ausgeführt, welche gleichzeitig angetrieben werden,   um   jede Serie von Wicklungen getrennt zu regeln, wie beispielsweise in der Fig. 3 mit Cl und   C2   gezeigt ist.

   Die 

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 beiden Kontroller sind vom Nockenkontaktsegmenttyp mit entsprechenden Kontaktfingern. Ihre Wellen sind mit Zahnrädern versehen, in welche die Ketten ('3 und   e,   eingreifen. welche in die auf der gemeinsamen Antriebswelle/5 befestigten Zahnräder eingreifen. Die Kontroller   könnten   auch in anderer 
 EMI3.1 
 formator unabhängigen Gehäuse angeordnet sein. 



   In den Fig. 4, 5,   6.   7 und 8 ist die   Hauptwieklung   in jeder Phase links und die   mindere   Wicklung rechts oder die minderen Wicklungen sind fortschreitend rechts gezeigt. Die mit vollen Strichen gezeichneten Verbindungen, in jeder Phase zwischen der Hauptwicklung und der minderen Wicklung oder   Wicklungen   und zwischen den minderen Wicklungen, bezeichnen die Einschaltung der minderen Wicklung bzw. Wicklungen in den Stromkreis der diesbezüglichen   Hauptwicklung.   Die gestrichelt gezeichneten Verbindungen, in jeder Phase zwischen der Hauptwicklung und der minderen Wicklung oder den   minderen   Wicklungen oder zwischen den minderen Wicklungen, bezeichnen die Ausschaltung der   minderen   Wicklung bzw.

   Wicklungen aus dem Stromkreis der diesbezüglichen Hauptwicklung des Transformators. wobei jedoch die mindere Wicklung bzw. minderen Wicklungen in jeder Phase immer in Reihe mit der Hauptwicklung verbunden bleiben. Wo Verbindungen nicht gezeichnet sind, stellt dies auch in jeder Phase die Ausschaltung der minderen Wicklung bzw. Wicklungen aus dem Stromkreis der zugehörigen Hauptwicklung dar : in diesem Falle werden jedoch die   Reihenverbindungen   in jeder Phase zwischen der Hauptwicklung und der minderen Wicklung bzw. den minderen   Wicklungen   oder zwischen den minderen Wicklungen, unterbrochen.

   Die   Stern-und Dreieckverbindungen   sind mit vollen Strichen gezeigt. 
 EMI3.2 
 Wicklung einer   Wicklungsgruppe des Transformators,   wie in   Je, 2  . c und 4c ! gezeigt,   verbunden, ebenso die andere, nicht dargestellte Wicklungsgruppe, wodurch drei verschiedene Leistungsstufen und die gewöhnliche Leistung des Transformators erzielt werden. 



   Nach Fig. 5 werden in einem Drehstromtransformator die Hauptwicklungen und je zwei mindere 
 EMI3.3 
 verbunden, um fünf verschiedene Leistungsstufen und die gewöhnliche Leistung des Transformators zu erzielen. 



   Nach Fig. 6 werden in einem Drehstromtransformator die   Hauptwicklungen   und je drei   mindere   
 EMI3.4 
 gezeigt, verbunden, um sieben verschiedene   Leistungsstufen und   die gewöhnliche Leistung des Transformators zu erzielen. 



   Nach Fig. 8 werden in einem   Drehstromtransformator   die Hauptwicklungen und je zwei mindere Wicklungen wie für eine Wicklungsgruppe des Transformators in 1a, 2a, 3a und 4a gezeigt. verbunden.   um   drei verschiedene Leistungsstufen und die gewöhnliche Leistung des Transformators zu erzielen. aber nach dieser Figur werden alle Wicklungen jeder Wicklungsgruppe des Transformators in den betreffenden Stromkreis eingeschaltet, um die   gewöhnliche   Leistung zu erzielen. 



