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Strohpresse.
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stempel bestehenden Kurzstrohförderer, der das von der Dreschmaschine kommende Kurzstroh in einem geschlossenen Steigrohre hochdruck und es so auf den Pressentiseh oder in den Einstopfschacht leitet.
Diese bekannten Förderer liegen entweder waagrecht oder schwach geneigt, meistens auch quer vor der Strohpresse, damit das von der Dreschmaschine kommende Kurzstroh gut in den Fördertrog einfallen kann. Sie besitzen aber den Nachteil. dass das Steigrohr starke Krümmungen aufweisen muss, um das Gut vom Förderer auf den Pressentisch od. dgl. umzuleiten. In diesen Krümmungen staut das Gut und braucht zu seiner Weiterförderung viel Kraft, weil die Schubkraft des Förderers in einem Winkel zur Hauptrichtung des Steigrohres wirkt und deshalb nicht in voller Grösse ausnutzbar ist. Ist das Gut feucht, dann verstopft es das Steigrohr leicht und treibt es auseinander.
Die Erfindung will diesen Nachteil vermeiden, indem sie den Stempel- oder Schneckenförderer annähernd oder vollständig in die Richtung des anschliessenden, ansteigenden Teiles des Steigrohres verlegt, so dass die Schubkraft des Förderers in voller Grösse in der Hauptriehtung des Steigrohres wirksam werden kann.
Zwei als Beispiele anzusehende Ausführungen der Erfindung sind in der Zeichnung in Fig. 1 an einer Langstrohpresse von hinten gesehen und in Fig. 2 und 3 an einer Ballenpresse (Krummstrohpresse) im Aufriss und Grundriss schematisch dargestellt. In beiden Fällen ist eine Schnecke gewählt.
Gemäss der Ausführung nach Fig. 1 ist der Trog a der Kurzstrohförderschnecke so aufgerichtet, dass seine Längsachse (Richtung der Schubkraft) mit dem anschliessenden Steigrohre c in gleicher Richtung verläuft. Von Vorteil ist es, den Sehneckentrog so zu richten, dass er auch. von der Seite gesehen,
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mungen des Steigrohres, die die Kurzstrohförderung erschweren und damit die Betriebssicherheit gefährden, vermieden. Die Krümmung des Steigrohres c an seinem oberen Ende ist gänzlich ungefährlich, weil hier der Gegendruck des Gutes fehlt und die Rohrmündung entweder erweitert oder, wie bekannt, auf der Oberseite ausgeschnitten ist.
Die Ausführung nach Fig. 2 und 3 zeigt die Kurzstrohfördersehnecke an einer Ballenpresse (Krummstrohpresse), die bekanntlich sehmaler ist als Langstrohpressen. Die Schnecke a ist hier so gelegt, dass sie, von der Seite (Fig. 2) gesehen, gänzlich in Richtung des Steigrohres c liegt und, im Grundriss (Fig. 3) gesehen, parallel zur Längsachse c der Presse verläuft. Zum Überleiten des Gutes vom Sehüttler b zum Schneckentroge a dienen Überleitwände oder-bleche f.
Auch bei Ballenpresse kann die Kurzstrohförderschneeke a. im Grundriss gesehen (Fig. 3), geneigt zur Längsachse e liegen, wie sie bei Langstrohpressen parallel zur Längsachse e gerichtet sein kann : in beiden Fällen wird die erstrebte Wirkung, eine möglichst reibungslose Förderung durch Vermeidung starker Krümmungen im Steigrohre c zu erreichen, mit gleich gutem Erfolge erzielt.
Der Antrieb der Kurzstrohförderschnecke kann auf beliebige Weise vom Pressenantriebe abgeleitet werden.
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