AT126469B - Zeitzähler mit Temperaturkompensation. - Google Patents
Zeitzähler mit Temperaturkompensation.Info
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Description
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Zeitzähler mit Temperaturkompensation.
Das Prinzip des sogenannten Zeitzähler oder Ferrarismotors besteht bekanntlich darin, dass der von der Spannungsspule erzeugte magnetische Fluss durch einen Kurzschlussring zum Teil belastet wird. Die beiden Teilflüsse arbeiten zusammen und üben ein Drehmoment auf die Scheibe aus. Unter der Wirkung dieses Drehmomentes erhält die Scheibe eine gewisse Umdrehungsgeschwindigkeit, zugleich üben die beiden erwähnten Flüsse eine Bremsung aus.
Die Geschwindigkeit der Scheibenumdrehungen entspricht der resultierenden aus beiden Wirkungen.
Bei Temperaturschwankungen ändert sich auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe infolge der Veränderungen. welche die magnetischen Eigenschaften des Eisens, ferner die Leitfähigkeit des Spulenmaterials und der Läuferscheibe bei der Temperaturänderung erleiden.
Erfindungsgemäss wird dieser Temperaturfehler dadurch beseitigt, dass neben den beiden drehmomentbildenden Flüssen ein Streufluss durch die Scheibe geleitet wird, welcher in der Hauptsache bremsend wirkt und in dessen magnetischen Pfad ein Material eingeschaltet ist, dessen magnetischer Temperaturkoeffizient den gleichen Verlauf zeigt wie der Temperaturkoeffizient des unbewehrten Ferrarismotors.
Hat z. B. der unbewehrte Motor einen negativen Temperaturkoeffizienten. so dass er also bei Temperaturerhöhung langsamer läuft, so wird der Temperaturkoeffizient des magnetischen Pfades des Streuflusses mit steigender Temperatur ebenfalls negativ gewählt. d. It., dass die magnetische Permeabilität mit steigender Temperatur abnimmt. Dies hat zur Folge, dass die Bremswirkung des Streuflusses mit steigender Temperatur geringer wird und dadurch die Tendenz des Ferrarismotors langsamer zu laufen. kompensiert wird. Als magnetisches Material für den Pfad des Streuflusses kann z.
B. eine giessbare magnetische Legierung Verwendung finden, die ans annähernd 60-80 Teilen Nickel, 40-20 Teilen Kupfer und zwei Teilen Eisen besteht und nach dem Giessen einer geeigneten Abkühlung und Wärmebehandlung unterzogen wird. so dass sie einen zwischen den Grenzen 00 und 1100 C annähernd linearen negativen Temperaturkoeffizienten der Permeabilität erhält. Die Permeabilität der Legierung nimmt mit steigender Temperatur ab und wird bei einem bestimmten Temperaturwert gleich der Permeabilität der Luft, wobei auch die Hysteresisverluste vernachlässigbar klein werden. Vorzugsweise kann die giessbare magnetische Legierung aus 68 Teilen Nickel, 30 Teilen Kupfer und zwei Teilen Eisen bestehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem der magnetische Rückschluss über das Traggerüst des Motors erfolgt. Darin bedeuten a die Spannungsspule mit dem Kern b, g die Triebscheibe, c den Gegenpol mit der Kurzschlusswindung (1, welche diesen zum Teil umgreift. e ist der magnetische Pfad für den erfindungsgemäss angeordneten abgeleiteten Streuuuss :/ < ist der unbelastete Teil des die Scheibe durchsetzenden
EMI1.1
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH; EMI2.1 Temperaturkoeffizienten gleich ist dem Vorzeichen des Temperaturkoeffizienten, welchen der Zeitzähler ohne Streufluss aufweist. EMI2.2
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- 1929-04-12 AT AT126469D patent/AT126469B/de active
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