AT123881B - Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren u. dgl. gegen Textilschädlinge. - Google Patents

Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren u. dgl. gegen Textilschädlinge.

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AT123881B
AT123881B AT123881DA AT123881B AT 123881 B AT123881 B AT 123881B AT 123881D A AT123881D A AT 123881DA AT 123881 B AT123881 B AT 123881B
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  Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren u. dgl.   gegen Textilschädlinge.   



   Durch das Pat. Nr. 120433 ist ein Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren   u.   dgl. gegen   Textilsehädlinge   unter Schutz gestellt. Es besteht in der Verwendung von Thioharnstoffen der Formel : 
 EMI1.1 
   worin ss ein Alkyl-, CyeloalLyl, Aralkyl-oder Arylrest und R i   ein Säurerest ist. 



   Es wurde nun weiter gefunden, dass Abkömmlinge des Thioharnstoffes, welche an einem Stick- stoffatom einen Alkyl-,   Cyeloalkyl-,   Aralkyl-oder Arylrest und am gleichen Stickstoffatom oder am
Schwefel einen Säurerest   enthalten,   überraschenderweise ebenfalls sehr wirksame Schutzmittel gegen   Frassschäden   durch Motten vorstellen. Derartige Verbindungen sind z. B.   beschrieben im,, Chemischen      ZentralMatt",   1902, 1, S. 1300, und 1908, I, S. 1541. 



   Thioharnstoffe sind bisher als solehe oder im kolloidalen Zustande ausschliesslich zur Bekämpfung von   Pflanzenschädlingen   verwendet worden. Wenn sich ein chemischer Stoff aber zur Bekämpfung von Samenkäfern, Kartoffelkäfern usw. eignet, so war dadurch keineswegs gegeben, dass ein derartiger
Stoff auch befähigt ist, tierischem Substrat, wie Wolle, Pelzwerk, Haaren   usw.,   Schutz gegen Mottenfrass zu gewähren. 



   Beispiel 1 : Die Ware wird mit einer Lösung des nach"Zentralblatt"1902, 1, S. 1300, erhältlichen unsymmetrischen   Phenylcapronylpseudothioharnstoffs   so behandelt, dass 1 bis 2% der Substanz nach dem
Trocknen auf der Ware   zurückbleibt,   worauf sie dauernd gegen Mottenfrass   geschützt   ist. Ebenso verhält sich das in Richters Chemie der Kohlenstoffverbindungen, 11. Aufl., Bd. 2, S. 104, obengenannte Acetyl- derivat vom Schmelzpunkt   145 .   



   Beispiel 2 : Die Ware wird mit einer Lösung von assymmetrischem Phenylvalerylthioharnstoff (hergestellt aus Monophenylthioharnstoff und Valeriansäureanhydrid gemäss Berichte der deutschen chemischen   Gesellsehaft,   Bd. 32, S. 3658) in organischen Lösungsmitteln so behandelt, dass 1% des 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 auf dieser zurückbleibt, so werden die Mottenraupen dauernd vom Frass des imprägnierten Gegenstandes abgehalten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens nach Stammpatent Nr. 120433 zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren u. dgl. gegen Textilschädlinge, dadurch gekennzeichnet, dass man hier Derivate des Thioharnstoffs verwendet, welche an einem Stickstoffatom einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-oder Arylrest und am gleichen Stickstoffatom oder am Schwefel einen Säurerest enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123881D 1928-11-24 1930-06-27 Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk, Haaren u. dgl. gegen Textilschädlinge. AT123881B (de)

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