AT121075B - Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten. - Google Patents

Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten.

Info

Publication number
AT121075B
AT121075B AT121075DA AT121075B AT 121075 B AT121075 B AT 121075B AT 121075D A AT121075D A AT 121075DA AT 121075 B AT121075 B AT 121075B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
milling
key
rounding
cutter
sharp edges
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ernst W Velleuer Ges Mit Besch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst W Velleuer Ges Mit Besch filed Critical Ernst W Velleuer Ges Mit Besch
Application granted granted Critical
Publication of AT121075B publication Critical patent/AT121075B/de

Links

Landscapes

  • Milling Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten. 



   Es sind Vorrichtungen zum Abrunden der scharfen Kanten von   Schlüsselbärten   bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus   zusammengesetzten Scheibenfräsern,   bei welchen die Schlüssel mit ihrer   Längsachse   parallel zur   Fräserachse   angeordnet sind und auf einem   halbkreisförmigen   Bogen entgegengesetzt zur Drehrichtung des   Fräsers und   parallel zu sich selbst bewegt werden. Die hier verwendeten Fräser sind zentral gelagert und besitzen verschieden grosse Durchmesser. Hiedurch ist es nur möglich, die Kanten von   Schlüsselbärten.   die nur sehr geringe Abstufungen haben, zu bearbeiten.

   Bei der Erfindung können jedoch die Kanten von Schlüsselbärten jeglicher Abstufung, also auch der grössten Stufendifferenz, abgerundet werden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die einzelnen Fräserscheiben gleichen Durchmesser haben und in gleicher Richtung dem Abstand der   Schlüsselbartstufen   entsprechend zur   Fräseraehse   exzentrisch so einstellbar sind, dass jede   Fräserscheibe   um ihre eigene Achse eine Drehbewegung ausführen kann. 



  Um die   Fräserscheiben   exzentrisch einstellen zu können, werden sie alle erfindungsgemäss mit einer gleichen zentralen Bohrung versehen, in die eine mit einem radial verlaufenden Langloch versehene Scheibe eingelegt ist. Die einzelnen angeordneten Scheiben werden untereinander festgespannt. Damit sich   jedoeh   die   Fräserscheiben   auch auf diesen Scheiben drehen können, werden die Scheiben etwas dicker als die   Fräserscheiben   ausgebildet. Die Drehung der Fräserscheibe geschieht durch einen an der Fräserwelle angeordneten Mitnehmerstift, der in einen radial verlaufenden, in jeder   Fräserscheibe   angeordneten Mitnehmerschlitz eingreift. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung. Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig.   1.   



  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig.   2 : jedoch   in   wesentlich vergrössertem   Massstab, Fig. 4 die bekannte Vorrichtung in schematischer Darstellung. 



   In dem Maschinengestell 1 ist die Antriebswelle 2 gelagert. Diese Antriebswelle 2 besitzt den 
 EMI1.1 
 aufgereiht. Der Bolzen 14 besitzt an seinem einen Ende einen Bund 15, gegen den sich die Scheibe   13   anlegt. An seinem andern Ende ist er mit Hilfe der   Sehraube   16 feststellbar. Beim Anziehen der Schraube werden die Scheiben 13 fest gegen das Lager 17 gespannt, nachdem vorher die jeweilige Exzentrizität festgelegt worden ist. Da die Scheiben   7-3 jeweils   eine grössere Dicke besitzen, als ihre entsprechenden   Fräser,   so bewegen sieh die Fräser auf den Scheiben beim Laufe der Antriebswelle 2. 



   Um diese Fräser herum wird nun in halbkreisförmigem Bogen der   Schlüssel. M   mit dem Bart 19 geführt, u. zw. in Richtung des Pfeiles 20, während sieh die Fräser in Richtung des Pfeiles   21   bewegen 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und II von dem Fräser abzuheben und ihn dann wieder zum Schluss der durchlaufenen   Streelze II-III   auf den Fräser zu führen. Die zweite Umdrehungshälfte der Fräser wird zur Bearbeitung des   Schlüssel-   bartes nicht benutzt, sondern diese Zeit wird dazu ausgenutzt, den Schlüssel   auszuspannell   und einen neu zu bearbeitenden Schlüssel wieder in die Stellung I zu bringen. 



   Die Führung des   Schlüssels   um die Fräser herum geschieht in der Weise, dass der Schlüssel in der Zange 28 eingeklemmt wird. Die Zangen 28 sitzen auf einem ausladenden   Bolzen 29   des Schlittens : 
 EMI2.1 
 Der Schlitten 30 besitzt eine Rolle 32, welche über eine Schablonenkurve   33, die am Maschinen@stell   befestigt ist, läuft. Wird der Schlitten 31 hin und her bewegt, so wird   der Schlitten 30 über die Kurve 33   gehoben. 
 EMI2.2 
 materials weg, so dass der Schlüsselbart bedeutend   geschwächt   wird.

