AT126433B - Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. - Google Patents

Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen.

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AT126433B
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AT
Austria
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synchronous machine
windings
pronounced poles
winding
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Inventor
Walter Dr Ing Reichel
Michael Dr Ing Liwschitz
Original Assignee
Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. 



   Die Nachteile der Synchronmaschinen beim asynchronen Anlauf sind bekannt. Um einen   asynchronen Anlauf überhaupt zu   ermöglichen, hat man bereits vorgeschlagen, auf den Gleichstrornteil der Maschine eine entweder in sich geschlossene oder aber über einen Widerstand geschlossene   Sekundärwicklung anzuordnen,   die nur dem Anlauf dient. 



   Nach der Erfindung werden nun Synchronmaschinen mit ausgeprägten Polen vorgeschlagen, in deren Gleichstromteil zwei durch magnetisierbares Material voneinander getrennte   Käfig-   wicklungen angeordnet sind. Das magnetisierbare Material kann dabei entweder in an sich bekannter Weise als Steg a des Blechschnittes erscheinen, der zwei Stäbe b und c der beiden 
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 aber als einschiebbare Zwischenlage cl zwischen je zwei in einer einzigen Nut untergebrachten, verschiedenen Wicklungen angehörigen Stäben b und e, wie sie in ähnlicher Weise auch schon für die   Doppelkäfigwicklungen von asynchronen Maschinen vorgeschlagen   wurden (Fig. 3). 



   Durch das infolge einer solchen Wicklungsanordnung verstärkte Anlaufmoment wird eine wesentliche Verbesserung des asynchronen Anlaufes erzielt. 



   Weitere Vorteile bietet eine Anordnung nach der Erfindung vor allem insofern, als ihre bei plötzlichen   Kurzschlüssen   und beim Auftreten von Pendelungen wirksam werdende dämpfende 
 EMI1.2 
   chronmaschinen   mit ausgeprägten Polen bisher   üblich     waren, ganz erheblich überlegen   ist, u. zw. deshalb. weil man für die Abstimmung einer Wicklungsanordnung nach der Erfindung viel grössere Möglichkeiten hat.

   als für die einer gewöhnlichen   Dämpfungswicklung.   Ohmscher Widerstand und Induktivität können bei einer aus zwei voneinander unabhängigen Wicklungen bestehenden Wicklungsanordnung sehr viel mannigfaltiger   und   in sehr viel weiteren Grenzen 
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 für den sie in erster Linie in Betracht kommen soll (entweder Anlauf oder aber Betriebs-   dämpfung),   zunächst mit einer sehr viel grösseren Wirksamkeit gebaut werden, und hat dann in dem anfangs nicht   berücksichtigten     zweiten Betriebsfall (Betriebsdämpfung   bzw. Anlauf) immer noch eine der   üblichen   Einfachkälgwicklung weil überlegene Weirkung.

   Selbst unter der Voraussetzung einer   Synchronmasehine   mit für möglichst günstige   Anlaufverhältnisse     entworfener   gewöhnlicher Dämpfungswicklung kommt daher eine Synehronmaschine mit einer Wicklungsanordnung nach der Erfindung dem Optimum der Pendeldämpfung ganz wesentlich näher. 



   Nach der weiteren Erfindung ist es gegebenenfalls möglich, den für die   Ausführung   des   Blechsehnittes   in seiner Stärke   beliebig wählbaren Steg   e etwa nachträglich   noch durch Ein-     lagestücke f aus magnetischeM Material zu verstärken (Fig. 2), was insbesondere denn erwünscht     sein kann.   wenn die tatsächliche Ausföhrung der Maschine von den vorausberschneten Werten abweicht. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Nuten und aus der des dazwischenliegenden Schlitzes zusammensetzt, besteht wegen der geringen Höhe des Polschuhes keine   Möglichkeit,   eine solche darin unterzubringen.

   Dadurch aber, dass die einzelnen Stäbe der beiden Wicklungen nach der Erfindung nur durch einen Steg geringer Höhe voneinander getrennt sind, bzw. dadurch, dass für je einen Stab der beiden Wicklungen nur eine einzige Nut vorgesehen ist, in welcher jene-lediglich durch eine Zwischenlage aus magnetisierbarem Material getrennt-angeordnet sind, gelingt es, die Nutenhöhe so zu verringen, dass auch die geringe Höhe der Polschuhe zur Unterbringung beider Wicklungen ausreicht. Gleichzeitig ergibt sich bei einer solchen Anordnung ein ausserordentlich einfacher   Nutenschnitt.   



   Eine weitere,   sehr wesentliche Verbesserung der Betriebseigenschaften,   die eine Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen durch eine Wicklungsanordnung nach der Erfindung erfährt. besteht schliesslich noch darin, dass sich bei einer solchen Wicklungsanordnung die Eisenwege für den Hauptfluss der Maschine wesentlich günstiger gestalten. als bei einer einfachen Dämpfungswicklung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Synchronmaschine mit   ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass im Gleichstromteil zwei durch magnetisierbares Material voneinander getrennte   Käfigwicklungen (h, r)   angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Synchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material als Steg (a) des Blechschnittes erscheint, der zwei Stäbe der beiden Wicklungen voneinander trennt.
    3. Synchronmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg durch magnetisierbare Einlagebleche (f) verstärkt ist.
    4. Synchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material aus Einlagestücken (d) gebildet ist, die zwischen den je in einer einzigen Nut untergebrachten Stäben der beiden Käfigwicklungen angeordnet sind. EMI2.2
AT126433D 1927-11-09 1928-11-09 Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. AT126433B (de)

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