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Hochleistungsdruckgasschalter.
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samen Gehäuse untergebracht sind. ist eine derartige Anordnung bei Druckgasschaltern ohne weiteres nicht möglich. Die Notwendigkeit, die Luft in einem möglichst konzentrierten Strahl unter hohem Druck
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nicht die Verwendung einer gemeinsamen Schaltkammer, die mit Rücksicht auf den Isolationsabstand der einzelnen Kontakte beträchtliche Dimensionen annehmen müsste. so dass sie zur Fnl'run ! ; eines kompakten Druckgasstromes nicht mehr geeignet wäre.
Erfindungsgemäss wird daher die Anordnung eines Druckgasschalters für Mehrphasenunterbrechung so getroffen, dass die Sehaltkammern auf einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet und die einzelnen Pole durch Isolierwände voneinander getrennt sind. Die Schaltkaml1lern können dabei ent- weder in Kreis- oder in Dreieckform oder auch in einer Ebene nebeneinander angeordnet sein. Im ersten
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In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. 1 und 2 ist ein Schalter für Drehstrom abgebildet, bei dem die von dem bewegliehen Kontakt J ? und dem feststellenden Kontakt 8 gebildeten Schaltstellen dreieekförmig angeordnet sind. Der feststehende Kontakt 2 sitzt
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ist. Die Kontakthülse 3 ist mit Federn ausgerüstet, die für eine gute Stromübertragung sorgen.
Das Druckgas wird über ein Rohr 7 in die Schaltkammern geleitet und zu den unterbrechung- stellen geführt. Von hier gelangt es durch den düsenförmigen Kontakt : 2 ins Freie.
Die in der beschriebenen Weise ausgebildeten Schaltkammern sind durch Rippen zusammen- gehalten und an einer senkrechten Wand 6 befestigt. Der Antrieb der beweglichen Kontakte 1 erfolgt durch Schaltstangen 19 aus Isoliermaterial, die beweglich durch das Gelenk 27 an einer Traverse befestigt sind, in der Weise, dass sich Ungleichheiten ausgleichen können. Die Traverse : 20 wird durch
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gehörigen nicht eingezeichneten Ventile an der Rückwand 6 befestigt sind.
In Fig. 3 und-i : sind die drei Schaltkammern 5 in einer Ebene nebeneinander an der Rückwand befestigt. Der Antrieb der einzelnen Kontakte erfolgt ebenfalls über Schaltstangen 19, die an einer
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angebracht sein, die dazu dienen, die Ein-bzw. die Ausschaltbewegung zu dämpfen. Ihren Antrieb erfährt die Traverse 20 über ein Verbindungsstück 23, das durch einen Druckgaszylinder 10 in Bewegung gesetzt wird.
Das Druckgas wird ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 durch Zuführungsrohre 7 von der Rückwand aus eingeleitet. Statt dessen kann auch ein Druckgasrohr vorgesehen sein. welches von unten an der Rückwand hochgeführt wird und sieh dann in drei Abzweige aufteilt. die in die Umhüllungen 5 einmünden. Die Ventile, die elektromagnetisch, pneumatisch oder von Hand gesteuert werden, sind zweckmässig am Schaltergestell 6 oder an den Druckgaszuführungsrohren zu befestigen. Sollen die Ventile durch Hoehspannmgsmaximalrelais betätigt werden, so ist es vorteilhaft. diese Relais
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auf einem gemeinsamen Isoliertopf angeordnet sind. der durch äussere radiale Rippen 2J und innere Rippen : : 8 in drei Felder aufgeteilt ist.
Diese Rippen dienen sowohl zur elektrischen Trennung der drei Phasen als auch zur Versteifung des Schalttopfes 5, der aus keramischem Material oder sonstigem Isolier-
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hergestellt. Ihre Stromzuführung erfahren die bewe@lichen Kontakte 1 über Schleifkontakte. die in die Seitenwände des Topfes 5 eingesetzt sind.
