AT122234B - Bogenlampenelektrode für photographische Zwecke. - Google Patents

Bogenlampenelektrode für photographische Zwecke.

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AT122234B
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Stephan Ing Jelinek
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Stephan Ing Jelinek
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  BogenlampenelektrodefürphotographischeZwecke. 



   Die Erfindung bezweckt. Bogenlampenelektroden für photographische Zwecke zu schaffen, welche ein viel Ultraviolett enthaltendes Licht erzeugen. wobei die Ausnutzung des Ultravioletts jedoch mit der normalen Glasoptik möglich sein soll. Zu diesem Zwecke besteht die Elektrode aus solchen Metallen oder deren Verbindungen oder enthält   Zusätze   solcher Metalle bzw. deren Verbindungen, welche beim Verdampfen in Bogen Dämpfe liefern, deren Spektrum ganz oder zu einem grossen Teile in jenem Bereich des Ultravioletts liegt, welches durch das für photographische Objektive verwendete Glas ohne beträchtliche Schwächung hindurchgeht. 



   Elektrodenkohlen sind schon mit Leuehtzusätzen verschiedenster Art versehen worden, doch ging dabei entweder das Bestreben dahin, eine möglichst reiche Ausbeute an sichtbarem Licht eventuell bei 
 EMI1.1 
 oder aber dahin, eine für therapeutische Zwecke geeignete kräftige Ultraviolettemission zu erhalten. wobei Ultraviolett in solcher Verteilung bzw. Wellenlänge angestrebt wurde, wie sie im Sonnenspektrum vorhanden ist. Im letzteren Falle mussten die im Strahlengang des von der Lampe ausgesandten Lichtes liegenden optischen Teile aus besonderen Materialien, wie Quarz. Uviolglas od. dgl., bestehen, da Glas nur für einen kleinen Teil der von Lampen dieser Art ausgesandten Ultraviolettstrahlen   durchlässig   ist. 
 EMI1.2 
 Schichte von photographischen bzw.   kinematographischen   Platten bzw. Films.

   Bei den heute normalerweise verwendeten lichtempfindlichen Schichten solcher Platten oder Filme liegen jedoch die photographisch wirksamsten Strahlen in einem andern   Wellenlängenbereich   des Ultravioletts als die therapeutisch wirksamsten   Ultraviolettstrahlen.     u.   zw. liegen erstere näher dem sichtbaren Teil des Spektrums, sind also von grösserer Wellenlänge. Schon aus diesem Grunde wäre es nicht möglich, das von Bogenlampenelektroden mit in Hinblick auf therapeutische Wirksamkeit gewählten Zusätzen ausgesandte 
 EMI1.3 
 falls mit den heute zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln nicht in jenen Qualitäten, d. h. nicht so lichtstark bzw. vollständig   auskorrigiert,   wie moderne   Glasobjektive derzeit schon   hergestellt werden, erzielbar. 



   Durch die Erfindung gelingt es nun nicht nur, sich von der Quarzoptik freizumachen, sondern auch ein Licht von grossem Ultraviolettgehalt gerade in jenem   Wellenlängenbereich   zu erzeugen, welches auf die lichtempfindliche Schicht beispielsweise eines Kinofilms die grösste Wirksamkeit besitzt. 



   Untersucht man die Spektren verschiedener Elemente, so ergibt sich, dass gewisse Gesetzmässigkeiten insbesondere in der Richtung bestehen, dass an den sogenannten Spektrallinien arme Spektren Linien grosser Intensität aufweisen, wogegen die linienreichen Spektren Linien geringer Intensität besitzen. 



  Für den Erfindungszweck kommen vorzüglieh jene Elemente in Betracht, welche kräftige Linien in dem Wellenlängengebiet etwa zwischen 400 und   360 jj.   aufweisen. Dazu gehören in erster Linie Kalzium und Aluminium. Doch sind selbstverständlich Aluminium und Kalzium nicht die einzigen Metalle, welche in hinreichendem Masse Ultraviolett in dem Wellenbereich von 400 bis 360   ## emittieren,   sondern es kommen noch verschiedene andere Metalle, wie Baryum, Strontium, Kalium, Magnesium, Gallium, Zink usw., in Betracht. 



   Die für photographische Objektive verwendeten Gläser, ausgenommen etwa besondere schwere 
 EMI1.4 
 

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 Das von den erfindungsgemäss ausgebildeten Bogenlampenelektroden emittierte Licht kann daher durch solche Glasobjektive hindurch mit fast voller Wirksamkeit zu der lichtempfindlichen Schicht beispielsweise eines Kinofilms gelangen. 



   Die Verwendung der   erfindungsgemässen   Bogenlampenelektroden bietet grosse Vorteile beispielsweise bei den für Kinoaufnahmen verwendeten Beleuchtungskörpern (Jupiterlampen). da mit wesentlich geringerem Stromaufwand als bisher die Aufnahmen durchgeführt werden können. Aber auch überall dort, wo die Wirksamkeit des Lichtes auf eine lichtempfindliche Schicht von Bedeutung ist. ist es zweckmässig, die bisher verwendeten Elektroden durch solche nach der Erfindung zu ersetzen. Ebenso kann man mittels solcher Elektroden Projektionen durchführen, welche   photographiseh   sehr lichtstark sind, was für manche Zwecke von grosser Bedeutung ist.

   In allen diesen Fällen können sämtliche optischen Bestandteile, wie Objektive, Kondensor u. dgl., aus Glas hergestellt sein, d. h. man kann ohne weiteres vorrätige photographische Objektive in die Apparate einbauen, ohne dass diese das von den Elektroden ausgesandte Ultraviolett in beträchtlichem   Masse   absorbieren wurden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Bogenlampenelektrode für photographische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode aus solchen Metallen oder deren Verbindungen besteht oder Zusätze solcher Metalle bzw. deren Verbindungen enthält, welche wie beispielsweise Aluminium und Kalzium beim Verdampfen im Bogen Dämpfe liefern, deren wirksamste Spektrallinien ganz oder zu einem grossen Teil in jenem Bereich des EMI2.1
AT122234D 1929-11-18 1929-11-18 Bogenlampenelektrode für photographische Zwecke. AT122234B (de)

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