AT128984B - Einrichtung zur Fernmeldung einer Betriebsgröße. - Google Patents
Einrichtung zur Fernmeldung einer Betriebsgröße.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Fernmeldung einer Betriebsgrösse. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 stösse werden durch ein Senderelais 19, Fernleitungen 20 und Empfangsrelais M zu den einzelnen Kraftwerken geleitet. Hier veranlassen sie die Entladung und Ladung von Kondensatoren 22, deren Ladeströme durch Messgeräte 83 angezeigt werden, die demnach die Gesamtsumme der Energielieferungen sämtlicher Kraftwerke angeben. An der Summenbildung nehmen nun in der Überwachungsstelle nicht allein die vier mit 1. 1 bezeichneten Kondensatoren teil, sondern gemäss der Erfindung auch ein Kondensator 24, dessen Ladung und Entladung durch einen Unterbrecher 25 veranlasst wird, der durch einen Zähler 26 angetrieben wird. Im Antriebsstromkreis dieses Zählers liegt ein Widerstand 27, der mittels des Schleifkontaktes 28 von Hand regelbar ist. Der überwachende Beamte hat es in der Hand, den Zähler 26 nach Belieben in Betrieb zu setzen und seine Geschwindigkeit beliebig einzustellen. Die Ladeströme des Kondensators 24, die ebenfalls der Batterie 14 entnommen werden, werden durch ein Anzeigegerät 29 gemessen. Dieses ist, ebenso wie die übrigen Anzeigegeräte, auf Energiemenge geeicht und zeigt dem überwachenden Beamten an, um wieviel er die Summenbildung künstlich erhöht. Ist beispielsweise die vom Kraftwerk 3 kommende Fernmeldeleitung 10 gestört, so lässt der überwachende Beamte den Zähler 26 anlaufen und bemisst seine Geschwindigkeit so, dass das Messgerät 29 dieselbe Energiemenge anzeigt, die das betreffende Messgerät 15 vor der Störung zuletzt angezeigt hatte. Durch telephonische Rückfrage beim Kraftwerk. 3 unterrichtet er sich von Zeit zu Zeit über grössere Änderungen in dessen Energielieferung. Auf diese Weise kann der Gesamtbetrieb einwandfrei aufrechterhalten werden, und selbst das Kraftwerk 3 braucht, wenn die Fernleitung 20 zur Summenanzeige ungestört geblieben ist, von der Betriebsstörung nichts zu bemerken, als dass gelegentlich telephonische Anfragen über die Höhe der Energie gestellt werden. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind für die Anzeige der einzelnen Energiemenge die Fernleitungen 10 und für die Anzeige der Summe die Fernleitung 20 vorgesehen. Bei grossen Entfernungen wird es sich empfehlen, beide Anzeigen über dieselbe Leitung zu senden, was mit den von der Telephonie und Telegraphie her bekannten Schaltungen ohne weiteres möglich ist. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel dient ein besonderer Zähler 26 mit Unterbree her, ? 5, Umschalter und Kondensator 24 dazu, künstlich einen Summanden in die Summe einzuführen. Das hat den Vorteil, dass hiezu genau dieselbe Einrichtung verwendbar ist, wie sie in den einzelnen Kraftwerken zur Fernanzeige der gelieferten Energie aufgestellt ist. Die künstliche Erhöhung der Summe lässt sich aber auch auf einfachere Weise durchführen, wie es beispielsweise in Fig. 2 gezeigt ist. Hier ist an Stelle des Kondensators 24 ein Regelwiderstand 30 getreten, der mittels des Schleifkontaktes 31 von Hand regelbar ist. Der hiedurch zur Summenbildung hinzukommende Strom kann an dem Messgerät 32 abgelesen werden, das zweckmässig in Energiemengen wie die übrigen Geräte geeicht wird. Eine andere Möglichkeit zur Durchführung der Erfindung zeigt Fig. 3. Hier ist die Spannung der Batterie 14 mit Hilfe eines Zellenschalters 33 einstellbar gemacht. Je höher die Spannung ist, mit der die Kondensatoren 13 geladen werden, um so grösser erscheint natürlich der durch das Summenmessgerät. 16 und den Zähler 17 gemessene Summenwert. Man könnte den an die Kraftwerke gemeldeten Summenwert auch dadurch erhöhen, dass man den Zähler 17 durch Beeinflussung seiner Erregung schneller laufen lässt. In diesem Falle bleibt der vom Gerät 16 angezeigte Summenwert unverändert. Auch bei andern Summierungsverfahren ist die Erfindung anwendbar. Es ist z. B. bekannt, durch die Zeiger 40 von Messgeräten 41 Widerstände 42 zu verändern und die je nach der Anzeige bemessenen Widerstände hintereinander zu schalten und den Gesamtwert des Widerstandes an einem Widerstandsmessgerät 43 zu messen. Um diese Summe künstlich zu erhöhen, wird ein weiterer Widerstand 45 in den Stromkreis eingeschaltet, der durch den Schleifkontakt 44 von Hand eingeschaltet werden kann. Die Einrichtungen zur Fernanzeige des vom Messgerät 43 angegebenen Gesamtwiderstandes sind hier nicht mit dargestellt, da die Art ihrer Durchbildung für die Erfindung ohne Balang ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Fernmeldung einer Betriebsgrösse als Summe von n-Werten oder eines Teiles dieser Summe, insbesondere für die Lastverteilung bei parallel geschalteten Kraftwerken, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Summe von n-Werten durch Hinzufügen eines weiteren, seiner Grösse nach wählbaren Summanden verändert oder mit einem wählbaren Faktor multipliziert und dann ferngemeldet wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1 zur Fernanzeige von Summenwerten mittels Stromstössen, deren Häufigkeit dem Summenwerte entspricht, gekennzeichnet durch einen von Hand einstellbaren Widerstand (30), vermittels dessen ein regelbarer Strom den zu summierenden Stromstössen überlagert werden kann.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 zur Fernmeldung von Betriebsgrössen in einer elektrischen Energieverteilungsanlage, bei der die von einzelnen räumlich verteilten Kraftwerken gelieferten EMI2.2 Summenwert an die Kraftwerke zurückgemeldet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei Störung einer Messleitung der von der Summenbildung ausfallende Wert durch Beeinflussung der ferngemeldeten Summe, z. B. durch eine von Hand einstellbare Vorrichtung, annähernd ergänzt wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE128984X | 1929-05-17 |
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ID=5662829
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|---|---|---|---|
| AT128984D AT128984B (de) | 1929-05-17 | 1930-05-15 | Einrichtung zur Fernmeldung einer Betriebsgröße. |
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- 1930-05-15 AT AT128984D patent/AT128984B/de active
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