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Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet die Herstellung eines neuen Baustoffes, der, ich durch grosse Dichtigkeit, Porenfreiheit sowie Wasserundurchlässigkeit auszeichnet. Der Baustoff besteht aus Cumaronharz, das durch Schmelzen mit Füllmitteln, vorzugsweise mineralischen Füllmitteln, vereinigt wird. Man verwendet von den verschiedenartigen Cumaronharzen des Handels vorzugsweise die zähharten, da die spröden zu brüchig und zu hart sind und die weichen eine nicht genügende Härte besitzen. Für Zwecke, bei denen der Baustoff, z.
B. im Strassenbau, gegen Temperaturen über et wa 40 C noch widerstandsfähig sein soll, empfiehlt es sich, mit dem Cumaronharz Hartwaehse oder hochmolekulare Kohlenwasserstoffe, wie Anthrazen, Pinen u. dgl., zu verschmelzen, um den Schmelzpunkt zu erhöhen.
So gelingt es beispielsweise, durch Zusatz von] 0% rohem Carnaubawachs den Erweichungspunkt eines bei etwa 45-500 C weich werdenden Cumaronharzes auf 80-900 C zu erhöhen. Die Zähhärte des Cumaronharzes oder der mit Füllmitteln versehenen Mischung von Cumaronharz und Hartwachsen oder harten Kohlenwasserstoffen lässt sieh mit gutem Erfolg dadurch erhöhen, dass man der Mischung etwa 4 Teile Kautschuk auf 100 Teile Cumaronharz zusetzt. Mit 100 Teilen eines derart hergestellten Bindemittels werden dann etwa 700 Teile geeigneter Füllmittel, darunter beispielsweise 150 Teile eines Farbpigmentes, eingebunden. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, als Farbpigment schwefelhaltige Pigmente zu benutzen, insbesondere hochsulfidhaltige Lithopone.
Andere Farben können durch Zusatz mineralischer Pigmente neben Lithopone erzielt werden. Der Kautschuk wird am besten in Form einer konzentrierten,
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einen giessbaren Brei und kann entweder in Formen zur Herstellung von Bauelementen gegossen oder direkt auf der Strasse verwendet werden. Das so hergestellte Produkt ist sowohl als Baustoff, so z. B. bei Betongussbauten als isolierende Wandbekleidung, zu benutzen als auch vor allen Dingen als Strassenbaumaterial zur Herstellung von Verkehrszeichen, zur Markierung für Sport- und Tennisplätze sowie als Fahrbahn für Strassen in Verbindung mit oder als Ersatz für den üblichen Asphalt. Es hat sich insbe-
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die Bewegung der Schienen an der Grenzfläche zerstört wird.
Das Material ist, wie oben bereits erwähnt. wasserundurchlässig und leidet daher nicht unter Frostzerstörung. Es verbindet sich ohne weiteres mit Asphalt und trockenem Zement, besonders wenn die Flächen dieser Baustoffe auf Temperaturen von 40-50 vorgewärmt sind. Es eignet sich daher zur Auflage auf Zement und bereits liegenden Asphaltflächen, die durch diese Auflage wasserdicht abgedeckt werden. Das Material verbindet sich nicht ohne weiteres mit Holz und auch nicht mit Eisen ; doch lassen sich Holzbekleidungen mit dem Material dauerhaft verbinden, wenn man das Holz zuerst mit einer Bitumenschieht versieht und auf diese den neuen Baustoff aufträgt. Bei Eisen genügt zur Herstellung der Verbindung ein Asphaltanstrich.
Es ist bereits vorgesehlagen worden. Cumaronharz mit Füllmitteln zu versehen und derart zu
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"Cumaronharz 34"mit gebrauchter Gasmasse vermischt und durch Erhitzen vulkanisiert wird. Das Cumaronharz, das nach der vorliegenden Anmeldung verwendet wird, ist ein festes, zähhartes Produkt, das mit den Füllmitteln verschmolzen werden muss. Freier Schwefel kann erfindungsgemäss bei der Herstellung der Masse nicht zugesetzt werden. da das Cumaronharz dadurch sofort dunkel gefärbt würde und es unmöglich wäre, farbige oder gar weisse Massen herzustellen. Dieser Übelstand würde eine weitgehende
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