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Vorliegende Erfindung'bezieht sieh auf Fahrtrichtungsanzeiger mit einem nach vorne und rückwärts wirksamen Lichtsignal mit Seitenblenden. Bei derartigen Fahrtrichtungsanzeigern kann es bei
Sonnenschein vorkommen, dass das Licht durch den vorderen und rückwärtigen Fensteraussehnitt derart hell durchfällt, dass es den Anschein erweckt, als würde die GlÜhlampe aufleuchten, was zu IrrtÜmern in bezug auf die Signalgebung fuhren kann.
Um nun den Liehtdurchfall zu verhindern, sieht die Erfindung die Verwendung einer Glühlampe vor, in deren Innern eine diametrale Scheidewend aus Metal od. dgl. undurchsichtigem Material eingebaut ist, die vom Glühfaden bzw. einem zwei Glühfadenhälften verbindenden Leiter durchbrochen wird, so dass der Glühfaden bzw. die beiden Glühfadenhälften zu beiden Seiten der Scheidewand zu stehen kommen.
In weiterer Ausgestaltung dieser Erfindung kann die Scheidewand auch als beiderseitiger Hohlspiegel ausgebildet sein.
Um die Scheidewand jederzeit in die richtige Stellung zu den Fensterausschnitten einstellen zu können, sieht die Erfindung weiters eine besondere, diese Einstellung ermöglichende Fassung vor.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt die. Glühlampe, Fin. 3 die Stirnansicht der Fassung.
Der röhrenförmige, mit einem Sockel 2 versehene Fahrtrichtungsanzeiger sendet durch die durch Seitenliehtblenden geschützten Fenster j das Licht der Glühlampe 5 nach vorne und hinten. Die Glüh- lampe (Fig. 2) trägt im Innern eine diametral gestellte Scheibe 6 aus Metall oder sonstigem geeigneten
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ist. Die Platte teilt die Glühlampe so in zwei Hälften und bildet eine Scheidewand, die das Durchfallen von Licht durch die gegenüberliegenden Fenster 3 verhindert. Die Scheibe 6 kann auch so ausgebildet sein, dass sie auf beiden Seiten hohlspieselartige reflektierende Flächen zeigt, die die Liehtwirkung verstärken.
Um die Glühlampe so drehen zu können, dass die Seheidewand parallel zu den Fensteröffnungen steht, ist eine besondere Fassung vorgesehen, die nur mit Reibung in dem röhrenförmigen Arm 1 sitzt.
Für die Fassung 11 der Glühlampe 10 ist der übliche Bajonettverschluss vorgesehen, der sieh jedoch
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den Ausschnitten über die Lappen geschoben und dann verdreht, so dass das Plättche. 15 durch die Lappen 18 gehalten wird.
Erfindungsgemäss ist die Hülse. M am Ende, wie in Fig. 3 angedeutet, an mehreren, vorteilhaft drei Stellen seitlich eingedrückt, so dass die dazwischenliegenden Teile nach aussen federn und sich mit entsprechender Reibung innen an die Rohrwand legen, wobei die Federwirkung sich durch den auf die schrägen Lappen 18 wirkenden Druck der Isolierseheibe 15 verstärkt und ein Lockerwerden der Fassung Hoher verhütet. Die Glühlampe samt Fassung kann daher leicht so gedreht werden, dass die Scheidewand 6 in die wirksame Stellung kommt.