AT123213B - Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen.Info
- Publication number
- AT123213B AT123213B AT123213DA AT123213B AT 123213 B AT123213 B AT 123213B AT 123213D A AT123213D A AT 123213DA AT 123213 B AT123213 B AT 123213B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- asphalt
- production
- asphalt emulsions
- products
- waste
- Prior art date
Links
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 title description 22
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 12
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 title description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 8
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 8
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 7
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 7
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 7
- 239000000047 product Substances 0.000 description 6
- 238000004061 bleaching Methods 0.000 description 5
- 239000003513 alkali Substances 0.000 description 4
- 239000003995 emulsifying agent Substances 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 238000004821 distillation Methods 0.000 description 3
- 238000004945 emulsification Methods 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 2
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 2
- 238000007670 refining Methods 0.000 description 2
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- HNNQYHFROJDYHQ-UHFFFAOYSA-N 3-(4-ethylcyclohexyl)propanoic acid 3-(3-ethylcyclopentyl)propanoic acid Chemical compound CCC1CCC(CCC(O)=O)C1.CCC1CCC(CCC(O)=O)CC1 HNNQYHFROJDYHQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229920002472 Starch Polymers 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 230000002378 acidificating effect Effects 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 239000006227 byproduct Substances 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000001804 emulsifying effect Effects 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- ZQPPMHVWECSIRJ-KTKRTIGZSA-N oleic acid Chemical compound CCCCCCCC\C=C/CCCCCCCC(O)=O ZQPPMHVWECSIRJ-KTKRTIGZSA-N 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 235000019698 starch Nutrition 0.000 description 1
- 239000008107 starch Substances 0.000 description 1
- 150000003467 sulfuric acid derivatives Chemical class 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen. Bei der Raffination der Schmieröle entstehen lästige Nebenprodukte, deren Beseitigung grosse Unkosten verursacht, weshalb schon lange versucht wird, dieselben durch Weiterverarbeitung in wirt- schaftlich verwertbare Erzeugnisse umzuwandeln. Es wurden die sauren Abfälle (Säureharze) durch Kalk neutralisiert und als Bitumen minderer Sorte veräussert oder zu Lack verarbeitet. Die alkalischen Abfälle wurden ausgesalzen und die erhaltenen öligen elain-und naphthensauren Seifen durch Zusatz von Harz und Alkohol in wasserlösliche Bohröle umgewandelt. Die Bleicherderückstände wurden extrahiert, wobei ein minderwertiges Öl und eine durch Glühen zwar wieder verwendbare, aber ebenfalls minderwertige Bleicherde erhalten wurde. Alle diese Verfahren haben den gemeinsamen Fehler, dass sie trotz Aufwand von Zeit und Geld nur ziemlich wertlose Erzeugnisse liefern, deren Absatz in grösseren Mengen recht schwierig ist. Zweck des neuen Verfahrens ist, die lästigen Abfallprodukte in hochwertige, in grossen Mengen absetzbare Erzeugnisse umzuwandeln. Als solche Produkte kommen die Strassenbaustoffe, in erster Linie der Kaltasphalt, in Betracht. Kaltasphalte wurden durch die verschiedensten Methoden hergestellt, wobei das Endprodukt stets eine zirka 50% Asphalt enthaltende Emulsion ergibt und nur die Emulgierung- methode oder der verwendete Emulgator verschiedenartig sind. So wurde z. B. in einem amerikanischen EMI1.1 Hiebei müssen aber ziemlich grosse Mengen an Ton verwandt werden, was dann einen zu hohen Aschengehalt verursacht und daher den Vorschriften der Strassenbauverbände nicht mehr entspricht. Ein anderes Patent emulgiert Asphalt ohne Emulgator, nur durch Verwendung von Lauge. Eine solche Emulgierung kann aber nur mit wenigen Spezialsorten ausgeführt werden. Durch das hier beschriebene neue Verfahren, wo als Emulgator Bleicherde oder deren Abfälle verwandt werden, wird der Fehler der erst angegebenen Methode behoben, da bei Anwendung von gut aktivierten Bleicherden der Aschegehalt der Emulsion nicht über 1% sein wird, entsprechend einem Zusatz von 0'5-0'8% Emulgator und 0'2-0'3% Alkali. Das bedeutet gegenüber dem Mindestzusatz von 3% Ton (normal 10%) einen erheblichen Fortschritt. Ebenso besitzt das Verfahren gegenüber dem anderen obenerwähnten Verfahren den Vorteil, dass man es für die Emulgierung von jedem strassenbauteehnisch brauchbaren Asphalt verwenden kann. Die Verarbeitung wird etwa folgendermassen ausgeführt : Die Säureharze werden mittels Alkalien neutralisiert, wobei der grösste Teil der Säure in Form von Sulfaten in Lösung geht. Die Harze werden dann entwässert. Die RaffinationsabfaIIaugen werden ausgesalzen, die gewonnenen Seifen werden entwässert und einer Destillation unterworfen. Dabei erhält man Destillate, welche der Schmierölraffination wieder zugeführt werden können und als Rückstand einen wasserlöslichen Asphalt. Bleicherderückstand oder frische Bleicherde wird mit Wasser aufgeschlämmt und mit etwas Alkali versetzt, worauf man die Flüssigkeit anwärmt und unter fortwährendem Mischen geschmolzenen Asphalt zulaufen lässt. Hiebei geht der Asphalt in Emulsion. Der fertigen Emulsion kann man nun die neutralisierten Säureharze und die wasserlöslichen Seifenriickstände beimischen, welche ebenfalls emulgiert werden. Die Emulsion kann dann als Kaltasphalt bei Strassenbauten Verwendung finden. