AT120718B - Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen.

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AT120718B
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cylinder
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Adolf Halpern
Josef Bence
Voja Radenkovic
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Adolf Halpern
Josef Bence
Voja Radenkovic
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verdampfen von   flüssigem, insbesondere   schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen unter Verwendung eines vorzugsweise zylindrischen, geheizten Einsatzes mit Kanälen für die   Verdampfung des flüssigen Brennstoffes   und besteht in einem vorzugsweise durch die Auspuffgase der Brennkraftmaschine geheizten   Drehflächenkörper. an dessen Oberfläche   ein System von untereinander unabhängigen feinen. d.   h.   klein profilierten Rillen ausgebildet ist. welche Rillen von einem gemeinsamen Sammelraum des flüssigen Brennstoffes verlaufen, so dass jede Rille für sich einen unabhängigen Vergaser darstellt.

   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung der   Verdampfungseinrichtung   sowohl in bezug auf die Überhitzung des Dampfes als auch auf dessen   Vorratshaftung sowie   in bezug auf die   Betriebssicherheit. Ingangsetzungsmöglichkeit und   Regulierbarkeit der   Einrichtung.   



   Es sind bereits derartige Einrichtungen bekannt. bei welchen ein heizbarer   Leitungs-   körper für den flüssigen Brennstoff mit einem schraubenförmigen oder spiraligen Kanal für den Brennstoff versehen ist, durch welchen sonach der Brennstoff auf einem langen Weg den geheizten Leitungskörper   durchfliesst.     Abgesehen davon, dass durch   die beschriebene Form des Kanals eine   Wärmeabgabe an   den Brennstoff und damit dessen Verdampfung nur in geringem Masse möglich   ist.. d. 11.   der   thermische   Wirkungsgrad dieser Vorrichtung ein kleiner ist. wird auch der Widerstand, den der Brennstoff in diesem Kanal findet, und damit die erforderliche Saugkraft des Motors zur   Durchbeförderung des Brennstoffes durch den Kanal   so gross.

   dass die Vorrichtung nicht allgemein verwendbar ist und   ausserdem   auch eine dauernde Betriebssicherheit bei verschiedenen Leistungsabgaben der   Brennkraftmaschine   nicht gewährleistet. 



  Durch die besondere Ausbildung der Verdampfungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung stellt jedoch'jede der klein profilierten Rillen der Verdampfungseinrichtung einen eigenen Vergaser dar, wodurch einerseits die Wärmeabgabe an den   Brennstoff auf das grösstmögliche   Mass erhöht und anderseits der Durchgangswiderstand. den der Brennstoff in der Einrichtung 
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 unabhängig von deren Leistungsabgabe verwendbar und dauernd betriebssicher ist. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere   Ausführungsbeispiele   der   Einrichtung   dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 einen Querschnitt   durch   die   Auspuffeinriehtung mit   einem Verteilungszylinder zur Verdampfung des Brennstoffes. Fig. 2 dieselbe Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform, Fig. 3 einen Längsschnitt nach   der Linie.. l-B der Fig. und Fig. 4 schliesslich eine Einzel-   heit. die Kanäle im   Verteilungszylinder betreffend.   



   Gemäss Fig. 1 werden die Auspuffstutzen der vier Zylinder I bis IV zu   einer Trommel   geleitet, von wo sie durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Stutzen ins Freie   gelangen. In der genannten Trommel-   ist ein Deckzylinder 12 angeordnet, in welchen der mit Kanälen beliebigen Querschnittes versehene Verdampfungszylinder 13 eingesetzt wird, so 
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 Verdampfungszylinders 13 aufsteigende flüssige Brennstoff verdampft und durch das Rohr   16   als Gas von den Zylindern angesangt wird. Eine Ausführungsform der Kanäle im Verdampfungszylinder 13 ist in Fig. 4 dargestellt, wobei der Zylinderumfang mit parallelen Kanälen 131. die in bestimmten   Abständen voneinander Erweiterungen besitzen, versehen   ist. 



   Gemäss Fig. 2 trägt der Verdampfungszylinder 13 nahe an seiner   höchsten Stelle Dureli-     trittsöfthungen, 30. durch welche   das bereits beim Ansaugen des flüssigen Brennstoffes gebildete Gas in den. hohlen Innenraum des Zylinders eintritt und durch das in denselben ragende 
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 des Zylinders hat den Vorzug, dass jederzeit ein grosses Volumen Brenngas vorrätig ist. aus welchem der Motor zur   Leistungserhöhung     auch   grössere Mengen   Gas plötzlich entnehmen   
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 raum des   Verdampfungszylinders   13 sind Rückschlagschutzeinrichtungen beliebiger und an sich bekannter Art in Fig.