   Nachstehend sind zwei Berechnungsbeispiele für einen   Drehstromtransformator   auseinandergesetzt, diese Berechnungen beziehen sich nur auf die Unterspannungswicklungsgruppe ; die Oberspannungswicklungsgruppe muss natürlich aus einer entsprechenden Anzahl von Wicklungen zusammen- gesetzt sein, welche in Ubereinstimmung mit denjenigen der   Unterspannungswieklungen.   im Hinblick auf das   Übersetzungsverhältnis,   berechnet und auch verbunden sein müssen. In den beiden Beispielen ist die   Leitungsspannung. Pnterspannungsseite,   mit 500 Volt angenommen. 



   Beispiel 1. Für einen   Drehstromtransformator.   in welchem die Transformatorwicklungen nach Fig. 5 angeordnet sind, ist die Hauptwieklung. die drei Phasen in Sternschaltung. bei normaler Sättigung für eine Spannung von 865 Volt berechnet ; die erste   mindere   Wicklung, die drei Phasen in Sternschaltung. bei normaler Sättigung für eine Spannung von 190 Volt berechnet; die zweite mindere Wicklung, die drei Phasen in Sternschaltung, bei normaler Sättigung für eine Spannung von 225 Volt berechnet. Die 
 EMI3.5 
 Fig. 5) wohlgemerkt mit denselben Verbindungen an den Wicklungen der andern, nicht dargestellten Gesamtheit von Wicklungen), erzielt man durch die Anwendung der Leitungsspannung von 500 Volt. 



     In 1a   auf die Hauptwieklung und auf die beiden minderen Wicklungen, alle in jeder Phase untereinander in Reihe verbunden, insgesamt für 1280 Volt, die Sättigung immer als normal vorausgesetzt. mit Schaltung in einzigem Stern berechnet ; in   2 a   auf die Hauptwicklung und auf die erste mindere   Wieklung,   in jeder Phase untereinander in Reihe verbunden, insgesamt für 1055 Volt mit Schaltung in einzigem Stern berechnet; in 3a auf die Hauptwicklung allein fiir 865 Volt mit   gewöhnlicher   Sternschaltung berechnet, für die an sich bekannte Leistungsstufe ;

   in 4a auf die Hauptwicklung und auf die beiden minderen Wicklungen, alle in jeder Phase untereinander in Reilhe verbunden, insgesamt für 

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 EMI4.1 
 spannung 500 Volt ist. so hat man in dieser Verbindung die in den obigen   Berechnungen   als   normal   vor-   gesehene   Sättigung im Eisen. 



   Angenommen. dass dieser Transformator für 100KW konstruiert sei. welche Kilowatt die   gewöhn-   liche Leistung eines vollbelasteten Transformators darstellen, so erzielt man die fünf verschiedenen   Leistungsstufen im Transformator mit   erhöhtem Wirkungsgrad und bei günstigen   Bedingungen,   was den Leistungsfaktor betrifft, in jeder Stufe und für die gewöhnliehe Leistung des Transformators wie folgt :
Die erste Leistungsstufe (1 a) für elektrische Belastungen von 2 bis   20     KW.   



   Die zweite Leistungsstufe (2a) für Belastungen von   10 bis 25 THF.   



   Die dritte Leistungsstufe (bekannt) (3a) für Belastungen von 20 bis 33 KW. 



   Die vierte Leistungsstufe (4a) für Belastungen von 25 bis 65 KW. 



   Die fünfte Leistungsstufe (5a) für Belastungen von 45 bis 85   AW.   
 EMI4.2 
 
Beispiel 2. Für einen Drehstromtransformator, in welchem die Transformatorwicklungen wie für die rnterspannungswicklungsgruppe in der Fig. 8 dargestellt, angeordnet sind. ist die Hauptwicklung die drei Phasen in Sternschaltung, für eine Spannung von 595 Volt berechnet ; die erste mindere Wicklung, die drei Phasen in Sternschaltung für eine Spannung von 125 Volt berechnet : die zweite   mindere Wicklung,   die drei Phasen in Sternschaltung für eine Spannung von 145 Volt berechnet.

   Die drei   verschiedenen   Leistungsstufen und die gewöhnliche Leistung des Transformators (dargestellt in Fig. 8. wohlgemerkt mit denselben Verbindungen an den Wicklungen der nicht dargestellten andern   Gesamtheit von   Wicklungen), erzielt man durch die Anwendung der Leitungsspannung von 500 Volt. 



