AT123916B - Vollscheibenrad. - Google Patents

Vollscheibenrad.

Info

Publication number
AT123916B
AT123916B AT123916DA AT123916B AT 123916 B AT123916 B AT 123916B AT 123916D A AT123916D A AT 123916DA AT 123916 B AT123916 B AT 123916B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
conical
recess
wheel
flange
nut
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kromag A G Fuer Werkzeug Und M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kromag A G Fuer Werkzeug Und M filed Critical Kromag A G Fuer Werkzeug Und M
Application granted granted Critical
Publication of AT123916B publication Critical patent/AT123916B/de

Links

Landscapes

  • Pulleys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vollscheibenrad.   



   Bei Vollscheibenrädern, die mittels Schrauben an dem Flanseh der Radnabe abnehmbar befestigt werden, sind die Muttern dieser Befestigungsschrauben in der Regel mit einem kegeligen Ansatz versehen, der in eine hohlkegelige Ausnehmung der Radscheibe eingreift, um Querversehiebungen der Radseheibe an den Schrauben zu verhindern und   Scher- und Biegungsbeanspruchungen   der Schrauben zu vermeiden. 



  Diese hohlkegeligen Ausnehmungen in der   Radscheibe   werden dadurch gebildet, dass das Blechmaterial um die   Schraubenlöcher   herum etwas auswärts getrieben und dann einwärts gebördelt wird, wobei sich ein von der Bördelung umgebenes Loch bildet, dessen   Liehtraum   zum Teil kegelig gestaltet ist. Wird nun die Mutter an der Befestigungsschraube fest angezogen, so wird ihr kegeliger Fortsatz in die hohlkegelige Ausnehmung der Radscheibe hineingedrückt und wirkt dort gleich einem Keil auf diese Ausnehmung, mit dem Bestreben, sie aufzuweiten. Hiedurch wird das die Ausweitung begrenzende Blechmaterial auf Aufreissen beansprucht und es treten tatsächlich dort nicht selten Risse auf. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine derartige Ausgestaltung der Befestigungsmittel der genannten Art, welche diesem Bestreben des kegeligen Ansatzes der Mutter, die Ausnehmungen der 
 EMI1.1 
 aufkommen lässt. 



   Es soll dies zunächst an der in der Zeichnung in einem Axialsehnitt (teilweise in Ansicht) dargestellten Ausführungsform eines   Bruehstückes   der miteinander zu verbindenden Teile näher erläutert werden. 



   Die von einer Befestigungsschraube zu durchsetzende Ausnehmung in der Radscheibe a wird durch Auswärtsbördeln des Lochrandes b gebildet, im Gegensatz zu den bisher üblichen Konstruktionen, wo die Bördelung der Lochränder einwärts, also gegen den Flansch c der Nabe (in der Zeichnung nicht dargestellt) gerichtet ist. Die innere Wandung der durch die Umbördelung b begrenzten Ausnehmung ist aber hier ebenso hohlkegelig gestaltet, wie bei der bisher gebräuchlichen Konstruktion, u. zw. hohlkegelig, sich gegen aussen, also vom Nabenflansch weg, erweiternd. 



   In dem Nabenflansch c ist die Befestigungsschraube   cl   befestigt, auf die die Mutter e aufgeschraubt wird, die mit einem kegeligen   Ansatz f versehen   ist, der beim Anziehen der Mutter in die hohlkegelige Ausnehmung der   Radscheibe   eingreift. 



   Um nun zu verhindern, dass beim festen Anziehen der Mutter e der kegelförmige Ansatz t die Ausnehmung der Radscheibe auseinander treibt, ist die   Mutter e auch   mit einem Flansch g versehen, der eine kegelige   Druckfläche   h besitzt, tlie sieh auf die entsprechende kegelförmige   Endfläche   der Aufbördelung b aufsetzt.

   Die Neigung der Kegelfäche h und der ihr angepassten kegeligen Endfläche der Umbördelung b ist der Neigung der hohlkegeligen Innenwandung der Ausnehmung der Radscheibe entgegengesetzt gerichtet, so dass, wenn der kegelige.   Ansalz f das Bestieben   hat, die Ausnehmung der Rad- 
 EMI1.2 
 Bei entsprechender Wahl des   Masses   der einander entgegengesetzt gerichteten Neigungen der   Kegelflächen   der Teile g und   h   kann man auch erreichen, dass der Druckflansch g es überhaupt verhindert, dass der kegelige   Ansatz teine Aufweitungsbeanspruchung   auf die Ausnehmung der   Radscheibe   ausübt, die auch bei noch so starkem Anziehen der Mutter e über das zulässige   Mass   hinausgeht.

   Es genügt ja, wenn der kegelige Ansatz t passend in der Ausnehmung der Radscheibe liegt, ohne dass er aber auch dort eine 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 es sich,   die Umbördelung b   so auszuführen, dass die Wandung der Ausnehmung möglichst senkrecht von der Radscheibe vorragt oder, anders   ausgedrückt,   in der Richtung der Achse der Befestigungsschraube verläuft.

