AT128574B - Anordnung zur Speisung elektrostatischer Lautsprecher. - Google Patents

Anordnung zur Speisung elektrostatischer Lautsprecher.

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AT128574B
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Hans Vogt
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Hans Vogt
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    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Speisung elektrostatischer Lautsprecher. 



   Bekanntlich werden elektrostatische Lautsprecher zur Vermeidung der Frequenzverdoppelung mit einer elektrostatischen Vorspannung betrieben. Die Vorspannung wird bei aus dem Wechselstromnetz betriebenen Verstärkereinrichtungen in der Weise erzeugt, dass man durch einen besonderen Gleichrichter die mit einem Transformator auf etwa 1500-3000 Volt erhöhte Netzspannung gleichrichtet. 



   Die Erfindung besteht in einer wesentlichen Vereinfachung der Schaltung. Erfindungsgemäss wird die zum Betrieb des elektrostatischen Lautsprechers erforderliche Vorspannung mit Hilfe eines normalerweise vorhandenen   Gleichrichter-oder Verstärkerrohres erzeugt,   das eine zusätzliche Anode zur Gleichrichtung einer wattlosen Wechselspannung enthält. Es wird also die Ventilwirkung eines bereits für andere Zwecke vorhandenen Elektronengefässes für die Erzeugung der Vorspannung benutzt. Hiezu können sowohl das die gesamten Spannungen und Ströme liefernde normale Gleichrichterrohr wie auch die üblichen Verstärkerrohre benutzt werden. Die normale Wirkung des Verstärkerrohres wird durch die gleichzeitige Verwendung des Rohres als Gleichrichter nicht berührt.

   Als Gleichrichter kann zweckmässig ein normales Hochvakuumglühkathodenrohr verwendet werden, bei dem in möglichster Entfernung von den übrigen Elektroden, also im Scheitel des   Glühgefässes   eine dritte Anode eingeschmolzen ist. 



   Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel   näher erläutert. 



   Die Figur zeigt eine normale Gleichrichterschaltung in Verbindung mit der Endstufe eines Verstärkers und einem elektrostatischen Lautsprecher. Die Wechselspannungen des Netzes werden der   Primärwicklung   p des Transformators   tl   zugeführt, dessen   Sekundärwicklung ? 3   die Kathode k des Doppel-   weg-Gleichrichterrohres   rl heizt, während die Sekundärwicklung w1 die Anodenspannung liefert, die einerseits der Kathode k, anderseits in der Phase abwechselnd den Anoden a1 und a2 zugeführt werden. 



  Es entsteht so ein pulsierender Gleichstrom, der den Kondensator Cl auflädt und den Anodenstrom für den Verstärker liefert. 



   Die Vorspannung für den Lautsprecher, der aus den ruhenden Belegen   Pl   und pa und der schwingenden Membran m besteht, wird erfindungsgemäss einer an dem Transformator      vorhandenen zusätzlichen Sekundärwicklung w3 entnommen, deren eine Pol mit der in dem Gleichrichterrohr rl vorgesehenen dritten Anode   ? 3   in Verbindung steht, während der andere Pol über den Kondensator   c   mit der Kathode des Gleichrichters r1, der, um Rückzündungen zu verhindern, genügend gasfrei sein muss, in Verbindung 
 EMI1.1 
 punkt der Sekundären des Transformators   ts   geführt ist, deren Pole mit den Aussenbelegen Pl und   P ; ;   des Lautsprechers verbunden sind, während die Leitung      an die Membran geführt ist.

   Die Wechselspannungsänderungen werden durch den Transformator ta auf den Lautsprecher übertragen, der im Anodenkreis des Endrohres ra einer beliebigen Verstärkeranordnung liegt. 



   Die Anordnung nach der Erfindung könnte auch erfolgen, indem man z. B. eines der Verstärkerrohre, z. B.   ra, mit   der zusätzlichen Anode ra versieht, ohne das dadurch die Wirkungsweise des Rohres beeinträchtigt wird. 



   Eine besonders vorteilhafte   Ausführungsform   eines Gleichrichterrohres nach der Erfindung ist in den Fig. 2,3 und 4 dargestellt. Die Kathode k besteht in an sich bekannter Weise aus mehreren parallelen 

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 Drähten, um welche die beiden Anoden      und      des Doppelweg-Gleichrichters z. B. aus Drahtgewebe herumgelegt sind. Um Überschläge zu vermeiden, ist erfindungsgemäss im Scheitel des Glasgefässes eine dritte Anode a3 eingeschmolzen, die mit einer Anschlussklemme x versehen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Speisung elektrostatischer Lautsprecher, die eine oder mehrere Gleichrichteroder Verstärker-Vorrichtungen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Betrieb des Lautsprechers erforderliche Vorspannung mit Hilfe eines   Gleichrichter-oder Verstärkerrohrs   erzeugt wird, die eine zusätzliche Anode zur Gleichrichtung einer wattlosen Vorspannung enthält.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Betrieb erforderliche Wechselspannung einer zusätzlichen, auf den normalen Netzanschlusstransformator aufgebrachten Sekundärwicklung entnommen wird.
    3. Hochvakuumglühkathodengleichrichterrohr zur Verwendung in einer Anordnung nach Anspruch EMI2.1 EMI2.2
AT128574D 1930-02-04 1931-01-26 Anordnung zur Speisung elektrostatischer Lautsprecher. AT128574B (de)

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DK48102C (da) 1933-12-04
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DE552614C (de) 1932-06-16

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