DE1638407C3 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1638407C3 DE1638407C3 DE19671638407 DE1638407A DE1638407C3 DE 1638407 C3 DE1638407 C3 DE 1638407C3 DE 19671638407 DE19671638407 DE 19671638407 DE 1638407 A DE1638407 A DE 1638407A DE 1638407 C3 DE1638407 C3 DE 1638407C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- winding
- direct current
- phase
- primary
- conductance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M5/00—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
- H02M5/02—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC
- H02M5/04—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters
- H02M5/10—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters using transformers
- H02M5/12—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters using transformers for conversion of voltage or current amplitude only
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
- H01F27/38—Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings
- H01F27/385—Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings for reducing harmonics
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/14—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with variable magnetic bias
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/04—Arrangements for connecting networks of the same frequency but supplied from different sources
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/18—Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks
- H02J3/1821—Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks using shunt compensators
- H02J3/1835—Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks using shunt compensators with stepless control
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E40/00—Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
- Y02E40/30—Reactive power compensation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
- Ac-Ac Conversion (AREA)
- Control Of Electrical Variables (AREA)
Description
Ein solcher Aufwand ist nur dann gerechtfertigt, spannung in ihrer Größe bestimmte primäre Flußwenn
es unbedingt erforderlich ist, die 5. und 7. Har- grundschwingung die magnetische Sättigungsgrenze
monische bei jedem Betriebszustand, d. h. bei jeder in einem Bereich überschreitet, dessen Breite zwi-Vormagnetisierung,
zu vermeiden. Dies ist nur dann sehen etwa 2 β = 90° el. Breite und 2 β = 90° el.
nötig, wenn im Netz, in dem die Anordnung zum Ein- 5 Breite, bezogen auf die Grundschwingung, Hegt, wo-
satz kommt, eine Resonanzgefahr für diese Ober- bei β der halbe Winkelbereich ist, in dem ein Kern
Schwingungen besteht Da dies meist nicht zu erwar- sich in Sättigung befindet, indem der magnetische
ten ist, genügt eine einfachere Ausfuhrungsart, die in Fluß die Sättigungsgrenze überschreitet. Es wird nämkonstruktiver
Hinsicht der herkömmlichen Transfer- Hch die Summe aller auf den erzeugten Blindstrom
matorHuart besser entspricht. Diese Ausführungsart io bezogenen Ströme am kleinsten im Bereich von
wird im folgenden beschrieben. β = 45 bis 135° (insbesondere bei β = 90°), näm-
Es ist ferner nicht sinnvoll, einen solchen Aufwand Hch 2"i = 2, was dem Kupferaufwand für einen
zu betreiben, wean der Kompensationseffekt, der den Transformator entspricht, wenn man die doppelte
bekannten Schaltungen zugrunde Hegt, nur bei sym- Anzahi von Wicklungen unberücksichtig läßt,
metrischer Speisung gilt. Immer dann, wenn durch j 5 Bei kleineren Werten von β ist die Ausnutzung
Netzfehler (Kurzschlüsse, Unterbrechungen in den schlecht, weil die Oberschwingungen relativ groß
Phasen) an der Anordnung ein unsymmetrisches sind; bei größeren Winkeln für β ist der Gleichstrom
Spannungssystem zur Wirkung kommt, treten bei den relativ groß. Damit rückt die praktische Anwendung
bekannten Lösungen ebenfalls schädliche Ober- in ganz überraschender Weise in erreichbare Nähe,
schwingungen im Primärstrom auf. 20 Neben dieser günstigen Auslegung ergibt sich in
Es ist weiter bereits eine Spannungsstellvorrich- diesem Bereich eine überraschende Abnahme der den
tung zur Verwendung für ein elektrisches Mehr- Primärstrom verzerrenden Oberschwingungen. Bei
phasenversorgungsnetz bekannt, das eine veränder- kleinen Sättigungswinkeln ß, die bisher nur betrachbare
Belastung, z. B. einen elektrischen Lichtbogen- tet worden waren, ist der Oberschwingungsgehalt
ofen speist, bestehend aus einer Anzahl Transduk- as relativ sehr hoch, so daß die bereits erwähnten komtoren,
die an die Stromquelle derart angeschlossen plizierten Kompensationsschaltungen für notwendig
sind, daß die Einstellung der Speisespannung durch erachtet wurden, um die 5. und 7. Oberschwingung
