AT127617B - Mit seltenen Gasen gefüllte Röhre mit kalten Elektroden. - Google Patents
Mit seltenen Gasen gefüllte Röhre mit kalten Elektroden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Mit seltenen Gasen gefilte Röhre mit kalten Elektroden. Bekanntlich ist es im allgemeinen schwer, bei der Lichterzeugung durch leuchtende Gase oder Dämpfe, zwei oder mehrere Atome gleichzeitig in Schwingungen zu versetzen. Fast immer werden durch die Bedingungen der praktischen Durchführung gewisse Atome bevorzugt, die dann anscheinend die Schwingungen der andern Atomenart abdämpfen. Eines der mar- EMI1.1 Röhren, die ein Gemisch aus Neon und Quecksilber enthalten und in ihren stärkeren Teilen nur das Quecksilberspektrum und in den schmäleren Teilen nur das Neonspektrum erscheinen lassen. Andere Beispiele findet man in Gemischen aus Neon und einigen Hundertsteln Stickstoff oder Wasserstoff, die trotz dieses geringen Prozentsatzes nur nach Stickstoff oder nach Wasserstoff schwingen. Diese Regel ist jedoch nicht ohne Ausnahmen. Eine der interessantesten unter den vom Erfinder entdeckten Ausnahmen ist die, wonach ein sehr geringer Prozentsatz an Neon, beispielsweise ein Hundertstel und sogar nur ein Tausendstel dieses Gases, dem Helium einer verdünnten Atmosphäre zugesetzt, genügt, damit das Neonspektrum bei der Entladung in sehr beständiger Weise und in einem solchen Masse erscheint, dass hiedurch eine sehr deutliche Berichtigung des blassen Heliumlichtes entsteht ; das resultierende Licht zeigt eine hübsche Rosafarbe, die um so tiefer wirkt, als der zugesetzte Prozentsatz an Neon grösser ist und bereits bei weniger als ein, Tausendstel Neon deutlich zum Vorschein kommt. Gleichzeitig wird die Lichtausbeute wahrscheinlich deshalb verbessert, weil für den Prozentsatz der Teilnahme des Neons an der gesamten Lichtausstrahlung die der Leuchtwirkung dieses Gases eigentümliche hohe Lichtausbeute in Rechnung zu bringen ist. Bei gleichem Neongehalt im Helium ist die Rosafarbe eine um so tiefere, als der Druck grosser ist. So wird z. B. ein Gemisch aus 0'5% Neon und 99'5 /o Helium, das in einer Röhre von 30 mm Durchmesser bei einem Druck von 1'5 rmn Quecksilbersäule nur eine blasse Rosafarbe ergibt, bei einem Druck von 3 mm schon deutlich dunkler. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das sich aus dieser Erkenntnis ergebende kennzeichnende Mittel, um die Güte und die Ausbeute des Heliumlichtes zu verbessern. Dieses Mittel besteht darin, dass man dem Helium entsprechend der gewünschten Wirkung, dem Röhrendurchmesser und dem Drucke eine Neonmenge zusetzt, die sich zwischen weniger als ein Tausendstel bis zu 3-5 /o bewegen kann. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls die Mittel zur Verbesserung der Beständigkeit der so erhaltenen Farbe, die im allgemeinen nur soweit ein technisches Interesse bieten wird, als sie sich ziemlich lange in einer gegebenen Röhre hält. Bekanntlich besteht einer der Hauptpunkte der Technik der Leuchtwirkung durch Edelgase darin, dass die Aufnahme dieser Gase durch Verwendung von Elektroden mit einer geeigneten Oberfläche stark verlangsamt wird. Wenn nun auch die in dieser Beziehung erhaltenen Erfolge bemerkenswert sind, so EMI1.2 erwähnten Gemischen aus Helium und Neon gefüllten Röhren enthaltene Prozentsatz an Neon durch Verschwinden des Neons verhältnismässig rasch geändert wird. Es wurde nun gefunden, dass man in dieser Beziehung sehr bedeutend bessere Ergebnisse erhält, wenn man Elektroden bekannter Art aus Alkali-oder Erdalkalimetallen und insbesondere aus Kalium verwendet und EMI1.3 durch Verflüchtung oder auf andere Weise erfolgen kann. Durch dieses Mittel erhält man Röhren mit rosafarbenem Licht, die sich vorzüglich für praktische Zwecke eignen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Mit seltenen Gasen gefüllte Röhre mit kalten Elektroden, die aus Alkali- oder Erdalkalimetallen gebildet oder auch mit diesen Metallen überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Füllung verwendete Mischung aus Helium und Neon besteht, deren Gehalt an Helium mindestens 95 und höchstens 99'9"/o und deren Gehalt an Neon höchstens 5 und mindestens 0-1% beträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1929
- 1929-06-18 AT AT127617D patent/AT127617B/de active
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