   In   1 a   auf die Hauptwicklung und auf die beiden minderen Wicklungen, alle in jeder Phase untereinander in Reihe verbunden, insgesamt für 865 Volt mit Schaltung in einzigem Stern   berechnet : in   
 EMI4.3 
 ist. entspricht die Leitungsspannung von 500 Volt der   höchsten Sättigung im Eisen desselben.   



    Angenommen, dass dieser Transformator für 100KW konstruiert sei, welche Kilowatt die gewöhnliche   Leistung eines vollbelasteten Transformators darstellen, so erzielt man die drei verschiedenen   Lebtungs-   stufen im Transformator mit erhöhtem   Wirkungsgrad   und bei günstigen Bedingungen, was den Leistungsfaktor betrifft, in jeder Stufe und für die gewöhnliche Leistung des Transformators wie folgt :
Die erste Leistungsstufe (bekannt) (la) für elektrische Belastungen von 20 bis 33 KW. 



   Die zweite Leistungsstufe   (2     für   Belastungen von   25bis60KTT ?'.   



   Die dritte Leistungsstufe (3a) für Belastungen von 50 bis 80   KIV.   



   Die gewöhnliche Leistung    ( für   Belastungen von   75 bis 100 KlV.   



   Ein Transformator entsprechend der Erfindung eignet sieh natürlich für jede der   üblichen Ver-   wendungsarten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Statischer Transformator für wirtschaftlichen Betrieb bei niedrigen Belastungen. mit einer Mehrzahl von selbständig gewickelten Oberspannungs- und Unterspannungswicklungen. die alle für jede Phase in derselben Weise im Hinblick auf das Magnetfeld des   Transformators angeordnet   sind,   gekennzeichnet   durch je eine Hauptwicklung und eine oder mehrere mindere Wicklungen für Oberund Unterspannung, von denen in jeder Phase die Hauptwicklungen entweder allein oder   ausschliesslich   in Reihenschaltung mit je einer oder mehreren minderen Wicklungen verwendbar sind, wodurch ausser der normalen Leistung stufenweise eine willkürliche Anzahl von Leistungen am Transformator einstellbar ist und dies infolge der Tatsache,

   dass der magnetische Fluss mit grosser Genauigkeit proportional zur Belastung erhalten wird,   mit gutem Wirkungsgrad und Leistungsfaktor   bei jeder Leistung.

Claims (1)

  1. 2. Statischer Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwieklungen für die gewöhnliche Leistung des Transformators bemessen sind.
    3. Statischer Transformator nach Anspruch 2, bei dem sämtliche Ober- und Unterspannungs- wieklungen in jeder Phase dauernd in Reihe verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten EMI4.4 führen. um eine oder mehrere mindere Wicklungen in die Stromkreise der betreffenden Hauptwickinnen einschalten zu können. <Desc/Clms Page number 5>
    4. Statischer Transformator für Drehstrom nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schaltvorrichtungen so ausgebildet sind, dass sie ausser den angeführten Schaltungen noch den Übergang aus der Stern-in die Dreieckschaltung und umgekehrt herzustellen erlauben, wodurch weitere Leistungstufen erreichbar sind.
    5. Statischer Transformator für Drehstrom nach Anspruch 1, bei dem sämtliche Ober-und sämt- liche Unterspannungswicklungen, in jeder Phase, dauernd in Reihe verbunden sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass die genannten Reihenverbindungen auf der Ober-und Unterspannungsseite in jeder Phase zwischen der Hauptwicklung und der minderen Wicklung oder zwischen der Hauptwieklung und einer minderen Wicklung und zwischen den minderen Wicklungen, mit Abzweigungen versehen sind, die zu zwei geeigneten Schaltvorrichtungen führen, um neben Sterndreieckumschaltungen je eine oder mehrere mindere Wicklungen aus dem Stromkreise der betreffenden Hauptwicklung ausschalten zu können. EMI5.1
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