Änderung der Reaktanzen der Transduktoren bewirkt im Primärstrom zu beseitigen,
werden kann, und aus Vorrichtungen zum Erregen Bei normaler Auslegung ergeben sich nämlich, inseiner Steuerwicklung an jedem Transduktor, unab- 30 besondere auch bei kleinen Einheitsleistungen, wie hängig von der Speisespannung, so daß die erwähnte sie meist zu Versuchszwecken ausgeführt wurden, Änderung bewirkt wird, wobei jeder Transduktor ein relativ kleine Sättigungswinkel bei Nennstrom. Erst paar Arbeitswicklungen aufweist, die mit Bezug auf eine berechenbare Anpassung des Kernquerschnittes, die Steuerwicklung so angeordnet sind, daß indu- der Windungszahlen und Abmessungen der Wickzierter Strom von der Frequenz der Stromquelle in 35 lungen, eine Einführung künstlicher Abstände zwider Steuerwicklung verhindert wird, bei welcher jede sehen dem Kern und den Wicklungen oder zwischen Steuerwicklung der Transduktoren mit den genannten den Wicklungen, die Anwendung zusätzlicher VorVorrichtungen über eine Drosselspule verbunden ist, schaltdrosseln, die in ihren Induktivitäten auf die deren Wert so bemessen ist, daß bei einem vorbe- Wicklungsinduktivitäten abgestimmt sein müssen, erstimmten Wert des Steuerstromes der Strom der 40 geben je nach Leistungsbereich in ihrer einzelnen oder dritten Harmonischen in den Arbeitswicklungen Null gemeinsamen Anwendung die gewünschte Wirkung, ist (DT-AS 1 190 561). nämlich bei Nennstrom einen hohen Sättigungswinkel
werden kann, und aus Vorrichtungen zum Erregen Bei normaler Auslegung ergeben sich nämlich, inseiner Steuerwicklung an jedem Transduktor, unab- 30 besondere auch bei kleinen Einheitsleistungen, wie hängig von der Speisespannung, so daß die erwähnte sie meist zu Versuchszwecken ausgeführt wurden, Änderung bewirkt wird, wobei jeder Transduktor ein relativ kleine Sättigungswinkel bei Nennstrom. Erst paar Arbeitswicklungen aufweist, die mit Bezug auf eine berechenbare Anpassung des Kernquerschnittes, die Steuerwicklung so angeordnet sind, daß indu- der Windungszahlen und Abmessungen der Wickzierter Strom von der Frequenz der Stromquelle in 35 lungen, eine Einführung künstlicher Abstände zwider Steuerwicklung verhindert wird, bei welcher jede sehen dem Kern und den Wicklungen oder zwischen Steuerwicklung der Transduktoren mit den genannten den Wicklungen, die Anwendung zusätzlicher VorVorrichtungen über eine Drosselspule verbunden ist, schaltdrosseln, die in ihren Induktivitäten auf die deren Wert so bemessen ist, daß bei einem vorbe- Wicklungsinduktivitäten abgestimmt sein müssen, erstimmten Wert des Steuerstromes der Strom der 40 geben je nach Leistungsbereich in ihrer einzelnen oder dritten Harmonischen in den Arbeitswicklungen Null gemeinsamen Anwendung die gewünschte Wirkung, ist (DT-AS 1 190 561). nämlich bei Nennstrom einen hohen Sättigungswinkel
Bei allen bekannten Anordnungen ist der Aufwand zu erzielen und damit einen geringen Oberschwinin
bezug zum gewünschten Effekt in einem so un- gungsgehalt des Primärstromes. Es zeigte sich nämgünstigen
Verhältnis, daß sich auf diesem Prinzip 45 Hch, daß der Oberschwingungsgehalt im Primärstrom
aufgebaute ruhende Blindstromerzeuger in der Praxis mit steigendem Sättigungswinkel wieder kleiner wird,
bisher nicht einführen konnten und die Fachwelt sich so daß keine komplizierten Kompensationsschaltunbis
auf einige theoretische und mehr oder minder un- gen notwendig sind. Zudem gibt es Betriebspunkte,
realistische Vorschläge gar nicht mit dieser Frage die einen oberschwingungsfreien Primärstrom erabgab.
50 geben. Man wird vorteilhaft den Nennstrom in die
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung an- Nähe eines dieser Betriebspunkte legen,
zugeben, mit welcher auf statische Weise sinusför- Ein weiterer Grund, warum man die Anwendung
mige Blindströme mit einem Mindestmaß an Ober- hoher Sättigungswinkel scheute, war das Ansteigen
schwingungen in elektrischen Drehstromnetzen er- der Eisenverluste bei Vormagnetisierung. Es zeigte
zeugt werden können, wobei der notwendige Auf- 55 sich jedoch, daß bei höheren Vormagnetisierungen
wand ausreichend wirtschaftlich ist. die Eisen Verluste wieder sehr stirk abnehmen, da in-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine folge des Streuflusses der Primärwicklung die Ampli-
Anordnung gelöst, bei welcher Kern, Primärwick- tude des Flusses im Eisenkern abnimmt und damit
lung, Dreieckwicklung und Gleichstromwicklung in trotz der Verlagerung durch den Gleichfluß auch die
ihren Abmessungen und Daten so aufeinander abge- 60 Eisenverluste zurückgehen.
