AT125258B - Einrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittels des elektrischen Stromes. - Google Patents

Einrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittels des elektrischen Stromes.

Info

Publication number
AT125258B
AT125258B AT125258DA AT125258B AT 125258 B AT125258 B AT 125258B AT 125258D A AT125258D A AT 125258DA AT 125258 B AT125258 B AT 125258B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
animal
contact
electrical current
slaughter animals
stunning
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Adolf Pfretzschner G M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Pfretzschner G M B H filed Critical Adolf Pfretzschner G M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT125258B publication Critical patent/AT125258B/de

Links

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betäuben von Sehlaehttieren, insbesondere von Schweinen, mittels des elektrischen Stromes. Sie besteht darin, dass über einem endlosen Laufband, auf welchem das Tier befördert wird, pendelnd aufgehängte elektrische Kontakte nacheinanderfolgend derart angeordnet sind, dass sie sich nacheinander an den Rücken, die Seiten und an den Kopf oder die Nase des Tieres anlegen, indem sie bis in den Weg des Tieres ragen. Dabei kann das Laufband waagrecht oder schräg nach aufwärts laufen. Im ersteren Falle befindet sieh, wenn das Band erhöht angebracht ist. am vorderen und hinteren Ende desselben je eine schräge Ansteig- bzw. Abrutschbrücke, im andern Falle befindet sich am hinteren Ende des Bandes ein entsprechend erhöhter Tisch, auf welchen das betäubte Tier befördert wird.

   Erfindungsgemäss können auch zu beiden Seiten des Förderweges waagrecht pendelnde elektrische Kontakte vorgesehen sein, die sieh beiderseits an den Tierkörper anlegen. 



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt und zeigt Fig. l die Einrichtung mit waagrechtem und Fig. 2 mit schrägem Laufband je im Längsschnitt, Fig. 3 die Draufsicht zu Fig. 2, Fig. 4 die Anordnung auch mit waagrechten Stromkontakten von oben und Fig. 5 von der Seite gesehen. 



  Das endlose Band 1 ist dazu bestimmt, das Tier zu tragen und zu befördern. Wenn das Band über dem Boden liegt, so führt eine Ansteigbriicke 2 zum Band und ist am Ende desselben eine schräge Brücke 3 vorgesehen, auf welcher das betäubte Tier abrutscht. Das Band läuft waagrecht über Walzen 9 . und 'und wird von Hand oder mittels eines Motors 10 angetrieben. Wenn das betäubte Tier auf einen Tisch zu befördern ist, so wird das Laufband 1 schräg ansteigend angeordnet (Fig. 2) und befindet sich der Tisch 6 am Ende der schiefen Bahn. Wenn die Bahn freisteht, ist beiderseits derselben je ein Ge-   
 EMI1.2 
 folgend so angeordnet, dass das auf der Laufbahn befindliche und mit ihr fortbewegte Tier daran anstossen muss.

   Diese Kontaktarme sind   an geeigneten Trägern, z.   B. am Geländer   1'2. entgegen   der Wirkung von Federn 15 schwenkbar bzw. pendelnd gelagert und bestehen vorteilhaft aus Klappen, welche den Raum über der Bahn 1 und zwischen den Geländern   12   versperren. Nach den in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen ist die auf der Laufbahn zuerst ankommende Kontaktklappe 4, die um die Scharniere13 am Geländer schwenkbar ist, kürzer als die folgende Kontaktklappe 5, die   um   die Scharniere 14 schwenkbar ist. Beide Kontaktklappen werden durch ihre Federn   1.     5 in senkrechter Pendellage   gehalten, und jede Kontaktklappe ist an einen Pol der Stromleitung angeschlossen.

   Die kürzere Klappe 4 gleitet über den Kopf des Tieres auf den Rücken desselben, worauf das Tier mit der Nase an den zweiten Kontakt   5   anstösst. Das Tier stellt somit Stromschluss von seiner Nase durch das Gehirn zum Rücken her und wird dadurch betäubt. 



   Um die Dauer des Stromschlusses zu begrenzen, kann einer der Kontaktarme mit einem Stromunterbrecher in Verbindung stehen, z. B. mit einem Schleifkontakt 7, der bei einer bestimmten Aus-   schwenkung   der   Kontaktklappe. 5   den Strom unterbricht. In die Stromleitung zum Motor kann ein automatischer   Aussehalter (Fig.   3) eingeschaltet sein, der den Motorstrom bei Überlastung ausschaltet. 



