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Flügelrad-Ventilator.
Die bekannten Flügelrad-Ventilatoren, die als Tisch-, Wand-oder Deckenventilatoren in Wohnräumen oder Arbeitsstätten verwendet werden, haben bekanntlich den Nachteil, dass sie im Betrieb ein ziemlich starkes und lästiges Geräusch verursachen. Ausserdem ist der Wirkungsgrad derartiger Ventilatoren ziemlich niedrig, was nicht so sehr wegen der Erhöhung der an sich geringen Betriebskosten von Nachteil ist als wegen der Notwendigkeit der Verwendung grösserer Vorrichtungen, die nicht so leicht und bequem transportabel sind und zu ihrer Aufstellung einen grösseren Raum erfordern.
Gemäss der Erfindung werden unter gleichzeitiger Erhöhung des Wirkungsgrades die lästigen Betriebsgeräusche von Flügelrad-Ventilatoren dadurch vermieden oder wesentlich verringert, dass sämtliche von dem Luftstrom berührte Teile, insbesondere das Motorgehäuse, die Nabe des Flügelrades, die zur Lagerung des Ventilators dienenden Teile, z. B, bei einem Tischventilator die Tragsäule, sowie die Stäbe oder Drähte des Schutzgitters eine nach dem Stromlinienprinzip ausgebildete Form aufweisen.
Die Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen dieser entsprechend ausgebildeten Tischventilator in Vorderansicht, die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht mit einigen im Schnitt dargestellten Teilen ; die Fig. 2 a, 2 bund 2 e stellen Schnitte nach den Linien A-A, jB-B und C-C der Fig. 2 dar ; die Fig. 2d und 2c zeigen in
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veranschaulichen in grösserem Massstabe einen Teil des das Schutzgitter tragenden Ringes sowie dessen Tragstützen.
Das Motorgehäuse a ist als vorn abgerundeter Körper mit nach dem Stromlinienprinzip verlaufenden Konturlinien ausgebildet. Die auf der Motorwelle b sitzende Nabe d des Flügelrades c hat annähernd die Form eines Kegels mit abgerundeter Spitze, dessen Mantelfläche sich eckenfrei an die Umfangsfläche des Motorgehäuses a anschliesst, so dass die Teile a und f7 zusammen einen den geringsten Luftwiderstand bietenden, nach dem Stromlinienprinzip ausgestalteten Körper bilden. Die Tragsäule e hat, wie die Fig. 2a zeigt, gleichfalls eine dem Stromlinienprinzip entsprechende Querschnittsform.
Wenn in der Tragsäule e ein Gelenk vorgesehen ist, um die Neigung der Ventilatorachse ändern zu können, so sind die Konturlinien der Teile/", /dieses Gelenkes sowie der Griff h der Feststellschraube gleichfalls dem Strom- ] inienprinzip entsprechend geformt (Fig. 1, 2 und 2 b).
Die Drähte oder Stäbe k des Schutzgitters, der dieses Schutzgitter tragende Ring j sowie die radialen Stützen oder Arme i, mit denen der Ring j an dem Motorgehäuse a ; befestigt ist, sind gleichfalls nach dem Stromlinienprinzip ausgebildet, d. h. ihr Querschnitt hat eine flache, linsenähnliche Form (Fig. 2 d, 2 e und 3).
Die radialen Stützen i haben, wie die Fig. 2c zeigt, an ihren inneren Enden einen kreisrunden Querschnitt. Mit diesen Enden sind die Stützen i in Bohrungen des Motorgehäuses entweder eingeschraubt oder einfach eingesetzt.
Dadurch, dass der Tragring j eine flache Querschnittsform (Fig. 2e) aufweist, erhält er eine gewisse Nachgiebigkeit und Elastizität, die der Erssndung gemäss dazu ausgenützt werden kann, ihn auf einfache Weise auf den Euden der radialen Stützen i festzulegen. Diese
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Stützen i sind, wie die Fig. 3 zeigt, an ihren äussen Enden mit Ausnehmungen ?-verstehen, in die der Tragring j eingelegt wird.
Wenn beispielsweise drei Tragstützen i vorhanden sind, so wird der Ring j zunächst in die Ausnehmungen m zweier Stützen eingelegt, dann ein wenig aus der Kreisform gebracht und über das Ende der dritten Stütze geschoben, so dass er in den Ausnehmungen m aller drei Stützen liegt. Da die Enden der Stützen i ein wenig über den Tragring j vorragen, wird der federnde Ring j auf diese Weise vollkommen sicher festgehalten.
Diese Art der Festlegung des Tragringes j ist einfacher und billiger als die bisher zu dem gleichen Zweck verwendeten Mittel.
Die Stäbe oder Drähte des Schutzgitters k können eine beliebige auch zur Verzierung dienende Form erhalten und gegebenenfalls als Buchstaben, Reklamezeichen u. dgl. ausgebildet sein.
Bei Wand-oder Deckenventilatoren sind die den Motor tragenden, den Hauptwiderstand für die Luft bildenden Stützen, Lager oder Arme ebenso nach dem Stromlinienprinzip ausgestaltet wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Tragsäule e.
Durch die Verbesserung des Wirkungsgrades können bei gleicher Wirkung die Abmessungen eines Flügelrad-Ventilators kleiner gehalten werden, so dass beispielsweise ein Tischventilator nur einen ganz kleinen Raum zur Aufstellung benötigt und auf Toilettetischchen u. dgl. aufgestellt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flügelrad-Ventilator ; dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche von dem Luftstrom berührte Feile, insbesondere das Motorgehäuse (cl), die Nabe (d) des Flügelrades, die zur Lagerung des Ventilators dienenden Teile, z. B. bei einem Tischventilator die Tragsäule (e), sowie die Teile des Schutzgitters () eine nach dem Stromlinienprinzip ausgebildete Form aufweisen, um einen geräuschlosen Gang sowie eine Erhöhung des Wirkungsgrades des Ventilators zu erzielen.