AT122377B - Bekleideter Gummischlauch. - Google Patents

Bekleideter Gummischlauch.

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AT122377B
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Leopold Rado
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Leopold Rado
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bekleideter   Gummisclllauclt.   



   Es ist bekannt, Gummischläuche an der Innen-oder Aussenseite oder auch aussen und innen mit einer Bekleidung zu versehen. Die Innenbekleidung hat die Aufgabe, den Schlauch vor den schädigenden Einflüssen der zu leitenden Flüssigkeiten oder Gase zu   schützen,   während die Aussenbekleidung die Schläuche vor WitterungseinflÜssen und mechanischen   Beschädigungen     schützen   soll. 



   Für die Innenbeldeidung hat man bisher schraubenförmig gewundene, biegsame Metallrohren verwendet, deren Windungen durch geeignete Stoffe abgedichtet sind. Für benzinleitende Schläuche verwendet man z. B. als Dichtungsmaterial Asbest. 



   Für die Aussenbekleidung von Gummischläuchen, welche vielfachen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, wie z. B. für die Verbindungsschläuche zwischen Eisenbahnwagen für Luftbremse und Heizungsanlagen, hat man bisher einen   Schutzüberzug   von Geweben verwendet. Stärkere Armierungen aus Blech kommen hier nicht in Frage, da eine derartige Armierung nicht imstande wäre, die nötigen Biegungen des Schlauches mitzumachen. 



   Die bisher bekannten   Innen-und Aussenbekleidungen weisen   eine   Reihe schwerer Ubelstände   auf. 



  Die Innenauskleidung aus beweglichen Metallrohren ist sehr teuer, der Schlauch wird sehr schwer und selbst bei sorgfältiger Abdichtung der Windungen der   MetaIMhre   ist es unvermeidlich, dass die Flüssigkeit mit der Zeit den Weg zur Sehlauehwand findet und dieselbe angreift. Auch die bisher verwendeten Aussenbekleidungen aus Geweben werden, selbst wenn sie imprägniert sind, mit der Zeit durch Feuchtigkeit angegriffen und bieten keinen ausreichenden Schutz für den darunter befindlichen Gummischlauch. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich diese Übelstände sowohl bei der Innenbekleidung, als auch bei der Aussenbekleidung vermeiden lassen, wenn für die ein-oder beiderseitige Bekleidung des Schlauches dünne Metallfolien verwendet werden. Als Metallfolien kommen Folien aus Zinn, Aluminium, Kupfer u.   dgl.,   z. B. in einer Stärke von 0.01 bis 0.02   nun,   in Betracht. 



   Besonders zweckmässig ist es, die Metallfolien mit dem Schlauch durch Vulkanisierung zu verbinden. Die Folien können entweder unmittelbar mit dem Schlauch selbst zusammen vulkanisiert werden oder zunächst mit Geweben oder andern geeigneten Unterlagen, die dann ihrerseits mit dem eigentlichen Schlauch verbunden werden. Beim Verbinden der Folie mit dem Schlauch selbst kann die Folie auf den noch unvulkanisierten Schlauch aufgebracht und dann mit diesem zusammen vulkanisiert werden. 



  Bei der Verbindung mit Gewebeunterlagen wird eine Zwischenschicht aus Kautschuk verwendet. 



   Die Metallfolien können entweder in röhrenförmig zusammengebogenen Bahnen mit dem Schlauch verbunden oder in schmaleren Streifen gewiekelt werden. Gegebenenfalls werden die einzelnen Lagen durch Klebstoff verbunden. 



   Um den Schlauch biegsam zu gestalten, wird er   zweckmässig   wellenförmig ausgebildet, wodurch das Entstehen von Knickungen in der Metallfolie, die kein Dehnungsvermögen besitzt, verhindert wird. 



   Bei Verwendung wellenförmiger Schläuche muss die Bekleidung nicht unbedingt mit dem   Gummi-   schlauch durch Vulkanisation verbunden werden. Man kann vielmehr in diesem Falle die einfache oder 
 EMI1.1 
 feder oder durch Ringe, zum Anliegen bringen. Diese Organe dienen gleichzeitig dazu, den wellenförmigen Schlauch in Form zu halten. Die fertigen Schläuche können in an sich bekannter Weise mit Rostschutzmitteln od. dgl. überzogen werden. 

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 EMI2.1 
 



   Der wellenförmig ausgebildete eigentliche Schlauch ist mit 1 bezeichnet. Innen ist er mit der Metallschicht 2 ausgekleidet. Um den Schlauch in Form zu halten und gegebenenfalls zur Befestigung der Metallsehieht dient die Schraubenfeder 3. 



   Bemerkt wird, dass es bekannt ist,   Gummischläuche   mit Metalleinlage in der Weise herzustellen, dass einfache   Gummischläuche   mit Metallfolie umwickelt, darauf mit   Gummiüberzug   versehen und 
 EMI2.2 
 nicht die Bekleidung, sondern eine Zwischenschicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bekleideter   Gummisehlaueh,   dadurch gekennzeichnet, dass die Bekleidung aus Metallfolien besteht.

Claims (1)

  1. 2. Bekleideter Gummisehlaueh nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolienbekleidung an dem Schlauch durch Vulkanisation befestigt ist.
    3. Bekleideter Gummischlauch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolienbekleidung auf Gewebe kaschiert und dieses mit dem Schlauch verbunden ist.
    4. Bekleideter Gummisehlaueh nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolienbekteidung aus mehreren gewickelten Lagen besteht.
    5. Bekleideter Gummisehlaueh nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch wellenförmig ausgebildet ist. EMI2.3 EMI2.4
AT122377D 1929-11-07 1930-04-28 Bekleideter Gummischlauch. AT122377B (de)

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