AT124627B - Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT124627B
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Karl Vossloh
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Karl Vossloh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung und
Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Die Erfindung betrifft eine Sehraubensicherung, die aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder besteht, u. zw. insbesondere aus einem Abschnitt einer solchen   Sehraubenfeder,   deren Windungen aus der normalen Schraubenlinie derart herausgebogen sind, dass jede Windung zugleich einen gewölbten Bogen bildet, dessen Grundlinie dem äusseren Durchmesser der Schraubenfeder gleicht. 



   Die Erfindung bezweckt die mittels einer derartigen   Schraubensicheiung   zu erzielende Sicherheit noch dadurch zu erhöhen, dass die beiden Enden des Sehraubenfederabsehnittes je eine meisselartig vortretende Kante aufweisen, von welchen die eine mit der   Unterfläche   der Schraubenmutter, die andere mit der Fläche in Berührung tritt, auf welcher die Schraubenfeder aufliegt. 



   Schraubensicherungen, welche aus dem Abschnitt einer Schraubenfeder mit meisselartig vortretender Abschnittkante an den Enden bestehen, sind an sich bekannt. Bei allen diesen Schraubensicherungen, selbst bei solchen mit wellenförmigem Verlauf der Windungen der Schraubenfeder, sind die mit der meisselartigen Absehnittkante versehenen Federenden bisher durchweg derart in axialer Richtung abgebogen worden, dass die Abschnittkanten noch über den Scheitel der benachbarten Welle emporragen. 



     In-allen   diesen Fällen bilden daher die   meisselartigen   Kanten der Federenden auch bei mehr oder   weniger entspannter Schraubensicherung die am weitesten in axialer Richtung vorspringenden Punkte, so dass die Meisselwirkung der Federenden an den Anlageflächen dauernd, d. h. bei jedem Spannungsgrad   der Schraubensicherung vorhanden ist. 



   Infolgedessen ist auch eine gewollte Lösung der Mutter bei   Vet Wendung   derartiger Sicherungen nur unter grossen Schwierigkeiten und nicht ohne starke Beschädigung der   Auflagefläche   und der Mutter möglich, so dass diese gewöhnlich schon durch einmalige Lösung der Schraubenverbindung unbrauchbar werden. Hierin liegt ein sehweiwiegender Nachteil der bisher bekannten, aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehenden   Schraubensicherungen   mit nach aussen meisselartig vortretenden Abschnittkanten. 



   Ein weiterer Nachteil der in üblicher Weise an den Enden mit Meisselkanten versehenen, aus einer oder mehreren   Pederwindtingen   bestehenden Sehraubensicherungen besteht darin, dass die vortretenden Enden eine schiefe Lage des Federringes zur Folge haben. Die Sehraubensieherung übt daher beim Spannen einen seitlichen Druck auf den Schraubenbolzen aus, der unter dieser einseitigen Druckwirkung eine schräge Lage einnimmt. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile in der Weise, dass ohne die Gefahr des   Sehiefstellens   des Bolzens zwar bei gespannter Schraubensicherung die eine unbeabsichtigte Lockerung verhütende Meisselwirkung der nach aussen vortretenden Abschnittkanten in vollem Masse wirksam ist, gleichwohl aber eine beabsichtigte Lösung der Schraubenverbindung unter   überwindung   eines nur anfänglich grossen Widerstandes ohne wesentliche Beschädigung der Mutter bzw. der   Auflagefläelie     möglich   ist.

   Dies ist   eifindungs-   gemäss dadurch erreicht worden, dass die Schraubensicherung aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder mit gewölbtem Verlauf der Federwindungen besteht und die Schraubenfederenden, welche mit den meisselartig vortretenden Kanten versehen sind, in einer von den   Anlageflächen   der gewölbten Federwindungen abgekehrten Richtung verlaufen. 

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   An sich sind   Schraubensicheiungen   mit gewölbtem Verlauf der Federwindungen und von den   Anlageflächen     abgekehrt gerichteten Schraubenfederenden bekannt. Jedoch waren   bei diesen Schrauben- sicherungen bisher keine meisselartig nach aussen vortretenden Abschnittkanten vorgesehen. Dadurch, dass gemäss der Erfindung die meisselartig vortretenden Kanten an von den   Anlageflächen   der   gewölbten   Federwindungen abgekehrt gerichteten Enden sitzen, haben diese Kanten eine solehe Lage, dass sie erst während des Anziehens der Mutter gegen Erreichung der Endspannung der   Schraubensieherung   in die   Anlageflächen   eindringen und nunmehr eine zusätzliche Sicherung gegen Ablaufen der Mutter bilden. 



   Bei einer gewissen Entspannung der   Schraubensicherung merden dagegen   die Abschnittkanten von den sich zunehmend   krümmenden     Wölbungsscheiteln     überhöht,   so dass der meisselartige Eingriff zwischen den
Kanten und den   Anlageflächen   verlorengeht. Bei Anwendung der neuen   Sehraubensieherung   ist die betreffende Verschraubung bei vollständig oder nahezu vollständig gespannter   Schraubensicherung   abgesehen von dem Reaktionsdruek gegen die Federspannung in noch erhöhtem   Masse auch durch   die meisselartig in die Anlageflächen eindringenden Abschnittkanten gesichert.