stimmt sind, daß der verkettete Leitwert der Gleich- Die Anordnung und Schaltung der einzelnen Wickstromwicklung
bei gesättigtem Kern und der zusatz- lungen kann auf verschiedene Art erfolgen. Beispielslich
mit der Primärwicklung verkettete Streuleitwert weise enthalten die Stränge der Primärwicklung jebewirken,
daß für einen bestimmten, gewünschten weils eine Reihenschaltung der beiden Teilwicklunprimären
Netzstrom, der der Grundschwingung der 65 gen. Die Primärschaltung kann dabei im Stern oder
Durchflutung entspricht, und damit für eine be- im Dreieck geschaltet sein und enthält für die Sternstimmte
Vormagnetisierung, die dem Mittelwert der schaltung vorteilhaft eine weitere Dreieckwicklung,
Durchflutung entspricht, die durch die primäre Netz- deren Einzelheiten weiter unten noch genauer be-
schrieben sind. Die Stränge der Gleichstromwicklung einander geschaltet sind, sind in Reihe geschaltet. Die sc
sind für diese beiden Fälle parallel angeordnet, wo- Gleichspannung ist an die beiden Enden dieser bj
bei eine Gleichstromquelle über die beiden Stern- Reihenschaltung angeschlossen. Die Dreieckwicklung f ü
punkte einspeist. kann über eine lineare Drossel Av geschlossen sein,
Sie können aber auch nach Art eines offenen Poly- 5 die durch einen Schalters zu überbrücken ist. Für be
gons geschaltet sein, in das eine Gleichstromquelle die Vorschaltdrossel gilt die Bemessungsregel, daß zv
einspeist, deren Leistung beispielsweise über Gleich- ihr Leitwert das Zwölffache des mit der Gleichstrom- se
richteranordnungen aus dem Drehstromnetz bezogen wicklung verketteten magnetischen Leitwerts eines G
werden kann. gesättigten Kernes beträgt.
In dieser Ausführung der Gleichstromwicklung io . . *<
können die Teilwicklungen der Primärwicklung auch scnaitung s \r ι g. ν st
vorteilhaft einander parallel geschaltet sein, wobei Die Primärwicklung PW ist im Dreieck geschaltet. ft
dann die parallelgeschalteten Wicklungen wiederum Im Zuge der Wicklung PW kann in jeder Phase je se
als Ganzes im Stern oder im Dreieck angeordnet sein eine Drossel Λν liegen, die durch Schalter S über- di
können. »5 brückt werden können. Die Gleichstromwicklung G W
Die beschriebenen Schaltungsvarianten sollen an ist wie in Schaltung 4 angeordnet. Die Leitwerte der gl
Hand der Figuren noch näher erläutert werden, wo- VorschalUlrosseln betragen hier das Vierfache des
bei immer vorausgesetzt ist, daß alle Teilwicklungen mit der Gleichstromwicklung verketteten Leitwerts st
und die Vordrosseln gleiche Windungszahlen be- eines gesättigten Kernes, vermindert um das Doppelte kl
sitzen. Diese vereinfachende Annahme bedeutet je- ao des mit der am Netz liegenden Primärwicklung zu- K
doch keine Einschränkung auf den damit beschrie- sätzlich verketteten Leitwerts pro Kern. bi
benen speziellen Fall. SchaUung 6 (F j g 3)
Schaltung 1 (Fig. 1) Gegenüber Schaltung 4 entfällt die Dreieckwick- π
Die am Netz liegende Primärwicklung PW ist im as lung DW mit der Drossel Av und dem Schalter S. h
Stem geschaltet. Die Anordnung besitzt eine Drei- Anstelle der primären Sternwicklung kann in den ei
eckwindung DTV und eine im Stern geschaltete Schaltungen 1, 3, 4, 6 auch eine Zickzackschaltung d
Gleichstromwicklung GW, wobei zwei zur gleichen verwendet werden. fi
Phase gehörende Teilwicklungen gegeneinander ge- Die bisher beschriebenen Schaltungen waren so
schaltet sind (Gegenreihenschaltung). An den beiden 30 aufgebaut, daß die beiden zu einer Phase gehörenden η
Stempunkten der Gleichstromwicklungen liegt die Teilkerne auf der Wechselstromseite in Reihe ge- ll
Gleichspannung I/_. Gemäß einer besonderen Aus- schaltet sind. Es ist auch möglich, die beiden Teil- f
gestaltung der Erfindung kann die Anordnung mit kerne parallel zu schalten. Da dann die geradzahligen ^
einer Vorschaltdrossel entweder im Primärkreis, im Harmonischen innerhalb dieser Parallelschaltung
Kreis der Dreieckwicklung oder im Gleichstromkreis 35 fließen können, kann man dabei die Phasenstränge ti
zur weiteren Eliminierung der Stromharmonischen der Gleichstromwicklung in Reihe schalten wie bei 5
ausgerüstet sein. In der Schaltung 1 befindet sich den Schaltungen 4, 5, 6. Es sind dann folgende Schal- v
diese Drossel Av im Gleichstromkreis und ist so aus- tungen möglich: 1
gelegt, daß ihr magnetischer Leitwert das Vierfache /
des mit der Gleichstromwicklung verketteten magne- 40 bcnaltung 7 (ti g. 5)
tischen Leitwerts eines gesättigten Kernes beträgt. Die am Netz liegende Wicklung PW ist im Stern '
Parallel zur Drossel Av ist ein Überbriickungsschal- geschaltet. Die Anordnung besitzt eine Dreieckwick- *
ter S angeordnet. lung DW. Hier können die zu einer Phase gehören- '
«ί 1, it oi (ν 9ϊ den Teilwicklungen in Reihe oder parallel geschaltet ί
acnaiiung λ <r 1 g. z; 45 werden Dje Gleichstromwicklung GW ist im Dreieck
<
Die Primärwicklung PW ist im Dreieck geschaltet. geschaltet. Im Zuge der Dreieckschaltung liegt die
• Die Gleichstromwicklung GW ist im Stern geschaltet Gleichspannungseinspeisung U _. '
(3 Phasen parallel). Die Gleichspannung ist an die
beide» Sterapunkte angeschlossen. In Reihe zur Schaltung8 (Fig.6)
Gleichspannungsquelle kann one lineare Drossel Av 50 Die Primärwicklung PW ist im Dreieck geschaltet,
mit parallelem Überbrückungsschalter S liegen. Diese Die Gleichstromwicklung GW ist wie bei Schaltang 7
wert das Vierfache des mit der Gleichstromwicklung e t. 1 »λ? c\
verketteten magnetischen Leitwerts eines gesättigten Schaltung 9 (F 1 g. 5)
Kerns plus dem Zweifachen des mit der am Netz 55 Gegenüber Schaltung? entfällt die Dreieckwickliegenden Primärwicklung zusätzliche verketteten wicklung DW.