   Bei den ausgezogenen Linien handelt es sich um an sich kleine Abstufungen des   Sehlüsselbartes-M.   Werden   die Abstufungen grösser.   wie durch die gestrichelten Linien dargestellt ist, und wie es an sieh sehr häufig und meistenteils der Fall ist, so kann man mit diesen zentral gelagerten, im Durchmesser verschieden grossen Fräser die Kanten nicht mehr abrunden. Dieser Vorgang ist zeichnerisch dargestellt durch die strichpunktierten Linien. 



  Es müssen dann die Fräser 34, 45 und 46 Verwendung finden, um die Sehüsselabstufungen 47. 48 und 49 bearbeiten zu können. Der Schlüsselbartteil mit der Abstufung 49 würde aber bereits von dem Fräser 46 
 EMI2.3 
 auf, dass immer noch ein Teil des Schlüsselbartmaterials von   dem Fräser weggenommen wird.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an   Sehlusselbärten   mittels   zusammengesetzten     Scheibenfräsers,   bei welchem die Schlüssel mit ihrer   Längsachse   parallel zur Fräserachse angeorndet. auf einem halbkreisförmigen Bogen entgegengesetzt zur Drehrichtung des Fräsers und parallel zu sich selbst bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Fräserseheiben gleichen Durchmesser haben und in gleicher Richtung dem Abstand der Sehlüsselbartstufen entsprechend zur   Fräseraelm   exzentrisch so einstellbar sind, dass jede   Fräserscheibe   um ihre eigene Achse eine Drehbewegung ausführen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Fräserseheiben die gleiche zentrale Bohrung haben, in die eine mit einem radial verlaufenden Langloch versehene Scheibe eingelegt ist, die etwas dicker ist wie die Fräserscheiben und dass sämtliche Fräserscheiben je einen radial EMI2.4
AT121075D 1930-02-21 1930-02-21 Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten. AT121075B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT121075T 1930-02-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121075B true AT121075B (de) 1931-01-26

Family

ID=3632303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121075D AT121075B (de) 1930-02-21 1930-02-21 Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121075B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT121075B (de) Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schlüsselbärten.
DE503091C (de) Vorrichtung zum Abrunden der scharfen Kanten an Schluesselbaerten mittels zusammengesetzten Scheibenfraesers
DE10253345B4 (de) Vorrichtung zur Erleichterung der Hammermühlenwartung
DE2644178C3 (de) Einrichtung zur Klemmung einer vorschubbeweglichen Werkzeugspindelhülse
DE479973C (de) Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind
DE439487C (de) Vorrichtung zum OEffnen gefuellter Dosen
DE866469C (de) Anordnung zum automatischen Einfuehren stangen- oder rohrfoermiger Werkstuecke in Werkzeugmaschinen, insbesondere spitzenlose Schleif-maschinen
DE705978C (de) Einspannvorrichtung, insbesondere fuer Schleuderbetonformen
DE187666C (de)
DE292038C (de)
AT20550B (de) Vorrichtungen für das Einstellen, Feststellen und Justieren der nebeneinander auf einer Welle angeordneten Typenscheiben von Präge-, Stanzmaschinen u. dgl.
DE881870C (de) Spannvorrichtung fuer die Saegen eines Saegegatters
DE372745C (de) Fraeser zur Herstellung von Vierkantloechern
DE2032413C3 (de) Maschine zum Egalisieren der Kronen von Sägeblattzähnen
DE681673C (de) Vorrichtung zum Beschneiden von Photographien
DE532851C (de) Maschine zum Praegen von Schriftzeichen in Ringe
DE1561345C (de) Vorrichtung zur Verstellung von Typen raddruck werken
DE430764C (de) Vorrichtung zum OEffnen gefuellter Blechdosen
DE493501C (de) Auswechselbare Mustertrommel mit verstellbaren Daumen fuer Flachwirkmaschinen
DE124470C (de)
DE433628C (de) Muehle zum Vermahlen von Kaffee o. dgl.
DE537002C (de) Vorrichtung zum Drucken der Ietzten Nachrichten an Zeitungs-Rotationsdruckmaschinen
AT92228B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schützengräben, Kavernen und sonstigen Abbau-bzw. Deicharbeiten.
DE544850C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Schleifsteinen
DE431461C (de) Vorrichtung zum Kalibrieren eines Zuckerstranges