   Sobald jedoch die Mutter unter anfangs hohem Kraftaufwand um einen gewissen Winkel zurückgedreht wurde und entsprechend die Entspannung der Schraubensichenmg begonnen hat, kann das weitere Lösen der Mutter   lediglieh     unter Überwindung   des restlichen   Spannungsdruckes   der Sicherung erfolgen, ohne dass die infolge zu- nehmender Krümmungen der Wölbungen von den   Anlageflächen   mehr und mehr   zurücktretenden,     meissel-   förmigen Schraubenfederenden noch weiter ein Hindernis für die Drehung der Mutter bilden bzw. die   Anlageflächen   zerstören können. 



   Bei der neuen Schraubensichenmg ist auch eine schiefe Auflage bzw. ein schiefes Einspannen ver- mieden, da die Windungen nicht mit den meisselförmigen Enden, sondern zunächst nur mit den Wölbungen anliegen und die Spannkraft daher beim Anzug der Mutter genau axial gerichtet ist, so dass den Bolzen verkantende seitliche Schubkräfte nicht auftreten können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einer Schraubensicherung, welche aus zwei Win- dungen einer Schraubenfeder besteht. Fig. 1 ist eine Ansicht und Fig. 2 ein Grundriss der Schrauben-   sichenmg   in völlig entspanntem Zustande. Fig. 3 veranschaulicht eine Stufe aus dem Herstellungs- verfahren der neuen   Schraubensichenmg.   Fig. 4 und 5 zeigen die neue Schraubensicherung in unvoll- kommen und vollkommen gespanntem Zustande. 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die beiden Hälften des einen Ganges der Schrauben- feder nahezu über ihre ganze Länge in gleichem Sinne in der einen Richtung und die beiden Hälften des anderen Ganges nach der entgegengesetzten Richtung durehgebogen. Die Richtung der Schraubenfeder- enden 1 und 2 ist dabei von ihren   Anlageflächen   abgekehrt und ihre meisselartig nach aussen vortretenden Abschnittkanten 3 und 4 bilden daher bei völlig entspanntem (Fig. 1) bzw.

   nicht vollkommen gespanntem Zustande   (Fig.   4) der Schraubensichenmg nicht die am weitesten vorspringenden Punkte derselben, sondern treten gegenüber den   Wölbungsseheiteln   5 und 6 mehr oder weniger   zurück.   Erst bei vollkommener oder nahezu vollkommener Spannung der Sehraubensicherung und entsprechender Streckung der Wölbungen (Fig. 5) dringen die nach aussen vortretenden Abschnittkanten   3   und   4   meisselartig in die   Auflagefläche   7 bzw. in die   Unterfläche   der Mutter 8 ein. 



   Die Herstellung der neuen Schraubensieherung erfolgt zweckmässig in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise, indem der Federdraht 9 beim   schraubenförmigen   Aufwickeln durch Schneidwerkzeuge 10 und 11 mit   abgeschrägten   Schnittkanten in   Schraubenfederabsehnitte   12 zerlegt wird, welche bereits die nach aussen vortretenden Schnittkanten aufweisen und dann in bekannter Weise in gewölbte Form gepresst werden, wobei die Schraubenfederenden eine von den   Anlageflächen   abgekehrte Richtung erhalten. 



   Die Zahl der Schraubenwindungen, aus welchen die Schraubensicherung besteht, ist naturgemäss beliebig, ebenso die Anzahl und Anordnung der Wölbungen in den Federwindungen. Es kommt jedoch darauf an, dass die Wölbungen, welche den   Sehraubenfederenden   am   nächsten   liegen, derart verlaufen, dass die mit den   meisseiförmigen   Absehnittkanten ausgestatteten Sehraubenfederenden eine von den   Anlageflächen   abgekehrte Richtung aufweisen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende   Sehraubensicherung   mit   meisselartig   vortretenden   Abschnittkanten, dadurch gekennzeichnet,   dass die Windungen der Sehraubenfeder gewölbte Bögen bilden und die mit den meisselartigen Kanten versehenen Sehraubenfederenden in einer von den Anlageflächen der gewölbten Bögen abgekehrten Richtung derart abgebogen sind, dass die   meisselartigen   
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. dass der Federdraht beim schraubenförmigen Aufwickeln durch Sehneidwerkzeuge mit abgeschrägten Schnittkanten in Sehraubenfederabschnitte zerlegt wird, welche nach aussen meisselartig vortretende Schnittkanten aufweisen, und diese Sehraubenfederabschnitte dann in bekannter Weise in gewölbte EMI2.2
AT124627D 1929-10-14 1930-10-09 Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT124627B (de)

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