Leitwerts pro Kern beträgt. Anstelle der primären Sternschaltung kann bei den
c~K„it,„,„ t n:·„ i\ Schaltungen? und 9 auch eine Zickzackschaltung
Gegenüber Schaltung 1 entfallen die Dreieckwick- 60 In bekannter Weise können die sechs erforderlangen DW sowie die Drossel A, and der Schalters liehen magnetischen Kreise durch sechs Teükerne
im Gleichstromkreis. konstruktiv ausgeführt werden. Die Fig. 7 bis 13
o^K,ih,„„a πϊϊ« « zeigen dazu einige Möglichkeiten.
Schaltung 4 (Fig.3) Fi&7 ae^enien Teffl-ern in Zweischenkel-Aus-Die am Netz liegende Wicklung PW ist im Stern «3 fuhrung, wobei ein oder beide Schenkel Wicklungen
geschaltet. Die Anordnung besitzt eine Dreieckwick- tragen können. F i g. 8 zeigt eine Dreischenkel-Aushrag DW. Die Phasenstränge der Gteiick- führung. Hier kann der mittlere Schenkel die Wicklang GW, deren beide Wicklangen pro Phase gegen- langen tragen, die äußeren Schenkel dienen als Rück-
Schlüsse. Bei den Anordnungen nach F i g. 7 und 8 bilden sechs solcher Kerne eine Einheit. Sie können
für alle erwähnten Schaltungen angewendet werden.
Fig. 9 zeigt einen Dreieckschenkelkern. Die beiden äußeren Schenkel tragen die Wicklungen
zweier Teilkerne. Der Mittelschenkel dient als Rückschluß entweder für den Wechselfluß oder für den
Gleichfluß.
Fig. 10 zeigt eine Anordnung, bei der die bewikkeUen
Schenkel zusammengefaßt sind. Die Gleichstromwicklungen sind um je eine Schenkelhälfte geführt.
Die gemeinsame Wechselstromwicklung umschließt beide Schenkelhälften. Der dritte Schenkel
dient als Rückschlußschenkel.
In F i g. 11 ist dieser Rückschlußschenkel ebenfalls
gespalten und trägt die entsprechenden Wicklungen.
Je drei Kerne nach Fig. 9, 10, 11 bilden eine Drehstromeinheit.
Die Kernformen nach diesen Figuren können für die Schaltungen 1 bis 6 verwendet werden,
Kernform nach F i g. 9 auch für die Schaltungen 7 bis 9.
Fig. 12 zeigt einen Achtschenkelkern. Die beiden
äußeren Schenkel dienen als Rückschluß. Die sechs mittleren Schenkel tragen die entsprechenden Wicklungen
so, daß zwei nebeneinanderliegende Schenkel entgegengesetzt vormagnetisiert sind. Diese Kernform,
die eine komplette Drehstromeinheit darstellt, kann für alle Schaltungen verwendet werden.
In Fig. 13 sind je zwei der entgegengesetzt vormagnetisierten
Teilschenkel zusammengefaßt und tragen eine gemeinsame Wechselstromwicklung. Diese
Ausführungsform kann für die Schaltungen 1 bis 6 Anwendung finden.
Läßt man bei den Schenkelformen nach Fig. 12 und 13 die Rückschlußschenkel weg, so können
Schaltungen Anwendung finden, die eine Dreieckwicklung haben. Es sind dies bei der Kernform nach
Fig. 12 die Schaltungen 1, 2, 4, 5, 7, 8 und bei der
Anordnung nach Fig. 13 die Schaltungen 1, 2, 4, 5.
Die in den Fig. 7 bis 13 gezeigte Wicklungsanordnung
entspricht der Schaltung 2, die eine Wechselstrom- und eine Gleichstromwickhing enthält. Zusätzlich
vorhandene Dreieck- oder Sekundärwicklungen sind entsprechend der Wechselstromwicklung anzuordnen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist mit einer Glcichspannungsquelle versehen, für die alle bekannten
Einrichtungen Anwendung finden können, die z. B. zur Erregung von Phasenschiebern dienen. Die
Erreguns kann über entsprechende Meßglieder in Abhängigkeit von Spannung, Strom, cos φ. Wirk- und
Blindleistung selbsttätig beeinflußt werden, so daß bei Änderung einer oder mehrerer dieser Größen ein
selbsttätiger Regclvorgang eingeleitet wird Eine entsprechend
dimensionierte Stoßerregung kann das dynamische Verhalten verbessern.