Der verhältnfsmässig grosse Topf 5 bildet zusammen mit dem Raum im Tragkörper 26'einen Druck-
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so dass der Zylinder 2'/von unten mit Druckgas beaufschlagt wird. In der Nähe des Zuführungsrohres S kann ein kleiner Verriegelungskolben, eine Membran od. dgl. angebracht werden, die den Schalter in der Einsehaltstellung festhält, bis der Druck im Schalttopf auf die zur Blasung erforderliche Höhe getrieben ist. Erst wenn dieser Druck erreicht ist, wird die Arretierung freigegeben und damit die Ausschaltbewegung ermöglicht.
Der zur Aufnahme der Unterbrechungsstellen dienende Topf 5 kann auch, wie in Fig. 7 dargestellt.
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papier od. dgl. gefertigt sein können, getragen werden, während die Zuleitungen zu dem Schleifkontakt mittels Durchführungen li aus Hartpapier oder Porzellan in die Schaltkammer eingeführt werden. Die Metallhülle 5 ist mit Isoliermaterial ausgekleidet und durch Isolierwändfe 28 ebenso wie bei dem Schalter der Fig. 5 und li in drei gleiche Teile zerlegt. Um ein Zusammenschlagen der nach aussen geblasenen Licht-
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angeordnet, während die untere Isolierhälfte durch eine Kappe. Welche den Schleifkontakt 3 trägt, abgeschlossen ist. Der bewegliche Kontakt 1 ist mit einer Isolierhüfle 50 umkleidet und in einem Isolierrohr 4 geführt.
Bei der Ausschaltbewegung wird durch das Isolierrohr 50, das unter den Schleifkontakt 3 zu liegen kommt. die Spannung von dem Endkontakt 51 des beweglichen Schaltteiles 1 weggenommen. Der ausserhalb der Sehaltkammer angeordnete Schleifkontakt 3 kann zum Schutze mit einer leicht abnehmbaren Hülle versehen sein.
Das geerdete Mittelstück 5, das die beiden Isolierhüllen 16 und 17 zusammenhält, dient gleichzeitig als Träger für einen Stromwandler-M. Es ist weiterhin mit einem Ansehlussstutzen für das aus Isoliermaterial bestehende Druckgasrohr 52 versehen. Das Druckgsrohr 52 mündet in ein für alle Schalt-
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sehlossen ist.
Das Druckgasrohr 34 ist weiterhin über nicht gezeichnete rohre mit dem zur Betätigung des Schalters dienenden Druckgaszylinder 10 verbunden. dessen Kolbenstange eine Welle 56 in Drehung versetzt. Dadurch werden dip 1111 die Welle angeschlossenen Hebel 55 und die mit ihnen über ein Isolier-
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Das Druckgas wird dem Verteilungsorhr 5 über ein Anschlussrohr 32 durch ein Ventil 3-3 von dem Druckgasbehälter 34 aus zugeführt. Dabei kann diese Zuführung entweder auf einer Seite oder auf bei den
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den einzelnen Phasen gehörenden Wellen 56 sind über Kegelräder 60 miteinander verbunden, so dass trotz des Einzelantriebes der einzelnen Sehaltstellen eine gleichzeitige Sehalterbetätigung gesichert ist.
Statt der Einzelantriebe könnte auch ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen sein. der das aus den Wellen 56 und den Rädern 60 gebildete Getriebe in Bewegung setzt. Auch könnten die Hebel 55 nach innen verlängert werden und zu einem gemeinsamen, in der Mitte des Tragkörpers 59 befindlichen Antriebszylinder geführt sein. In diesem Falle können die Wellen 56 mit ihren Kegelrädern 60 in Fortfall kommen.
Der Tragkörper 59 kann statt der Form eines Prismas mit dreieckiger Grundfläche auch in Form eines Zylinders ausgebildet sein. Beide Formen eignen sich besonders zur \aufstellung in Schaltsäulen (Transformatorenhäusern) oder auch in Freiluftstationen,
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckgasschalter für Mehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkammern der verschiedenen Phasen auf einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet und die einzelnen Pole durch Isolier-
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