AT129046B - Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, z. B. von Gaumenplatten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, z. B. von Gaumenplatten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, z. B. von Gaumenplatten. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, z. B. Gebisse, Gaumenplatten. Das Verfahren besteht darin, dass auf einem Gaumenabdruck od. dgl. durch Giessen ein positives Formstück aus leicht schmelzbarem Metall hergestellt und dieses nach Abdecken der blank zu lassenden Flächen mittels einen Isoliermittels mit einer das Kernstück der Prothese bildenden, beliebig starken Nickel-, Gold-oder sonstigen geeigneten Metallschicht auf galvanoplastischem Wege überzogen wird. Das so erhaltene Kernstück wird alsdann durch Abschmelzen des leicht schmelzbaren Formteiles freigelegt, um entweder unmittelbar verwendet oder nötigenfalls noch mit einem galvanoplastischen Metallüberzug auf einer oder beiden Seiten versehen zu werden. Man kann so einen Prothesenträger herstellen, dessen Kern aus Nickel, einer Nickellegierung, aus Gold oder sonst einem geeigneten Metall oder einer geeigneten Metallegierung besteht und der sich durch Leichtheit, Festigkeit, auch gegen Formänderung, Genauigkeit, Un- zerl) reehliehkeit, Billigkeit der Herstellung und dauernd passenden Sitz vorteilhaft auszeichnet. Besteht dieser Kern aus Nickel, so kann er entweder unmittelbar verwendet oder auf einer Seite (auf der Gaumenseite) mit Gold oder auch auf der einen Seite mit Chrom, auf der andern mit Gold überzogen werden ; ähnlich kann man bei einer Metallegierung vorgehen. Besteht der Kern ganz aus Gold, so ist er direkt ohne Überzug verwendbar. Immer wird man bei der Wahl des Metalls oder der Metallegierung für diesen Kern darauf zu achten haben, dass das Metall galvanisch niederschlagbar und im Munde anstandslos tragbar ist. Im einzelnen wird das Verfahren beispielsweise zur Herstellung einer Gaumenplatte folgendermassen ausgeführt. Von dem Gaumenabdruck (Negativ) wird ein positives Formstück dadurch hergestellt, dass man auf der negativen Seite im Giessvorgang einen genügend starken Gussüberzug aus leicht schmelzbarem Metall, z. B. einer bei 1200 schmelzenden Wismutlegierung, anbringt. Das so auf dem Gaumenabdruck gebildete metallene Formstück, das elektrisch leitend ist, wird nun nach Trennen vom Gipsabdruck dazu benutzt, um auf galvanoplastischem Wege ein neues, zweites Negativ aus Metall zu bilden, dessen Form genau der im Gipsabdruck festgehaltenen Gaumenfläche entspricht. Bevor das erwähnte metallene Formstück einem galvanischen Bad zugeführt wird, werden zunächst alle Flächenteile, die blank bleiben sollen, mittels eines Isoliermittels, z. B. eines Isolierlackes, abgedeckt. Dann wird das Formstück in ein für die Galvanoplastik geeignetes Bad, z. B. ein Nickelbad eingelegt, u. zw. so lange, bis sich auf der freien Fläche des Formstückes eine genügend dicke Schicht Nickel niedergeschlagen hat, um selbst eine starre, bearbeitbare Galvanoplatte zu bilden. Das erwähnte galvanische Nickelbad kann z. B. Nickelsulfat, Kalium- und Natriumtartrat, Chlorammonium, Natriumcitrat, Borsäure usw. enthalten. Ist der Metallniederschlag. in diesem Bade bis zur genügenden Stärke der Galvanoplatte gediehen, dann wird das metallene Formstück, welches dem galvanischen Niederschlag als Träger diente, durch Abschmelzen entfernt, was leicht und unbeschadet der Galvanoplatte geschehen kann, da das zu seiner Herstellung verwendete Metall viel leichter schmelzbar ist als das Nickel der den Kern des Prothesenträgers bildenden Galvanoplatte. Letztere wird nunmehr in passender Weise gereinigt und dann auf galvanoplastischem Wege innen, d. h. auf der mit der Gaumenfläche in Berührung kommenden Seite der Prothese, mit Gold überzogen, wobei diese galvanische Behandlung in zwei getrennten Bädern vor sich geht. Schliesslich wird die so vergoldete Gaumenplatte poliert und zum fertigen Gebisseinsatz fertiggestellt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, z. B. von Gaumenplatten, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Gaumenabdruck od. dgl. durch Giessen ein positives Formstück aus leicht schmelzbarem Metall hergestellt und dieses nach Abdecken der blank zu lassenden Flächen mittels eines Isoliermittels mit einer das Kernstück der Prothese bildenden, beliebig starken Nickel-, Gold-oder sonstigen geeigneten Metallschicht auf galvanoplastischem Wege überzogen wird, worauf das so erhaltene Kernstück durch Abschmelzen des leicht schmelzbaren Formteiles freigelegt und nötigenfalls noch mit einem galvanoplastischen Metallüberzug auf einer oder beiden Seiten versehen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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