Die einzelnen Teilkeme können mit einem oder mehreren l.uftspalten versehen sein. Damit entsteht
eine Kombination einer linearen Drossel mit einer regelbaren Drossel.
Werden in einem Net? mehrere Einheiten der beschriebenen
Ausführungsarten benötigt, so kann man zusatzlich die bekannte Tatsache ausnutzen, daß die
Obcrschvnngungcn der Ordnungszahl; - 5, 7, 17.
IQ. . aus dem gemeinsamen Primärstrom zweier
Einheiten herausgefallen, wenn die Grundwcllen
fliissc der Kernt gleich groß, aber um 30" gegeneinander
phasenverschoben sind Solche Möglichkeiten
bestehen für die Schaltungen 1 und 2 bzw. 4 und 5 bzw. 7 und 8. Der gemeinsame Netzstrom einer solchen
Kombination enthält nur noch die Oberschwingungen der Ordnungszahl γ = 11, 13, 23, 25,....
wenn die Vormagnetisierung für beide Einheiten gleich ist und die einzelnen Gruppen der Harmonischen
etwa gleiche Bedingungen vorfinden.
Unter den gleichen Voraussetzungen kann man drei und mehr Einheiten zu einer Gruppe zusammenfassen,
indem man den Einheiten entsprechende Primärwicklungen gibt, die bei η Einheiten eine jeweilige
Phasenverdrehung um - bewirken. Das kann z. B.
durch entsprechende Zickzackschaltungen erreicht werden.
Alle besprochenen Einheiten können durch eine oder mehrere entsprechende Zusatzwicklungen zu
einem Transformator ergänzt werden und so der Energieverteilung und der Ladestrom-Kompensation
dienen.
Die Anordnung gemäß der Erfindung kann direkt an die Leitung angeschlossen werden und verbleibt
an der Leitung, auch wenn der Transformator abgeschaltet wird. Sie kann natürlich auch an eine ent-
»5 sprechende Tertiärwicklung eines Hochspannungstransformators angeschlossen werden.
Mit Hilfe der Anordnung nach der Erfindung können parallele Kondensatorbatterien geregelt werden,
ohne daß hierzu komplizierte und teure Schaltvorrichtungen benötigt werden. Die Kondensatorbatterie
kann entweder an die Tertiärwicklung eines Hochspannungstransformators angeschlossen sein, oder an
eine geeignete vorhandene oder zusätzliche Mittelspannungswicklung
der regelbaren Drosselanordnung.
Der Blindstrom kommt dadurch zustande, daß durch die Vormagnetisierung ein Gleichfluß erzeugt
wird, der den Wechselfluß in die Sättigung treibt. Dadurch entstehen Flußkuppen oberhalb der Sättigungs-"renze.
Diese Flußkuppen sind der Kerndurchflutung über den Leitwert des geättigten Kernes proportional.
Durch harmonische Analyse dieser Durchrlutungskuppen ergeben sich die einzelnen Harmonischen der
Durchflutung.
Tn den Schaltungen 1, 2, 7, 8 sind keine Oberschwingungen
unterdrückt. Die Flußkuppe besteht aus einer Sinuskuppe, da der Flußverlauf auch unter
Berücksichtigung des Streuflusses praktisch keine Oberschwingungen enthält und sinusförmig bleibt.
Bei steigendem Gleichfluß wird die Sinuskuppe immei breiter und schließlich zur Sinushalbschwingung
(Fig. 14).
Hierbei verläuft die eine Flußhalbschwingung im ungesättigten, die andere im gesättigten Teil der Ma
gnetisierungskennlinie. Eine solche Durchflutungs halbschwingung enthält keine ungeraden Oberschwin
gungen. d. h.. der Primärstrom ist für die Vormagnetisierung sinusförmig.
Wenn der Primärstrom sinusförmig ist, und dk
Durchflutung aus einer Sinushalbschwingung besteht, beträgt der Sättigungswinkel eines Kerne-2,"!-
180\ Die harmonische Analyse der Durchflu
tuncskiippen ergibt nun ganz allgemein bei den Schal
tuncen 1. 2. 7. 8, daß mit steigendem Gleichstron (Mittelwert der Kuppe) der relativeOberschwingungs
gehalt des Pnmärstromes kleiner wird, wenn bei kon
Manien I eitwerten der Sättigungswinkel größer win
und du Durchflutungskuppen sich verbreitem. Bc
ίο
Sättigungswinkeln größer als 2/3 = 180° ist der Oberschwingungsgehalt
des Primärstromes nur noch sehr gering, so daß ein Betrieb in diesem Bereich äußerst
vorteilhaft ist.
Die Durchflutung eines Kernes nun ist über den Leitwert der Flußkuppe proportional, die die Sättigungsgrenze
übersteigt, wenn der Wechselfluß durch einen Gleichfluß angehoben wird. Das Flußmaximum
liegt bei ω/ = 0. (In Fig. 14 ist β = 60° zur Veranschaulichung
eingezeichnet; β ist, anders ausgedrückt, der halbe Winkelbereich, über den ein Kern in Sättigung
ist.)
In Fig. 14 sind diese Zusammenhänge dargestellt.