   2 angedeutet, welche entweder gemeinsam oder einzeln in die   Einrichtung   
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 durch welches eine im Innenraum des Zylinders 13 etwa eintretende Explosion   auspuffen kann.   



   In Fig. 2 ist ausserdem eine elektrische Heizung.24 des   Verdampfungszylinders     angedeutet.   durch welche der Zylinder auch vor Ingangsetzung des Motors vorgeheizt werden kann. welche jedoch auch als Zusatzheizung bei einer gewünschten Temperaturerhöhung der Vergasungs- 
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 herum gezwungen werden können. Die Einstellung dieser Schwenkklappe erfolgt von aussen in beliebiger Weise und wird je nach der herrschenden Aussentemperatur fallweise eingestellt. 



   Die Wirkungsweise der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Einrichtung ist demnach folgende : Vor Ingangsetzung des   Motors wird entweder durch Einschaltung   der elektrischen Widerstandheizung, 9-4 der Verdampfungszylinder 13 vorgeheizt oder in denselben leicht verdampfbarer Brennstoff   (z.   B. Benzin) eingespritzt und hierauf der Motor   angeworfen. Durch   den Saughub jedes Kolbens wird sodann durch das Rohr 16 bzw. 10' ein Unterdruck in allen Kanälen 14 erzeugt, wodurch der durch das Rohr 15 zugeführte flüssige Brenustoff (z. B. Petroleum) angesaugt   wird und durch   die Kanäle entlang der durch die Auspuffgase der vier Zylinder I bis IV bespülten und demnach heissen Wandung des Deckzylinders 12 bzw.

   Ver-   dampfungszylinders     aufsteigt   und auf seinem Weg verdampft. Gemäss Fig. 1 werden die heissen Brenngase unmittelbar dem Gasluftmischungsapparat 17 zugeführt, dort mit Frischluft gemischt und in den Motorzylinder angesaugt ; gemäss Fig. 2 jedoch gelangen die entstehenden Brenngase durch die Schlitze 20 in das Innere des Verdampfungszylinders 13, von wo aus sie durch das Rohr 10' den Motorzylindern zugeführt werden. Die in den Fig. 1 bis 4 
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 grösserer Einfachheit der Konstruktion sowie den Vorzug, dass die   Auspuffgase ohne wesent-     lie. he Hemmungen   zur Heizung der Verdampfungseinrichtung herangezogen werden und dennoch auf einem langen Weg ihre Wärme an die Verdampfungseinrichtung abgeben.

   Ausserdem wird nur jene Menge von Brennstoff verdampft bzw. angesaugt, welche der Motor zur Leistungs- 
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 Temperaturregelung der   Verdampfungseinnehtung   in   Abhängigkeit   von der jeweiligen Aussentemperatur möglich ist. Gemäss Fig. 2 wird ausserdem der weitere Vorteil erzielt, dass In dem heissen Innenraum des Verdampfungszylinders   13   ein Vorrat an   gasförmigem Brennstoff   aufgesammelt ist. der eine besondere Leistungssteigerung des Motors anstandslos zu bewältigen gestattet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Verdampfen von flÜssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brenustotf für Brennkraftmaschinen unter Verwendung eines vorzugsweise zylindrischen. geheizten Einsalzes mit Kanälen für die Verdampfung des flüssigen Brennstoffes, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise durch die Auspuffgase der Brennkraftmaschine geheizten Drehfläclienkörper. an dessen Oberfläche ein System von untereinander unabhängigen feinen, d. Ii. klein profilierten Rillen ausgebildet ist. welche Rillen von einem gemeinsamen Sammelraum des nüssigen EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 einrichtung verbindenden Abzugsraurn in Leitungsverbindung steht.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des hohlen Verdampfungskörpers ganz oder zlln Teil als Sammelraum für den am Aussenumfang desselben vergasten Brennstoff ausgebildet ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Rückschlagschutz- EMI3.2 Innenraum des Verdampfungskörpers.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfungskörper mit einer elektrischen Heizeinrichtung versehen ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg der Auspuffgase um den Verdampfungskörper durch stenerbare Sperrklappen einstellbar ist. EMI3.3
AT120718D 1929-04-03 1929-04-03 Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen. AT120718B (de)

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