AT124313B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zuckerwaren von blättrigem Gefüge. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zuckerwaren von blättrigem Gefüge.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Die fertig gekochte oder geschmolzene und zubereitete Zuckermasse wird von dem Massebehälter ; j ! aufgenommen, der aus einem zweckmässig elektrisch beheizbarem Mantel f besteht, dessen Wandungen keilförmig zu einem schmalen Schlitz g (Fig. 3) zusammenlaufen. Die in Form eines dicken Bandes austretende Zuckermasse wird von dem Walzenpaar b, b1 erfasst, das mit seinen Lagerzapfen l'und k im Maschinengestell drehbar gelagert und durch Zahnräder 1 in gleich schnelle, gegenläufige Drehung versetzt wird. Die Walze b ist ferner ausrückbar mit dem Hauptantrieb m verbunden (Fig. 2). An ihrem Umfang weisen die beiden Walzen b und b1 umlaufende, ineinandergreifende Kämme auf, die wellenförmig, zackig oder mäanderförmig gestaltet sein können (Fig. 4) und die Zuckermasse durch Reibung ergreifen und in der Arbeitsrichtung ausziehen, gleichzeitig aber auch mit Längswellen versehen, wodurch das Zuckerband noch dünner wird. Diese Längswellen erleichtern auch das spätere Zusammenschieben des Zuckerbandes quer zur Arbeitsriehtung ganz wesentlich. Das so entstandene Zuekerband, dessen Dicke geringer ist, als dem Zwischenraum zwischen den beiden Walzen bund b1 entspricht, wird von diesen Walzen auf einem geneigten Gleitblech zu einer Schneid- vorriehtung e vorwärts geschoben, während die Walzen b und b1 von den ihnen möglicherweise noch anhaftenden Rückständen durch Schabebleche o und n gesäubert werden, die in die Kämme der Walzen- oberfläche kratzend eingreifen. Die Schneid- oder Teilvorrichtung besteht aus einer mittels Zapfen p im Masehinengestell gelagerten oberen Walze q und einer unteren, mittels Zapfen ! gelagerten, im Durchmesser kleineren Walze s. Die durch einen Kettentrieb n von der Welle des Kammwalzwerkes angetriebene obere Sehneidwalze q treibt die untere, glatte Srhneidwalze durch Zahnräder t, t1 mit gleicher Drehzahl an und hat an ihrem Umfang mehrere parallel zur Achse p verlaufende Schneid- oder Abquetschleisten v, die auswechselbar in Nuten1/' der Walze q eingesetzt sind. Die Umfangsgeschwindigkeit der glatten Walze s entspricht der Bewegungsgeschwindigkeit des Zuckerbandes. Die Umfangsgeschwindigkeit der Selmeidewalze q ist infolge ihres grösseren Durchmessers entsprechend grösser, so dass die Schneid- oder Abquetschleisten v das Zuckerband, ohne es anzuhalten, ruckartig durchtrennen und vorwärtsstossen, wobei auch die entstehenden Gratfäden zerrissen werden. Die Zahl der Schneid-oder Abquetsehleisten v kann je nach der gewünschten Länge der abzutrennenden Karamellstreifenenden beliebig gewählt werden. Die abgetrennten Karamellstreifenenden gleiten auf einer geneigten Bahn bis zu den Anschlägen x, x (Fig. 2) weiter und werden dann von durch Nocken gesteuerten und in z2 und Z3 am Maschinengestell EMI2.1 PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Zuckerwaren von blättrigem Gefüge, bei dem die Zuekermasse in knetfähigem Zustand durch formgebende Walzen zu einem dünnen, profilierten Zuckerband ausgestreckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuekerstrang oder das Zuekerband durch ein Kammwalzenpaar (b, bl) gestreckt wird, dessen Kämme das Zuckerband in seiner Längsrichtung ausziehen und mit Längswellen versehen.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Zieh-und Formwalzen (h, bl) kommende Zuckerband vor oder nach dem Zerteilen durch Zusammenschieben, Krausen oder Aufrollen zu handelsüblichen Formen (Stangen, Riegeln oder Kleinstücken) von blättrigem oder löchrigem Gefüge verarbeitet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuckerband vor dem Zusammen- schieben, Krausen od. dgl. mit einer Füllmasse (Schokolade, Nugat od. dgl. ) belegt wird.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens ein Kammwalzenpaar (b, & ), bei dem die Kämme der einen Walze (b) mit den Kämmen der andern Walze (b1) einen wellenförmigen Form-oder Förderspalt bilden (Fig. 4), dessen Breite zwischen den Zahnspitzen der einen und den Kammtälern der andern Walze grösser ist als zwischen den Zahnflanken und insbesondere grösser als der Stärke des zu verarbeitenden Zuckerbandes entspricht.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, hinter dessen Kammwalzen ein Sehneidwalzenpaar mit Abquetsehleisten angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der mit den Abquetschleisten (v) besetzten Walze (q) grösser ist als die der Gegenwalze (s) und auch grösser, als der Bewegungsgeschwindigkeit des welligen Zuckerbandes entspricht.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 5, gekennzeichnet durch zwangsläufig gesteuerte Formhebel (d, dl, e), welche die bereits abgeschnittenen Teile des Zuckerbandes zu Stangen formen, z. B. zusammenschieben, <Desc/Clms Page number 3> 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Anschläge (x, x) am Ende des Zuckerbandweges, welche die zu Stangen zu formenden Zuckerbandteile solange anhalten, bis sie von. den Form- EMI3.1 EMI3.2
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1930
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