Rechts im Bild ist die idealisierte Magnetisierungskennlinie als Abhängigkeit des Flusses Φ von der
Durchflutung V gezeigt. Mit ΦΒ ist der Sättigungsfluß
und mit A der magnetische Leitwert des gesättigten Kernes bezeichnet.
Links im Bild ist für zwei verschiedene Gleichflüsse Φ .(no») und Φ_(ΐ8ο°) der Flußverlauf Φ (i2o°)
bzw. Φ(ΐ8ο·) in Abhängigkeit des Zeitwinkels ω · t dargestellt.
Der Index 120 bzw. 180° bezieht sich dabei auf den mit Hilfe des entsprechenden Gleichflusses
erreichten Sättigungswinkel 2ß.
Die Durchflutung eines Kernes V ist nun über den Leitwert A der Flußkuppe Φ = Λ. V porportional, die
die Sättigungsgrenze Φ5 übersteigt, wenn der Wechselfluß
durch einen Gleichfluß angehoben wird. Das Flußmaximum liegt bei ωί = 0° (in Fig. 14 ist
β = 60° zur Veranschaulichung eingetragen; β ist
anders ausgedrückt der halbe Winkelbereich, über den ein Kern in Sättigung ist. Die oberhalb der Sättigungsgrenze
liegenden Flußkuppen sind in Fig. 14 schraffiert dargestellt).
In allen Fällen, in denen Oberschwingungen unterdrückt
sind (Schaltungen 3, 4, 5, 6, 9), entstehen Durchflutungsgebilde, die sich aus mehreren phasenverschobenen
Kuppen so zusammensetzen, daß die Durchflutung die unterdrückten Oberschwingunger
nicht enthält, dafür treten sie im Fluß und damit ir
der Kernspannung auf. Für eine bestimmte. Vormagnetisierung (Gleichstrom) haben die Durchflutungsgebilde
einen bestimmten Mittelwert, der auch erhalten bleibt, wenn man die unterdrückten Oberschwingungen
über entsprechende fiktive Wicklungen kurzschließen würde, wobei diese Oberschwingungen in
diesen Wicklungen sich als Ströme ausbilden. Die Diirchflutung bestünde dann wieder aus einer einzigen
Kuppe. Bei einem solchen gedachten Kurzschluß der in den wirklichen Schaltungen unterdrückten
Oberschwingungen soll der nunmehr praktisch sinusförmige Flußverlauf, dessen Grundschwingung auch
hier von der Netzspannung bestimmt wird, in den gleichen bereits genannten Zeitintervallen die Sättigungsgrenze
überschreiten, wobei die Eindeutigkeit
der Definition über den Mittelwert der Durchflutung gewahrt ist, der in der wahren und in der fiktiven
Schaltung erhalten bleibt.
Die Fig. 15 bis 20 ze:igen jeweils von oben nach
unten den Fluß oberhalb der Sättigungsgrenze (der über die Leitwerte der Durchflutung proportional
ist), den Fluß unterhalb der Sättigungsgrenze und den Pnmärstrom für verschiedene Sättigungswinkel β von
30 bis 120° el. in Schaltung 2. Die Zusatzdrossel Ay
ist hierbei noch nicht angewendet worden. Es ergibt
sich z. B. mit Zusatzdrossel bei β — 60° ein einwandfreier
Sinusstrom, und die noch vorhandene geringe Restwelligkeit verschwindet.
Aus den Figuren läßt sich ersehen, daß die Anordnung gemäß der Erfindung einen einwandfreien Sinusstrom
zur Kompensation der kapazitiven Blindleitung liefert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anordnung zur statischen Erzeugung Steuer- Leitwert das Vierfache des mit der Gleichstrombarer
sinusförmiger Blindströme in Drehstrom- S wicklung (GWO verketteten magnetischen Leitnetzen
mittels einer gleichstromvormagnetisierten werts eines gesättigten Kerns, vermindert um das
Drosselanordnung, bei welcher jeder Strang einer Doppelte des mit der am Netz liegenden Primärin
Stern oder Dreieck geschalteten einspeisenden wicklung (PWO zusätzlich verketteten Leitwerts
Primärwicklung in zwei gleich große Teilwicklun- pro Kern, beträgt.
