AT127204B - Elektrisch betriebener Staubsauger. - Google Patents

Elektrisch betriebener Staubsauger.

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AT127204B
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Description


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  Elektrisch betriebener Staubsauger. 



   Es ist bei elektrisch angetriebenen Staubsaugern bekannt} das Motorgebläseaggregat in einem es umgebenden Gehäuse nachgiebig zu lagern. Es wurden für die nachgiebige Lagerung bisher meist Gummiringe oder Gummipuffer verwendet. Bekanntlich trocknet aber Gummi ver-   hältnismässig   schnell und wird dadurch spröde und hart, wodurch die Lagerungselemente ihre Elastizität verlieren. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, dass das Motoraggregat mit Hilfe von mit dem zylindrischen Staubsaugergehäuse verbundenen federnden Organen aus starrem Material, die in dem radialen Zwischenraum zwischen dem Staubsaugergehäuse und dem Umfang des Motorgebläseaggregates verlegt sind, freischwebend getragen wird. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Staubsauger gemäss der Erfindung im   Längsschnitt,   Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, wobei die hintere Endkappe des Apparates entfernt ist, und Fig. 3 die Lagerung des Motoraggregates in grösserem Massstabe. 



   In den Figuren bezeichnet 10 das Gehäuse des Staubsaugers, an welches Endkappen 11 und 12 angeschlossen sind. Das Gehäuse 10 umschliesst, wie aus der Fig. 1 ersichtlich, einen   Staubsack 3 einen aus   zwei Schleuderrädern 14 bestehenden Ventilator, dessen Antriebsmotor 15 und ein Bakterienfilter 16. 



   Zwischen einem am Gehäuse 10 angebrachten, zweckmässig aus Aluminium bestehenden Ring 17 und der Endkappe 12 ist ein   ringförmiger   Teil 18 aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz (Bakelit), eingeschaltet. An der Vorderseite ist der Ring 18 mit drei   Ansätzen   19 ausgebildet, die mit durchgehenden Öffnungen 20 versehen sind. Das Gehäuse 21 des Motors 15 ist mit einem Deckel 22 versehen. Diese beiden letztgenannten Teile sind an ihrem zylindrischen Umfang mit je drei Ohren 23 bzw. 24 ausgebildet, die zweckmässig mit dem Gehäuse bzw. mit dem Deckel aus einem Stück gegossen sind. Die Ohren 24 des Deckels 22 sind mit durchgehenden Öffnungen 25 versehen und die Ohren 23 mit Bohrungen 26, 
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 Die Bolzen 27 haben an ihren rechten Enden Ringe. 39.

   Jeder der Bolzen ist von einer Spiralfeder 30 umgeben, deren hinterste Windungen 31 (Fig. 3) eingezogen sind, derart, dass sie sich gegen den Ring 29 anlegen. Der hinterste Teil der Feder ist in Fig, 3 teilweise im Schnitt gezeigt. Die vorderste oder   linke Windung 3. 3 jeder   Feder ist ihrerseits derart   ausge-   bogen oder erweitert, dass sie in die Öffnung 25 beim Anziehen des Bolzens 27 nicht eindringen kann. Der Aussendurchmesser der Feder 30 ist zweckmässig derart gross gewählt, dass sie den Querschnitt der Öffnungen 25, 20 und 26 gänzlich ausfüllen. Die Federn 30 werden zweckmässig so kurz hergestellt, dass sie beim Einbau des Motoraggregates in den Staubsauger zwischen dem Ring 29 und der die Windung 32 haltenden Scheibe 28 ein 

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 wenig gespannt werden.

   Um die Axialverschiebung des Motoraggregats auf den Federn zu verhindern, sind zwischen dem Ansatz 19 und den Ohren 23 bzw. 24 die Federn 30 umgebende Distanzhülsen 33, beispielsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Isolierstoff, vorgesehen. Aus den Abbildungen ist ersichtlich, dass die Stützen für das Motoraggregat, d. h. die Ansätze 19, etwa bei der Mitte der Federn 30 angreifen. 



