AT120832B - Induktionsofen. - Google Patents

Induktionsofen.

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AT120832B
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Austria
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induction furnace
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heating element
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screw threads
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Emil Friedrich Russ
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Emil Friedrich Russ
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Induktionsofen.   
 EMI1.1 
 infolge seines grossen Querschnittes nur geringe Wärme. Auch diese geht jedoch nicht verloren, sondern wird als Bodenbeheizung der Muffel nutzbar gemacht. 



   Nach Fig. 4 ist der starkwandige   Sekundärkörper   7 so ausgebildet, dass er nicht nur den Boden, sondern auch die Seitenwände der Muffel mit beheizt. Er ist zu diesem Zweck beiderseits der Muffel im Mauerwerk emporgeführt und erst unterhalb   der Muffeldecke   an den Heizkörper 8 angeschlossen. 



  Dieser ist bei der abgebildeten Bauart aus Wellblech hergestellt, um den Stromweg zu verlängern. 
 EMI1.2 
 



   Man kann den starkwandigen   Sekundärkörper   auch in Form von Ringen, Scheiben, Schraubengängen od. dgl. vollständig unterteilen und erreicht dadurch ausser einer grossen Abkühlungsfläche eine Verringerung der Wirbelstromverluste. 



    Nach Fig. 8 ist der Sekundärkörper z. B. in einzelne Sehraubengänge. 14 unterteilt. Die Enden der Schraubengänge sind sämtlich bis zu gleicher Höhe emporgefuhrt und liegen mit kleinen Zwischen-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 räumen nebeneinander. An diese Enden ist der Heizkörper   15   angeschlossen, der in irgendeiner der beschriebenen   Ausführungsarten   die   Innenflächen   der Muffel bildet. 



   In Fig. 9 ist im Detail veranschaulicht, wie man die   Schraubengänge   des Sekundärkörpers besonders   zweckmässig   an den Heizkörper anschliessen kann.   Die Stosskanten   des Heizkörperbleehes 16 stehen sich nicht geradlinig gegenüber wie bei den andern   Ausführungsbeispielen, sondern greifen zahnartig   
 EMI2.1 
 der durch Pfeile angedeutete Stromweg etwa die Form einer Achterschleife hat. 



   Ausser dem   starkwandigen Sekundärkörper   kann man auch den Heizkörper unterteilen und jeden Teil für sieh als Schleife an einen Ring oder   Sehraubengang   des Sekundärkörpers anschliessen. Beispielsweise wird nach Fig. 10 der   Heizkörper   als Schraube ausgebildet, die einen Tiegel 18 umgibt.   Längs   einer Mantellinie ist jede Windung dieser   Heizkörpersehraube   an je ein Ende der sekundären Schraubengangkörper angeschlossen. Das Joch mit der   Primärwicklung   2 ist in diesem Fall vertikal neben der Ausmauerung 1 angeordnet, die den Tiegel aufnimmt. 



   Der gleiche Erfindungsgedanke lässt sieh auch auf Induktionsöfen mit   Sehmelzrinnen   anwenden. wie Fig. 11 und 12 veranschaulichen. Bei solchen Induktionsrinnenäfen wurde bisher kein besonderer. 



  Heizkörper verwendet. Die Schmelzrinne bestand vielmehr aus feuerfestem Material, und das   Schmelzgut   selbst, das die Rinne ausfüllt, bildete den   Sekundärstromkreis.   Solche Öfen konnten daher nur mit flüssigem Schmelzgut in Betrieb gesetzt werden. Nach Fig. 11 und 12 wird nun diese Schmelzrinne 20 aus stromleitendem Material hergestellt. Sie liegt dann als Heizkörper im Sekundärstromkreis und dient dazu, festes Schmelzgut niederzuschmelzen, bis es die Schmelzrinne ausfüllt. Im übrigen bleibt die Bauart der   Induktionsrinnenöfen   den bisher üblichen   Ausführungen   gleich. Es können auch Öfen mit mehrere Rinnen und mit beliebiger Rinnenform nach der Erfindung ausgestaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Induktionsofen, bei welchem ein Teil des   Sekundärstromkreises   als Heizkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass drei oder vier, im wesentlichen glatte, gewellte oder gerippte stromleitende   Innenflächen     (4)   einer Duffel hintereinander in den   Sekundärstromkreis eingeschaltet   sind.

Claims (1)

  1. 2. Induktionsofen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen in einem Zuge sehleifenförmig zu einer Doppelwand (5) gebogen und von gegeneinander versetzten Öffnungen (6) durchbrochen sind.
    3. Induktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Primäre umschliessende EMI2.2 gebildeten Duffel beheizt.
    5. Induktionsofen nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass der nicht als Heizkörper ausge- bildete Sekundärkörper (11) mit Kühlrippen (12), Kühlzapfen od. dgl. versehen ist.
    6. Induktionsofen nach anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass der Sekundärkörper in Form von Ringen, Scheiben, Schraubengängen (14) od. dgl. unterteilt ist.
    7. Induktionsofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schraubengänge (14) od. dgl. wechselweise an die zahnartig ineinander greifenden Stosskanten des Heizkörpers (16) angeschlossen sind.
    8. Induktionsofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (16) ebenfalls unterteilt und jeder Teil für sich als Schleife an den Sekundärkörper angeschlossen ist.
    9. Induktionsofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper die Form einer Schraube (17) hat und längs einer Mantellinie mit je einer Windung an je ein Ende der Schraubengänge (19) angeschlossen ist.
    10. Induktionsofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (17) einen EMI2.3 11. Induktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzofen mit einer oder mehreren metallischen 8chmflzrinnen (20) versehen ist, die als Heizkörper im Sekundärstromkreis liegen.
AT120832D 1927-11-30 1927-11-30 Induktionsofen. AT120832B (de)

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