gen aufgeteilt ist, die je für sich einen getrennten io 5. Anordnung nach Anspruch 1 mit zusätzli-
magnetischen Kreis erregen, der außer der Pri- eher Wechselstrom-Dreieckswicklung und in
märwicklung eine Gleichstromwicklung enthält, Reihe geschalteten Phasensträngen des Gleich-
die jeweils ebenfalls in zwei gleich große Teilwick- Stromkreises, dadurch gekennzeichnet, daß die
lungen unterteilt ist, die einem Phasenstrang ent- Dreieckwicklung mit einer Vorschaltdrossel (Λν)
sprechen, jeweils zu zweit in Reihe geschaltet, 15 ausgestattet ist, deren Leitwert das Zwölffache
aber gegensinnig gewickelt sind, und wobei die des mit der Gleichstromwicklung (GWO verkette-
drei Phasenstränge des Gleichstromkreises ent- ten magnetischen Leitwerts eines gesättigten Kerns
weder in Reihe oder parallel geschaltet sind und beträgt,
von einer gemeinsamen Gleichspannungsquelle
von einer gemeinsamen Gleichspannungsquelle
erregt werden und im Falle der Sternschaltung der ao
Teilwicklungen der Primärwicklung zusätzlich
jeder magnetische Kreis mit einer von zwei pro Die Enmdung bezieht sich auf eine Anordnung
Phase Serien- oder parallelgeschalteten Teilwick- zur statischen Erzeugung steuerbarer sinusförmiger
lungen einer Wechselstrom-Dreieckswicklung ver- Blindströme in Drehstromnetzen mittels einer gleichsehen
sein kann, dadurch gekennzeich- »5 stromvormagnetisierten Drosselanordnung, bei weinet,
daß Kern, Primärwicklung (PWO, Dreieck- eher jeder Strang einer in Stern oder Dreieck gewicklung
(DW) und Gleichstromwicklung (GW) schalteten einspeisenden Primärwicklung in zwei
in ihren Abmessungen und Daten so aufeinander gleich große Teilwicklungen aufgeteilt ist, die je für
abgestimmt sind, daß der verkettete Leitwert der sich einen getrennten magnetischen Kreis erregen, der
Gleichstromwicklung (GW) bei gesättigtem Kern 30 außer der Primärwicklung eine Gleichstromwicklung
und der zusätzlich mit der Primärwicklung (PW) enthält, die jeweils ebenfalls in zwei gleich große Teilverkettete
Streuleirwert bewirken, daß für einen wicklungen unterteilt ist, die einem Phasenstrang entbestimmten,
gewünschten primären Nennstrom. sprechen, jeweils zu zweit in Reihe geschaltet, aber
der der Grundschwingung der Durchflutung ent- gegensinnig gewickelt sind, und wobei die drei Phaspricht,
und damit für eine bestimmte Vormagne- 35 senstränge des Gleichstromkreises entweder in Reihe
tisierung, die dem Mittelwert der Durchfluiung oder parallel geschaltet sind und von einer gemeinentspricht,
die durch die primäre Netzspannung samen Gleichspannungsquelle erregt werden und im
in ihrer Größe bestimmte primäre Flußgrund- Falle der Sternschaltung der Teilwicklungen der Prischwingung
die magnetische Sättigungsgrenze in märwicklung zusätzlich jeder magnetische Kreis mit
einem Bereich überschreitet, dessen Breite zwi- 40 einer von zwei pro Phase serien- oder parallelgeschalschen
etwa 20=90° el. Breite und 2/? = 270 el. teten Teilwicklungen einer Wechselstrom-Dreieck-Breite,
bezogen auf die Grundschwingung, liegt. wicklung versehen ist.
wobei fi der halbe Winkelbereich ist, in dem ein Derartige besonders erzeugte Blindströme dienen
Kern sich in Sättigung befindet, indem der magne- der Kompensation der insbesondere in Netzen mit
tische Fluß die Sättigungsgrenze überschreitet. 45 hohen Spannungen oder in Kabelnetzen auftretenden
2. Anordnung nach Anspruch 1 mit in Dreieck kapazitiven Ströme in Größenordnungen, die einen
geschalteter Primärwicklung und parallgeschalte- beträchtlichen Aufwand herkömmlicher Mittel verten
Phasensträngen des Gleichstromkreises, da- langen.
durch gekennzeichnet, daß in der gemeinsamen Nun sind eine ganze Reihe von statischen Anord-Zuleitung
des Gleichstromkreises eine Vorschalt- 50 nungen cux Erzeugung von Blindleistung in Wechseldrossel
(Av) angeordnet ist, deren Leitwert das stromnetzen bekannt. So ist beispielsweise eine
Vierfache des mit der Gleichstromwicklung (GW) gleichstromvormagnetisierte oberwellenfreie Drosselverketteten
magnetischen Leitwerts eines gesättig- spule bekannt, bei der jeder Schenkel eines an sich
ten Kernes plus dem Zweifachen des mit der am in herkömmlicher Weise geblechten Kerns durch
Netz liegenden Primänvicklung (PW) zusätzlich SS Schlitze quer zur und längs der Schichtebene in vier
verketteten Leitwerts pro Kern beträgt. Teilschenkel unterteilt ist. Das erfordert einen erheb-
3. Anordnung nach Anspruch 1 mit zusätzli- liehen Aufwand für die konstruktive Auslegung dereher
Wechselstrom-Dreieckwicklung und parallel- artiger Drosseln, und die Lösung hat denn auch im
geschalteten Phasensträngen des Gleichstromkrei- Elektromaschinenbau keine große Verbreitung getes,
dadurch gekennzeichnet, daß in der gemein- 60 funden (DT-PS 849 580).