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 lauge), dass die entstandene Flüssigkeit 0-3% freies Alkali enthält. Der auf etwa 60--700 angewärmten Flüssigkeit lässt man dann unter ständigem starkem Umrühren 5500 kg geschmolzenen Asphalt zulaufen, worauf sofort eine kaffeebraune Emulsion entsteht. Man kann einen Teil des Asphaltes aber durch neutralisierte Säureharze oder Naphthenseifendestillationsrückstände ersetzen ; z. B. man mischt dem Asphalt je 10-15% dieser Produkte zu und verarbeitet das so gewonnene Asphaltgemisch genau so, als wenn es reiner Asphalt wäre. Man nimmt also 8000 kg Asphalt, mischt 1500 kg neutralisierte Säureharze dazu und 500 leg Naphthenseifendestillationsrückstände. Von dieser Mischung werden zu 4000 kg einer warmen Flüssigkeit welche 100 kg Bleieherde oder 1301cg Bleicherdeabfälle und so viel Alkali enthält, dass ihre Alkalität 0'3% beträgt, 6000 kg unter fortwährendem Rühren zugesetzt. Hiebei wird der Asphalt leicht emulgiert. Durch Zusatz einer ganz geringen Menge eines Stabilisators (wie Stärkegel, Gummilösung, Seife usw. ) kann die Dauerhaftigkeit der Emulsion noch erhöht werden. Die Emulgierung des Asphaltes kann auch so erfolgen, dass man in den 4000 kg Bleieherdesuspension erst 4800 leg Asphalt emulgiert und dann 900 kg neutralisierte Säureharze und 300 kg Naphthenseifen- rückstände, in geschmolzenem Zustand, der fertigen Emulsion zusetzt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen, dadurch gekennzeichnet, dass Asphalt in einer wässerigen alkalischen Suspension, enthaltend Bleicherde oder Bleieherdeabfälle, zur Emulgierung gebracht wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123213X | 1927-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123213B true AT123213B (de) | 1931-06-10 |
Family
ID=5657696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123213D AT123213B (de) | 1927-01-29 | 1928-01-16 | Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123213B (de) |
-
1928
- 1928-01-16 AT AT123213D patent/AT123213B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT123213B (de) | Verfahren zur Herstellung von Asphalt-Emulsionen. | |
| DE530420C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bitumen-Emulsionen unter Verarbeitung der Raffinationsabfaelle der Schmieroelfabrikation | |
| CH133464A (de) | Verfahren zur Herstellung von Asphaltemulsionen. | |
| AT143666B (de) | Verfahren zum Stabilisieren von wäßrigen Bitumenemulsionen. | |
| DE1227325B (de) | Verfahren zur Herstellung von Papierleim auf der Basis von Petrolharz | |
| DE549263C (de) | Verfahren zur Herstellung einer haltbaren Strassenteeremulsion | |
| AT123844B (de) | Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen bituminösen Emulsion. | |
| DE474284C (de) | Verfahren zur Herstellung disperser Systeme | |
| DE93945C (de) | ||
| DE634496C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zement | |
| AT122477B (de) | Verfahren zur Herstellung von Emulsionen aus Pech oder Bitumen. | |
| DE546517C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bitumen-Emulsionen | |
| AT142245B (de) | Verfahren zur Herstellung eines faserfesten, hoch viskose Lösungen gebenden, sehr reinen Zellstoffes. | |
| DE643350C (de) | Verfahren zur Herstellung von Steinkohlenteeremulsionen | |
| AT160528B (de) | Verfahren zur Herstellung einer preßbaren Kunstmasse. | |
| DE576405C (de) | Verfahren zur Gewinnung von OElen und Schwefelsaeure aus der bei der Erdoelraffination anfallenden Abfallschwefelsaeure | |
| DE880878C (de) | Verfahren zur teilweisen Enthärtung von Wasser im Basenaustauschverfahren | |
| AT131111B (de) | Verfahren zur Herstellung von geleimtem Papier. | |
| CH121100A (de) | Verfahren zur Herstellung einer bituminösen Emulsion. | |
| DE602165C (de) | Verfahren zum Stabilisieren von waesserigen Bitumenemulsionen | |
| DE725001C (de) | Verfahren zum Raffinieren von Mineraloelen | |
| DE720828C (de) | Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten von Torf und von Braunkohle | |
| DE339741C (de) | Verfahren zur Nutzbarmachung von Sulfitablauge | |
| CH91872A (de) | Verfahren zur Herstellung eines in Kohlenwasserstoffen löslichen Kolloides aus Montanwachs. | |
| AT116850B (de) | Verfahren zur Herstellung wässeriger bituminöser Emulsionen. |