   Die Axialverschiebung des Motoraggregats auf den Federn kann unter Fortlassung der Distanzhülsen 33, beispielsweise durch Muttern od. dgl., die direkt auf den Federn aufgeschraubt und gegen die Ansätze 19 angezogen sind, verhindert werden. Dieselbe Wirkung kann dadurch erzielt werden, dass die Durchgangsöffnungen 20 der Ansätze oder die Stützen 19 mit Gewinde versehen und die Federn selbst in die genannten Öffnungen eingeschraubt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch betriebener Staubsauger mit im Saugergehäuse nachgiebig gelagerten Motor-   gebläseaggregat,   dadurch gekennzeichnet, dass dieses Aggregat mit Hilfe von mit dem zylindrischen Staubsaugergehäuse verbundenen federnden Organen aus starrem Material, die in dem radialen Zwischenraum zwischen dem   Staubsaugergehäuse   und dem Umfang des   Motorgebläse-   aggregates verlegt sind, freischwebend getragen wird.

Claims (1)

  1. 2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Organe aus Schraubenfedern bestehen.
    3. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn derart angeordnet sind, dass sie von dem Aggregat vorwiegend quer zu ihrer Achse beansprucht werden.
    4. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen der Schraubenfedern mit der Achse des Motoraggregats bzw. mit der Staubsaugerachse parallel oder nahezu parallel verlaufen.
    5. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn in einer, durch den Schwerpunkt des Aggregats oder in seiner Nähe rechtwinklig zur Staubsaugerachse verlaufenden Zone angeordnet sind.
    6. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet} dass die Federn bei dem Zusammenbau des Apparats unter Spannung eingesetzt sind.
    7. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Organe zwischen dem Staubsaugergehäuse und dem Motorgebläseaggregat elektrisch isoliert eingeschaltet sind.
    8. Staubsauger nach Anspruch le dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen, die die Schraubenfedern durchdringen und in der Lage halten, einen wesentlich kleineren Durchmesser aufweisen als die Federn.
    9. Staubsauger nach Anspruch 1, bei dem der Motor von einem aus zwei Teilen bestehenden Motorgehäuse umgeben ist, gekennzeichnet durch an diesen Teilen vorgesehene Ansätze, zwischen denen die Federn angeordnet sind.
    10. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bolzen mit einem Stellring od. dgl. versehen ist, gegen den die an dem einen Ende eingezogenen Windungen der Schraubenfedern anliegen.
    11. Staubsauger nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte Windung jeder Feder erweitert ist und an dem Ansatz des Gehäuses anliegt und der Bolzen der Schraubenfedern in dem an dem andern Teil des Motorgehäuses vorhandenen Ansatz ein- geschraubt ist.
    12. Staubsauger nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen gleichzeitig die Teile des Motorgehäuses zusammenhalten.
    13. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Staubsaugergehäuse mittelbar oder unmittelbar verbundenen Ansätze, gegen die sich die Federn abstützen, die Schraubenfedern ganz oder teilweise umgreifen.
    14. Staubsauger nach den Ansprüchen 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ansätzen des Motorgehäuses und des Staubsaugergehäuses die die Federn umgebenden Distanz- hülsen aus elastischem Werkstoff angeordnet sind, die gegebenenfalls dielektrisch sein können.
    15. Staubsauger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze des Staub- saugergehäuses auf den Federn in ihrer Lage durch Muttern od. dgl. gehalten werden, die unmittelbar auf den Federn aufgeschraubt sind.
    16. Staubsauger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangs- öffnungen der Ansätze des Staubsaugergehäuses mit Gewinde versehen und die Federn selbst in den Öffnungen eingeschraubt sind.
AT127204D 1929-03-05 1930-02-25 Elektrisch betriebener Staubsauger. AT127204B (de)

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