AT123879B - Verfahren zur Ermittlung von fehlerhaften Stellen bei fertigen Zündschnüren. - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung von fehlerhaften Stellen bei fertigen Zündschnüren.

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AT123879B
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Bei der Herstellung von   Zündsehnüren   kommt es vor, dass leere Stellen ohne Pulver entstehen, welche ein Erlöschen der Zündschnur zur Folge haben. Die zu diesem Zwecke angestellte Prüfung erfolgte bisher entweder von Hand aus, oder mechanisch mittels eines Kontrollapparates. Die Ermittlung der fehlerhaften Stellen mit diesen Apparaten erfolgt durch Messen des Zündschnurdurchmessers. Fehlt an irgendeiner Stelle Pulver, so erfährt der Querschnitt der   Zündschnur   eine Verkleinerung, welche Quer-   schnittsveränderung   eben durch den Kontrollapparat angezeigt wird.

   Diese Art der Kontrolle genügt aber nicht in dem Falle, wenn in das Pulver ein Fremdkörper gelangt ist, der den Zusammenhang des Pulvers unterbricht, jedoch den   Zündschnurdurehmesser nicht   verringert. 



   Das vorliegende Verfahren gestattet die   Ermittlung auch   der letztgenannten fehlerhaften Stellen. 



  Das Wesen des neuen Verfahrens besteht darin, dass die zu prüfende   Zündschnur   in den Stromkreis einer
Kontrolleinrichtung eingeschaltet wird, welche z. B. ein optisches Galvanoskop und eine Batterie oder ein anderes gleich empfindliches Messgerät enthält. 



   Das Prüfen der   Zündschnur   geht folgendermassen vor sich :
Das eine Ende des Stromkreises wird von einer Kontaktnadel   gebiJdet,   welche in die   Pulverseele   der   Zündschnur   eingeschoben oder eingestochen wird und mit der einen Galvanoskopklemme in Verbindung steht. Die zweite Galvanoskopklemme steht über die Batterie mit einem zweiten Nadelkontakt in Verbindung. Die Zündschnur wird streckenweise selbsttätig weitergeschoben, wobei beide Nadelkontakte in die   Zündschnurseele   eingestochen werden, wodurch ein Stromkreis entsteht, in welchem der Strom von der Batterie zu den Nadeln über Galvanoskop und Brennpulver seinen Weg nimmt.

   Das Entstehen eines Stromkreises bedingt die Leitfähigkeit des   Brennpulvers.   Obzwar der fliessende Strom äusserst schwach ist, genügt er, um das Galvanoskop mit dem Lichtsignal zum Ansprechen zu bringen. Das Brennpulver hat infolge des Graphits, mit welchem die einzelnen   Pulverkörnchen   überzogen sind, eine gute Leitfähigkeit. Tritt zwischen beiden Nadeln eine Stelle auf, wo kein Pulver vorhanden ist oder wo sieh ein Fremdkörper befindet, so wird der Strom unterbrochen, wodurch durch Nichtansprechen des Galvanoskops die fehlerhafte Stelle angezeigt wird. Die Stromstärke darf aber nicht so hoch sein, dass ein Entzünden des Pulver eintreten kann. 



   Anstatt Schwachstrom kann auch Hoehfrequenzstrom Verwendung finden, der ebenfalls ein Entzünden des Pulvers nicht herbeiführen kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Ermittlung von fehlerhaften Stellen bei fertigen Ziindsehnüren, dadurch gekennzeichnet, dass unter Benutzung von Nadelkontakten eine bestimmte Länge der Zündschnur mit einer Kontrolleinrichtung in Verbindung gebracht wird. welche aus einem optischen Galvanoskop und einer Batterie besteht, so dass der Strom im Falle keine pulverfreie Stelle oder kein nichtleitender Fremdkörper in der Schnur vorhanden ist, von der Batterie über die Nadelkontakte, durch das Brennpulver zum Ga Ivano- skop und zurück zur Batterie fliesst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123879D 1930-05-10 1930-05-10 Verfahren zur Ermittlung von fehlerhaften Stellen bei fertigen Zündschnüren. AT123879B (de)

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