AT128781B - Kombiniertes Stanz-, Zieh- und Prägewerkzeug zur Herstellung von Verschlüssen für Flaschen oder andere Gefäße. - Google Patents
Kombiniertes Stanz-, Zieh- und Prägewerkzeug zur Herstellung von Verschlüssen für Flaschen oder andere Gefäße.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kombiniertes Stanz-, Zieh-und Prägewerkzeug zur Herstellung von Verschlüssen für Flaschen oder andere Gefässe. Gegenstand der Erfindung ist ein Spezialwerkzeug zur Herstellung von Verschlusskappen für Flaschen oder andere Behälter, die aus Aluminium oder einem andern Material aus einem endlosen Band in einem Arbeitsgang ausgestanzt, gedrückt und mit einer Prägung versehen werden. Bei den bisher bekannten Spezialmaschinen für vorgenannte Zwecke ist die Anordnung derartiger Werkzeuge so getroffen, dass Matrize und Stempel getrennte Führungen besitzen. So gibt es bereits Maschinen, bei denen die Matrize in einem feststehenden Tisch eingebaut ist, während sich der Stempel in einen Schlitten befindet, der sich in einem Gestell auf-und abbewegt. Die Verschlusskappen werden gewöhnlich aus Material von O'l mm Stärke und darunter hergestellt. Bekanntlich müssen nun Werkzeuge, die derartig dünnes Material verarbeiten sollen, äusserst genau gearbeitet sein, da mit Toleranzen von 0'01 mm gerechnet werden muss. Bei geringster Abnutzung des Schlittens passen dann Stempel und Matrize nicht mehr genau genug ineinander. Ausserdem ist die Einstellung derartiger Werkzeuge nicht einfach und kann nur von besonders geübten Personal vorgenommen werden. Bei geringstem Versehen in der Einstellung wird das Werkzeug beschädigt und unbrauchbar. Bei dem Gegenstand der Anmeldung können die vorbeschriebenen Mängel nicht mehr auftreten, denn durch diese neuartige Anordnung des Stempels mit der Matrize auf gemeinsamen Führungssäulen ist immer die Gewähr einfachster Einstellung und grösster Genauigkeit gegeben. Der wesentliche Fortsehritt besteht also'darin, dass das Werkzeug im ganzen herausgenommen und ebenso wieder leicht eingesetzt werden kann, ohne dass Verstellungen auftreten können. Die bisher üblichen Beschädigungen, die als Folgen ungenauer Einstellung und Abnutzung auftraten, werden jetzt sicher vermieden und dadurch erhebliche Kosten gespart. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Werkzeuges mit den Betätigungsorganen für dasselbe in drei Ansichten dargestellt. Fig. 1 zeigt die Maschine in Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe und Fig. 3 eine Seitenansicht des Werkzeuges. Auf den Führungssäulen 1, die in der Befestigungsplatte 2 festgesetzt sind, sitzt das Oberteil 3. In letzterem ist die Matrize 4 eingesetzt. Auf den Säulen 1 führt sich der Stempelträger 5, der durch den Winkelhebel 6 und die Kurvenscheibe 7 betätigt wird. Vorgesehen sind zwei Kurvenscheiben, eine für das Heben des Stempels, die andere für das Senken des Stempels. Für die genaue Höheneinstellung EMI1.1 Wird zu irgendeinem Zwecke das Werkzeug abmontiert, so werden nur die Schrauben 9 gelöst und das komplette Werkzeug kann herausgenommen werden. Für den Durchgang der Säulen sind im Tisch 10 Schlitze vorgesehen (Fig. 2). Beim Wiedereinsetzen des Werkzeuges kann kein Fehler gemacht werden, und eine besondere Einstellung ist nicht erforderlich, weil durch die gemeinsame Säulenführung der Matrize und des Stempels keine Verstellung derselben zueinander eintreten kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 gemeinsame Führungssäulen Stempel und Matrize auf einer Platte angeordnet sind.2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung desselben an der Maschine so getroffen ist, dass nach Lösen der Befestigungsschrauben das komplette Werkzeug abmontiert und ohne Neueinstellung der Werkzeuge gegeneinander in die Maschine wieder eingebaut werden kann. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT128781B true AT128781B (de) | 1932-06-25 |
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| AT128781D AT128781B (de) | 1931-05-29 | 1931-07-18 | Kombiniertes Stanz-, Zieh- und Prägewerkzeug zur Herstellung von Verschlüssen für Flaschen oder andere Gefäße. |
Country Status (1)
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