AT122730B - Wendeschuh. - Google Patents

Wendeschuh.

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  Wendeschuh. 



   Die Erfindung bezieht sich   auf einen Wendeschuh, insbesondere für Sport-und Bade-   zwecke. Bei den bekannten Schuhen dieser Art,   welche im allgemeinen in Wendenähverfahren   hergestellt werden, bestehen Oberteil und Sohle aus gleichem Stoff, z. B. Leder, Textilien od. dgl., jedenfalls aber aus einem Stoff, bei welchem für die Befestigung des Sohlenrandes an der Sohle ein fremdes Klebemittel verwendet werden muss.

   Da der auf die Sohle umgeschlagene Rand derselben dauernd das Bestreben hat, in seine frühere Lage   zurückzukehren,   und das Klebemittel durch die Wärme des Fusses oder bei längerem Lagern durch Eintrocknen seine Bindefähigkeit in hohem Masse verliert, so wird der Rand aufstehen und der allen Wendeschuhen mit umgeschlagenem Rand   innewohnende Übelstand auftreten, dass   die Naht an den Rand der Sohle, ja sogar auf die   Lauffläche   derselben gedrückt wird, was ein schnelles Durchscheuern derselben zur Folge hat. 



   Bei dem Erfindungsgegenstand wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass die Sohle 
 EMI1.1 
 Gummis, sich selbst, gegebenenfalls unter Vermittlung von   Gummilösung,   zu verkleben und dann ein einheitliches Gefüge zu haben, wird der mit der Sohle verklebte Rand mit dieser ein   einheitliches Stück bilden,   so dass die ursprüngliche Trennungsfuge zwischen Solile und Sohlenrand nicht mehr vorhanden Ist. Die den Oberteil mit der Sohle verbindende   Nähnaht   wird somit in der Sohle eingebettet und nicht nur mit deren   umgefalteten Rand verbunden   sein und kann daher weder allein noch mit diesem Rande, der als solcher nicht mehr vorhanden ist, ihre Lage ändern.

   Die Nähnaht bleibt im Innern des Schuhes und kann durch die üblichen Einwirkungen nicht auf die   Oberfläche   des Schuhes gelangen. 
 EMI1.2 
 dem Zusammennähen von Oberteil und Sohle, Fig. 3 nach Umschlagen und Befestigen des Randes und Fig. 4 nach dem Wenden des Schuhes, d. h. im fertigen Zustande. 



   Der im allgemeinen aus Gewebe, z. B. Leinen, bestehende Oberteil a wird mit dem über die normale Grösse der Sohle hinausragenden, aus einem dünnen   Gummiblatt   bestehenden Sohlenplatte b, in der aus Fig.   2   ersichtlichen Weise durch eine Naht c, vernäht, wobei sich die Ränder des Oberteils und der Sohle decken. Hierauf wird der   Sohlenrand     il   so   umge-   schlagen, dass Gummi auf Gummi zu liegen kommt und die Naht c innerhalb des umgeschlagenen Randes cl auf der Sohle liegt. Der Rand wird nun mit der   Gummiplatte   verklebt, wodurch - da sich Gummi an Gummi selbst bindet-der Rand als solcher verschwindet und mit der Sohlenplatte ein einheitliches Stück bildet.

   Die Naht ist somit nicht mehr am Rande befestigt, sondern ist in der Sohle eingebettet, wodurch verhindert wird, dass sie durch den Fussdruck beim Tragen oder andere ähnliche Einflüsse auf die Lauffläche gelangen und durchgescheuert werden kann. Nach der Vereinigung von Rand und Sohle wird der Schuh gewendet   (Fig.     4)   und ist nach Einfügung der üblichen Einlage e gebrauchsfähig.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wendeschuh mit nach dem Vernähen der Sohle mit dem Oberteil auf die Sohle umgeschlagenden un mit ihr durch Kleben verbundenen Sohlenrand. dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle aus einem Gummiblatt besteht. wodurch die Trennungsfuge zwischen Sohle und Sohlenrand verschwindet. EMI2.1
AT122730D 1929-02-08 1929-02-08 Wendeschuh. AT122730B (de)

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