tarnen Zuleitung des Gleichstromkreises eine Vor- Es ist ferner eine Lösung bekanntgeworden, die
schaltdrossel (Λν) angeordnet ist, deren Leitwert vom gleichen Prinzip ausgeht, jedoch für jede Phase
4as Vierfache des mit der Gleichstromwicklung des Drehstromsystems für den vormagnetisierenden
(GWO verketteten magnetischen Leitwerts eines Gleichstrom und den zur Oberwellenkompensation
gesättigten Kerns beträgt. 65 erforderlichen Hilfswechselstrom gemeinsame Wick-
4. Anordnung nach Anspruch 1 mit im Dreieck lungen vorsieht.
Auch bei dlieser Lösung sind nach
geschalteter Primärwicklung und in Reihe ge- wie vor vier Schenkel oro Phase erforderlich (DT-PS
schalteten Phasensträngen des Gleichstromkrei- 1000 510).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT715268A AT286458B (de) | 1967-08-24 | 1968-07-24 | Dreiphasige Drosselspulenanordnung zur Kompensation der kapazitiven Ladeleistung großer Versorgungsnetze |
| US755239A US3611224A (en) | 1967-08-24 | 1968-08-26 | Controllable reactive current generator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0057282 | 1967-08-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1638407A1 DE1638407A1 (de) | 1971-05-27 |
| DE1638407B2 DE1638407B2 (de) | 1974-10-03 |
| DE1638407C3 true DE1638407C3 (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=7278414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671638407 Granted DE1638407B2 (de) | 1967-08-24 | 1967-08-24 | Anordnung zur statischen Erzeugung steuerbarer sinusförmiger Blindströme |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE719661A (de) |
| CH (1) | CH506202A (de) |
| DE (1) | DE1638407B2 (de) |
| FR (1) | FR1597469A (de) |
| GB (1) | GB1244219A (de) |
| NL (1) | NL6812001A (de) |
| SE (1) | SE339047B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1229381A (fr) * | 1985-01-16 | 1987-11-17 | Leonard Bolduc | Inductance variable autocontrolee a entrefers |
| EP0216500B1 (de) * | 1985-08-19 | 1992-06-03 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Elektromagnetischer Induktionsapparat |
-
1967
- 1967-08-24 DE DE19671638407 patent/DE1638407B2/de active Granted
-
1968
- 1968-07-23 CH CH1104468A patent/CH506202A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-08-19 BE BE719661A patent/BE719661A/xx unknown
- 1968-08-21 FR FR163726A patent/FR1597469A/fr not_active Expired
- 1968-08-22 NL NL6812001A patent/NL6812001A/xx not_active Application Discontinuation
- 1968-08-23 GB GB4038768A patent/GB1244219A/en not_active Expired
- 1968-08-23 SE SE1139968A patent/SE339047B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH506202A (de) | 1971-04-15 |
| BE719661A (de) | 1969-02-03 |
| NL6812001A (de) | 1969-02-26 |
| DE1638407A1 (de) | 1971-05-27 |
| SE339047B (de) | 1971-09-27 |
| DE1638407B2 (de) | 1974-10-03 |
| FR1597469A (de) | 1970-06-29 |
| GB1244219A (en) | 1971-08-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3917850A1 (de) | Transformator mit gesteuertem leck fuer fluoreszenzlampen-vorschaltgeraete mit integralen ballast-induktivitaeten | |
| DE1613695A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Umrichtung einer Mehrphasenspannung in eine Wechselspannung niedrigerer Frequenz | |
| DE2220978A1 (de) | Interne erregung fuer eine dynamoelektrische maschine | |
| DE2312540C3 (de) | Einrichtung zur Umformung einer Wechselspannung in eine hohe Gleichspannung | |
| DE2102233A1 (de) | ||
| DE901660C (de) | Transduktor, insbesondere fuer Kraftnetze | |
| DE19829424A1 (de) | Gleichpoliges Filter | |
| CH346284A (de) | Sechsphasengenerator | |
| DE2247819A1 (de) | Symmetrierungseinrichtung fuer ein drehstromnetz | |
| DE1563189A1 (de) | Spannungsstabilisationsanordnung | |
| DE1638407B2 (de) | Anordnung zur statischen Erzeugung steuerbarer sinusförmiger Blindströme | |
| AT286458B (de) | Dreiphasige Drosselspulenanordnung zur Kompensation der kapazitiven Ladeleistung großer Versorgungsnetze | |
| EP0037027B1 (de) | Thyristorgestellte Drosselspulenanordnung | |
| DE892183C (de) | Oberwellenfreie und gleichstromvormagnetisierte Drehstromdrossel | |
| DE1906432A1 (de) | Umwandler fuer elektrische Leistung | |
| DE568690C (de) | Anordnung zur Erzielung einer symmetrischen Belastungsverteilung in den Phasen einesDrehstromnetzes, welches einen einphasigen Verbraucher speist | |
| DE1129228B (de) | Regelbarer Blindwiderstand | |
| DE675519C (de) | Anordnung zur Regelung der Blindleistung mit Hilfe gesaettigter Drosselspulen, insbesondere zur Regelung der Blindleistung langer Fernleitungen | |
| DE2020264A1 (de) | Mehrphasennetzwerk-Spannungsstabilisieranordnung | |
| CH370156A (de) | Mehrfachparallelwicklung für Läufer von Wechselstrom-Kommutatormaschinen | |
| DE583983C (de) | Transformator mit drei oder einer groesseren ungeraden Anzahl von nebeneinanderliegenden bewickelten Schenkeln zur Umformung von Einphasenstrom in Einphasenstrom | |
| DE4341721C2 (de) | Transformator mit rahmenförmigem Blechpaket | |
| DE843270C (de) | Statischer magnetischer Frequenzwandler | |
| DE2609707A1 (de) | Transformator | |
| DE725545C (de) | Anordnung zur Energieuebertragung zwischen zwei Gleichstromnetzen oder zwischen einem Gleichstrom- und einem Wechselstromnetz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |