AT123725B - Biegungsfeder. - Google Patents

Biegungsfeder.

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AT123725B
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Ringfeder Gmbh
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  Biegungsfeder. 



   Nach der bisher in der Federtechnik allgemein gültigen Auffassung wird angestrebt, den Querschnitt der nur nach einer Richtung gebogenen Federstäbe so auszubilden, dass die in den äusseren Fasern auftretenden   Zug- oder Drnekbeanspruchnngen gleich   oder angenähert gleich sind. Dieses Bestreben fusst auf den Festigkeitswerten, die durch statische   Materialprüfversuche   ermittelt worden sind. Denn bei dieser Materialprüfung ergibt sieh für Zug-und für Druckbeanspruchung bei den für Federn üblichen Baustoffen der gleiche Wert. 



   Wenn auch allgemein bekannt ist, dass die Lebensdauer der auf Biegung beanspruchten Stäbe nicht von den statischen Festigkeitswerten, sondern von der Dauerfestigkeit abhängig ist, so fehlte doch die Erkenntnis, dass die Dauerfestigkeit bei nur Zugbeanspruchung und bei nur Druckbeanspruchung im Gegensatz zu den statischen Werten erheblich voneinander abweichen, u. zw. ist sie bei reiner Zugbeanspruchung bedeutend geringer als bei reiner Druckbeanspruchung. Hierauf ist es zurückzuführen, dass die   Ermüdungsbrüche,   beispielsweise bei geschichteten Blattfedern mit rechteckigem Querschnitt, stets an der Zugfaser beginnen. Verursacht wird das unterschiedliche Verhalten des Materials bei sieh häufig wiederholenden Beanspruchungen in erster Linie durch den Einfluss der   Oberflächenbeschaffenheit.   



  Während nämlich bei der Zugbeanspruchung die in der Oberfläche des Materials vorhandenen Verletzungen aufgeweitet werden und sich bei der häufig auftretenden Beanspruchung zum Ermüdungsbruch ausbilden, werden diese verletzten Stellen bei der Druckbeanspruchung gegeneinander gepresst, so dass von hier aus kein   Ermüdungsbruch   entsteht. Ob die unterschiedliche Dauerfestigkeit zwischen wechselnder Zug-und wechselnder Druckbeanspruchung nur auf den Einfluss der   Oberflächenbesehaffenheit   zurückzuführen ist oder ob sich auch ohne die Einflüsse der   Oberfläehenbeschaffenheit   verschiedene Werte ergeben würden, ist nach dem derzeitigen Stande der Materialforschung nicht bekannt. 



   Auf Grund dieser Erkenntnis sind die Querschnitte der in einer Richtung gebogenen Stäbe gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass die Beanspruchungen in den gezogenen Fasern kleiner sind als diejenigen in den   gedrückten   Fasern. Und zwar wird der Querschnitt nach Möglichkeit so gestaltet, dass 
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 hältnis der entsprechenden Dauerfestigkeiten. Durch die Erfindung werden auf Biegung beanspruchte Federn erzielt, die bei gleichem Gewicht eine bedeutend längere Lebensdauer haben als die bisher üblichen, oder es wird bei erheblich verringertem Gewicht die gleiche Lebensdauer erzielt. 



   Der Erfindungsgedanke lässt sich z. B. bei einem auf Biegung beanspruchten Federblatt dadurch verwirklichen, dass man durch Wahl eines geeigneten Querschnittes die in der stärkst beanspruchten Zugfaser auftretende Zugbeanspruchung niedriger hält als die in der von der neutralen Faser am weitesten entfernten   Druckfaser     herrsehende   Druckbeanspruchung. 



   Anstatt die Zugbeanspruchungen zu verringern und die Druckbeanspruchungen zu vergrössern, ist es im Sinne des Erfindungsgedankens bei Verwendung der   üblichen   Federblätter auch möglich, die durch die neutrale Faser getrennten Hälften verschieden wirkenden Vergütungsprozessen auszusetzen, derart, dass der auf Druck beanspruchte Querschnittsteil eine grössere Härte und der auf Zug beanspruchte eine bessere Zähigkeit erhält. 



   Auch durch innige Zusammenfügung zweier verschiedener Materialien zu einem Querschnitt können Federblätter hergestellt werden, die brauchbare Verwendungsformen bei Anwendung des Erfindungsgedankens ergeben. Für die auf Druck beanspruchte   Quersehnittshälfte   kommt ein weniger guter Stahl in Frage als für den   Zugquerschnitt.   Doch können statt Stahl auch andere Metalle Anwendung finden, 

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In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen der neuen Querschnitte und der Verlauf der Spannungen dargestellt. Fig. 1 stellt den bisher üblichen Querschnitt der   Federstähle   bei Blattfedern dar. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt gemäss der Erfindung.

   Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine mehrlagige Blattfeder, deren einzelne   Stäbe   eine weitere neue Querschnittsform zeigen. In Fig. 4 ist eine vollständige Blattfeder in   Ansicht gezeichnet,   wie sie für Eisenbahnfahrzeuge in Gebrauch ist. Fig. 5 zeigt den Querschnitt zu Fig. 4. Fig. 6-8 zeigen die Anwendung des Erfindungsgedankens und den schematischen Verlauf der Spannungen bei den geschlitzten Innenringen von Reibungsfedern. 



   Der bisher übliehe rechteckige Querschnitt 10 für Blattfedern, der in Fig. 1 dargestellt ist, hat 
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   Neben diesen Ausführungsbeispielen können noch beliebige andere Querschnitte angewandt werden, bei denen durch unterschiedliche Bemessung der Abstände der äussersten Fasern von der neutralen Faser eine grössere Haltbarkeit erzielt wird. 



   In Fig.   6 und   7 ist die Verschiebung der Nullinie 12-12 bei dem geschlitzten Innenring 26 einer Reibungsfeder durch besondere Querschnittsgestaltung veranschaulicht. Fig. 6 zeigt den Ring 26 in Draufsicht. Er wird durch äussere Kräfte unter Auftreten von inneren Spannungen zusammengebogen. 



  Fig. 7 zeigt den Querschnitt des Ringes 26. Durch Herausnahme von Material aus dem auf Druck   beanspruchten Querschnittsteil nähert sich die neutrale Faser 12-12 der auf Zug beanspruchten äussersten Faser. Der Abstand 27 dieser Faser von der Nullinie 12-18 ist somit kleiner als der Abstand 28 von   der höchstbeanspruchten Druckfaser. 



   Fig. 8 zeigt ein   Stück des   Ringes 26 in Ansieht zwecks schematischer Veranschaulichung der Spannungsgrössen an Hand des senkrecht zur Nullinie 12-12 liegenden Schnittes 29-29. Die   Spannung-   verteilung ist in Verbindung mit der die Grösse und Art der Spannungen in den verschiedenen Fasern 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Biegungsfeder, dadurch gekennzeichnet, dass die in der stärkst beanspruchten Zugfaser auftretende Zugbeanspruchung absolut oder relativ niedriger ist als die in der von der neutralen Faser (12-12) am weitesten entfernten Druckfaser wirkende Druckbeanspruchung. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Biegungsfeder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass durch Querschnittsgestaltung (1. 5, 18) der Abstand (16,'-) 2) der äussersten Zugfaser von der neutralen Faser (12-12) kleiner ist als der Abstand (17, 23) der äussersten Druckfaser von der neutralen Faser.
    3. Biegungsfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Zug oder Druck beanspruchten Hälften des Federquerschnittes in verschieden wirkenden Vergütungsprozesscn behandelt sind, so dass der auf Zug beanspruchte Teil eine höhere Zähigkeit erhält als der auf Druck beanspruchte.
    4. Biegungsfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federblatt durch Ver- EMI3.1 EMI3.2
AT123725D 1930-07-04 1930-07-04 Biegungsfeder. AT123725B (de)

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