AT126346B - Verfahren zur Brikettierung staubförmiger, den elektrischen Strom leitender Stoffe ohne Bindemittel. - Google Patents
Verfahren zur Brikettierung staubförmiger, den elektrischen Strom leitender Stoffe ohne Bindemittel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Brikettierung staubförmiger, den elektrischen Strom leitender Stoffe ohne Bindemittel. Aus der deutschen Patentschrift Nr. 405880 ist es bereits bekanntgeworden, dass man Metallpulver im hochfrequenten Kraftfeld zusammenfritten kann. Auch keramische, die Elektrizität erst bei höherer Temperatur leitende Stoffe, sogenannte Leiter zweiter Klasse lassen sich auf dieselbe Weise aus Pulver zusammenfritten. Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, dass auch nichtmetallische, die Elektrizität leitende Stoffe, von denen man es nicht annehmen konnte, z. B. Kohle oder Koks, sich im hochfrequenten Kraftfeld zusammenfritten, d. h. brikettieren lassen. Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Brikettierung stauhförmiger. nicht metallischer Stoffe, die den elektrischen Strom leiten, z. B. Kohle, Koks od. dgl.. ohne Bindemittel, indem man auf den Stoff ein möglichst dichtes, zweckmässig hochfrequentes Kraftfeld einwirken lässt, wodurch seine einzelnen Teilchen fest miteinander verbunden, d. h. zusammengefrittet werden. Das Zusammenfritten und die Verfestigung des entstehenden Presskörpers ist zwar nicht so vollständig wie bei Metallpulver oder keramischen Stoffen, wo feste Massen entstehen. doeh genügt sie zum Brikettieren und kann noch dadurch beschleunigt und verbessert werden. dass man das zu brikettierende feine Arbeitsgut, bevor es der Einwirkung des Kraftfeldes ausgesetzt wird, mit Wasser anfeuchtet, dem etwas Säure oder eine Base, z. B. Kalkwasser oder Chloride. Sulfate oder Fluoride, zugesetzt worden sind. wodurch das Wasser leitend wird. Man kann sieh-den bei dem Verfahren auftretenden Vorgang etwa so. vorstellen, dass zwischen den Einz. elteilchen des zu brikettierenden kohlenstoffhaltigen Arbeitsgute unter der Einwirkung des hochfrequenten Kraftfeldes Mikrolichtbogen auftreten, die die Teilchen fest an- einanderschweissen. Wahrscheinlich bilden sich dabei durch Zersetzung der stets vorhandenen Feuchtigkeit auch Kohlenwasserstoffe, die die Bindung herbeiführen. Zumal wenn das Fritten unter Druck geschieht, erhält man ziemlich feste Presskörper, die beträchtlicher Beanspruchung standhalten können. Die Beschleunigung und Verfestigung bei dem Frittvorgang durch Anfeuchten des zu brikettierenden Stoffes mit Wasser, das Salze, Säuren oder Basen enthält, dürfte so zu erklären sein, dass dieses als Leiter wirkt und unter Herabsetzung des Energieverbrauches das Auftreten der geschilderten Erscheinungen begünstigt. Bei dem Verfahren nach der Erfindung kommt es weniger auf die Energie des Kraftfeldes bzw. die Spannung und ihre Höhe an als darauf, dass die geeignete Wellenlänge verwendet wird, wobei es wesentlich ist, dass die Schwingungen des Kraftfeldes sich mit den Eigenschwingungen des zu frittenden Materials decken. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Brikettienmg staubförmiger, den elektrischen Strom leitender Stoffe ohne Bindemittel mit Hilfe eines möglichst dichten, zweckmässig hochfrequenten Kraftfeldes, das eine EMI1.1 dass als den elektrischen Strom leitende Stoffe, Kohle, Koks od. dgl., verwendet werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das staubförmige Arbeitsgut in angefeuchtetem Zustande der Einwirkung des Kraftfeldes ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgut mit angesäuertem Wasser angefeuchtet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das staubförmige Arbeitsgut in angefeuchtetem Zustande der Einwirkung des Kraftfeldes ausgesetzt wird. dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgut mit einer basischen Flüssigkeit oder Lösung, z. B. Kalkwasser, angefeuchtet wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das staubförmige Arbeitsgut in angefeuchtetem Zustande der Einwirkung des Kraftfeldes ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgut mit Lösungen von Chloriden, Sulfaten oder Fluoriden angefeuchtet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE126346X | 1926-12-11 |
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|---|---|---|---|
| AT126346D AT126346B (de) | 1926-12-11 | 1927-12-07 | Verfahren zur Brikettierung staubförmiger, den elektrischen Strom leitender Stoffe ohne Bindemittel. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT126346B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040507B (de) * | 1954-10-07 | 1958-10-09 | Buckau Wolf Maschf R | Verfahren und Vorrichtung zur kurzzeitigen Erhitzung von feinkoerniger Steinkohle oder Hartbraunkohle fuer die bindemittellose Brikettierung |
-
1927
- 1927-12-07 AT AT126346D patent/AT126346B/de active
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