  Eine solche Überlastung kann dadurch vorkommen, dass ein Tier   störriseh   wird, auf der Laufbahn sich querstellt und zwischen die Geländer 12 eingeklemmt wird. 



   Nach der in den Fig. 4 und 5 im   Grundriss   bzw. im Aufriss dargestellten Kontaktanordnung besteht der zuerst im Wege stehende Kontakt aus zwei Teilen   4',   die um je eine senkrechte Achse 16, 16'waagrecht pendeln und sich wie eine   Flügeltür   öffnen. Beide Kontaktarme 4' sidn gleichpolig und legen sich zu 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beiden Seiten an den Körper des Tieres an. Der folgende Kontakt 5'ist um eine waagrechte Achse   14'   schwenkbar wie die Klappe 5 in Fig. 1. Bei Anwendung von Drehstrom erhält je eine der Klappen 4' in Fig. 4 einen Pol und die Klappe 5'den dritten Pol. Hiebei erfolgt der Stromschluss von der Nase des Tieres über das Gehirn nach beiden Seitenkontakten.

   Dadurch wird die Sicherheit des   Stromschlusses   erhöht, indem beim Versagen eines Polkontaktes ein zweiter   Stromschluss   vorhanden ist, während sonst der doppelte   Stromschluss   an sich ein intensiveres Betäuben des Tieres bewirkt. 



   Die Ausgestaltung der Kontakte und des Laufbandes kann noch auf andere, nicht dargestellte 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Betäuben von Sehlaehttieren mittels des elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass über einem waagrechten oder schräg ansteigenden Laufband (1) zum   Befördern   der Schlachttiere pendelnd aufgehängte elektrische Kontakte (4, 5) derart hintereinanderfolgend angeordnet sind, dass sie in den Weg des Sehlaehttieres ragen und sich nacheinander an dessen Körper und Kopf anlegen. 
 EMI2.2 


AT125258D 1929-02-06 1930-01-24 Einrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittels des elektrischen Stromes. AT125258B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125258X 1929-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125258B true AT125258B (de) 1931-11-10

Family

ID=5658596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125258D AT125258B (de) 1929-02-06 1930-01-24 Einrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittels des elektrischen Stromes.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125258B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4340993A (en) * 1980-02-21 1982-07-27 Lefiell Company Electrical stimulation bar for an animal carcass

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4340993A (en) * 1980-02-21 1982-07-27 Lefiell Company Electrical stimulation bar for an animal carcass

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2221858C2 (de) Grubenförmige begaste Betäubungskammer
DE2821440A1 (de) Vorrichtung zur elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen
AT125258B (de) Einrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittels des elektrischen Stromes.
CH649958A5 (de) Transportvorrichtung mit haengender kabine.
DE1189014B (de) Foerderanlage fuer Werkstuecktraeger
DE2611829A1 (de) Automatische entmistungsanlage
DE1118700B (de) Umlauf-Haengefoerderer fuer den Transport von Kleiderbuegeln od. dgl.
DE368517C (de) Anlage zur Foerderung des Abraums vom Abraumbagger zur Ablagerungsstelle
CH675696A5 (de)
DE1580889A1 (de) Skilift-Steuereinrichtung
CH144838A (de) Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren mittelst des elektrischen Stromes.
EP0177787B1 (de) Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren, insbesondere Schweinen
AT17139B (de) Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.
DE548047C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Betaeuben von Schlachttieren
DE2360284A1 (de) Sicherheitsvorrichtung fuer hebetische
DE547451C (de) Elektrische Verteileranlage mit durch Stecker an die Sammelschienen anschliessbaren OElschaltern
AT18829B (de) Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.
DE438688C (de) Foerderwagenaufschiebevorrichtung
PL13917B1 (pl) Urzadzenie do ogluszania zwierzat, przeznaczonych na rzez, zapomoca pradu elektrycznego.
DE29054C (de) Neuerung an automatisch bewegten Uebergangs-Barrieren für Eisenbahnen
DE654434C (de) Rechenreiniger mit ausschwenkbarer, an einem zweiachsigen Laufwagen angeordneter Reinigungsharke
DE1640279A1 (de) Elektrischer Steckkontaktschalter
DE956853C (de) Selbsttaetige Einkupplungsvorrichtung fuer Foerderwagen, insbesondere fuer Grubenfoerderwagen
DE1706116U (de) Weiche fuer haengebahnanlagen.
AT17141B (de) Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.