   In diesem Falle kann man dann den   Drnckflansch   mit einer ebenen Druckfläche   ;   versehen (wobei dann   natürlich   auch die Endfläche der Umbördelung b eine ebene   Ringfläehe   ist) und, da hiedurch auf die   Umbördelung   ein   Druck ausgeübt   wird, der rein axial gerichtet ist, also weder das Bestreben hat, die Ausnehmung aufzuweiten, noch zusammenzudrücken, so wird die Aufbördelung lediglich auf Druck beansprucht, dem sie bei den hauptsächlich in Betracht kommenden Abmessungen ohne weiteres stand- zuhalten vermag.

   Die Verhältnisse sind aber so zu wählen, dass bei diehtem Aufsitzen der   Druckfläche   h des Flansches g auf der Endfläche der Umbördelung b der kegelförmige Ansatz 1 der Mutter e in der
Ausnehmung der Radscheibe keinen unzulässig hohen Druck ausüben kann. 



   Das Wesen der Erfindung liegt also, wie jetzt ohne weiteres erkannt werden kann, darin, dass die gegeneinander   drückenden   Flächen von Mutter und   Radscheibe   so angeordnet und gestaltet sind. dass die Richtung des Hauptdruekes auf das die Ausnehmung umgebende Material der Radscheibe senkrecht zu dem an den Nabenflansch anliegenden Ringteil der   Radscheibe   gerichtet oder gegen die Durchgangs- achse (Schraubenachse) der Ausnehmung hin geneigt ist. Der Hauptdruck wird jetzt nämlich nicht mehr von dem kegelförmigen Ansatz der Mutter, sondern eben von der   Druckfläche   des Flansches g ausgeübt. 



   Im Rahmen dieses Grundgedankens können die einzelnen Teile   selbstverständlich   auch noch anders als hier beispielsweise erläutert worden ist, ausgebildet werden. So können die   Druckflächen   auch konvex oder konkav gewölbte   Flächen   sein usw. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vollscheibenrad, das an dem Nabenflansch mittels Schrauben zu befestigen ist, deren Muttern mit kegeligen Ansätzen in entsprechend gestaltete, durch Bördelung der Ränder der   Sehraubenlöeher   gebildete Ausnehmungen der Radscheibe eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander drückenden   Flächen   von Mutter und Radscheibe so angeordnet und gestaltet sind, dass die Richtung des Hauptdruckes auf das die Ausnehmung umgebende Material der   Radscheibe   senkrecht zu dem an dem Nabenflansch anliegenden Ringteil der Radscheibe oder gegen die Durehgangsaehse der Ausnehmung hin geneigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radscheibe an den für die Befestigungsschrauben bestimmten Ausnehmungen auswärts (von dem Nabenflansch weg) aufgebördelt sind und die Aufbördelung einen nach aussen sich erweiternden kegelförmigen Hohlraum einschliesst und eine ebene, konvex oder konkav gewölbte oder konvex kegelige Endfläche besitzt, gegen die eine entsprechend gestaltete Druckfläche der Mutter zum Anliegen kommt. EMI2.2
AT123916D 1930-02-04 1930-02-04 Vollscheibenrad. AT123916B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT123916T 1930-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT123916B true AT123916B (de) 1931-07-25

Family

ID=3633613

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123916D AT123916B (de) 1930-02-04 1930-02-04 Vollscheibenrad.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT123916B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2649329B1 (de) Schraube mit einem schraubenkopf, einem schraubenschaft und einem konischen, gewellten flansch
DE2061297C3 (de) Federscheibe
DE2616512A1 (de) Flanschdichtung
DE2406206A1 (de) Gummigefedertes schienenrad
DE2148352B2 (de) Ueberlast-abschaltkupplung
DE4135500A1 (de) Nagel mit huelse und rondelle
DD152309A5 (de) Nutzfahrzeugrad fuer einzel-und zwillingsanordnung
DE2554382A1 (de) Radfelge fuer schlauchlose luftreifen
AT123916B (de) Vollscheibenrad.
EP0157204B1 (de) Klemmelement
WO2009024220A1 (de) Ventil, reifen, felge und rad
DE838243C (de) Lagerung fuer Mahlwalzen
CH120678A (de) Felge für Kraftwagenräder mit Luftschlauchbereifung.
DE7013424U (de) Nabenbefestigung mit zentralspannschraube.
AT135919B (de) Schraubensicherung.
DE758154C (de) Kittlose Befestigung der Bewehrung von Isolatoren
DE510875C (de) Spundringbefestigung
DE102014209182A1 (de) Kraftstoffzuleitungseinrichtung an einem Kraftstoffinjektor und Kraftstoffinjektor
AT130501B (de) Gegenmutter.
AT106665B (de) Unterlagsring für Schrauben oder Muttern.
CH162620A (de) Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit mindestens einem zwischen dem Radreifen und der Radscheibe eingeschalteten elastischen, ringförmigen Körper.
DE472581C (de) Metallbuechse zum Einsetzen in Raeder oder Naben, insbesondere an Spielzeugen
DE458325C (de) Verankerung fuer gusseiserne Vorwaermerrohre
AT101523B (de) Napfförmige Nietscheibe.
DE555045C (de) Aus Blechscheiben hergestellte Schnurrolle fuer Metallbaukasten