AT120223B - Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Verstärkungsstreifen auf Säcke. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Verstärkungsstreifen auf Säcke.

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AT120223B
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strip
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strips
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Bates Valve Bag Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Abschliessen eines Sackendes unter Anwendung eines Verstärkungs- oder Überlappungsstreifens, wobei derselbe sowohl angeklebt als auch angenäht wird. 



   Die Erfindung besteht darin, dass in einem ununterbrochenen Arbeitsgang ein oder mehrere Klebstreifen auf einer Seite eines Verstärkungsstreifens aufgebracht werden und dieser Streifen hierauf dem zu schliessenden Ende des Sackes zugeführt wird, der mit dem Streifen zu verbinden ist. Hiebei wird der Streifen einseitig auf dieses Ende aufgelegt oder um beide Seiten herumgebogen. derart. dass die Klebmittelstreifen noch nicht das Sackende berühren. Sodann wird der Verstärkungsstreifen und der Sack zu einer   Nähvorrichtung   weitergefördert, wo der Streifen auf den Sack aufgenäht wird. Hierauf wird der 
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 zwischen zwei aufeinanderfolgenden   Säcken durchgeschnitten   wird. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. l eine Seitenansicht einer Einrichtung gemäss der Erfindung, in Fig. 2 eine Draufsicht auf diese mit einigen weggebrochenen Teilen, in den Fig. 3,4 und   5   Querschnitte durch die   Verstärkungsstreifenführung   entlang den   Linien : 3-.), 4-4 und 5-5   in Fig.   l.   



   Die Einrichtung besitzt eine Zuführvorrichtung für ein Klebmittel zu dem   Verstärkungsstreifen   und eine weitere Vorrichtung, durch welche der mit dem Klebmittel versehene Streifen geformt und auf das Ende des Sackes aufgebracht wird. Die Vorrichtung zum Aufbringen des Klebmittels besteht aus einem 
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 Klebmittelwalzen geführt ist und von ihnen das Klebmittel abnimmt : der Streifen 16 wird durch eine Walze 17 an die Klebmittelauftragwalzen 15 angedrückt. 



   Auf der gleichen Seite wie die Konsole   1. 3   des Ständers 1U ist ein Arbeitstisch 18 angeordnet, an dessen einer Seite eine Führung 19 angebracht ist, in welche der mit dem Klebmittel bedeckte Verstärkungsstreifen einläuft. 



   Diese Führung besteht aus einer Platte 20 mit umgebogenen Rändern   21,   welche Führungen für die Seitenkanten des Verstärkungsstreifens ergeben.   Die Klebmittelwalzen 75 sind   in solcher Entfernung voneinander angeordnet. dass die Klebestreifen 22 innerhalb der Ränder 21 liegen und diese nicht berühren. Die Führungsplatte 20 ist an ihrem Einlaufende, das nach den   Seheiben15   zu liegt, flach, wie in Fig. 3 gezeigt, und im weiteren Verlauf allmählich gefaltet, so dass ihre beiden Ränder einander immer weiter genähert werden, wie aus Fig. 4 und   5   ersichtlich ist. 



   Die Papiersäeke werden auf dem Arbeitstisch so aufgelegt, dass ihr zu   schliessendes   Ende an der Führung 19 bzw. an dem in der letzteren befindlichen Streifen 16 anliegt und mit   ihm mitwandert, bis   der Streifen auf beiden Seiten an das Ende des Sackes angelegt ist, wie   Fis. 5 zeigt.   



   Sobald der Streifen um das Sackende gefaltet ist, wird er zusammen mit dem von   ihm   umfassten Sackende unter einer Nähmaschine 24 geführt, deren Nadel 25 den Saum 26 durch den Streifen zwischen dem Klebemittelstreifen 22 und dem Sackende   durchnäht.   



   Nach dem Verlassen der   Nähmaschine   kommt der Verstärkungsstreifen unter Pressrollen   2 ?'. welche   ihn gegen die Wände des Sackes pressen. Um eine unnötige Reibung zu vermeiden, werden Gegenrollen 28 angeordnet. 

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   Eine Abschneidvorrichtung 29 ist in Fig. 2 angedeutet, welche den Streifen zwischen zwei nebeneinanderliegenden Säcken durchschneidet. 



   Ein   Verstärkungsstreifen   wird, zu einer Rolle aufgewickelt, in den Ständer   10   gelagert und von der Rolle über die Auftragwalzen 15 in die Führung 19 eingezogen. Hierauf werden die Säcke nacheinander auf den Arbeitstisch aufgelegt und mit einem Ende in die   Führung-M eingeschoben,   so dass der Streifen   allmählich   um das Ende des Sackes herumgelegt wird. Die Klebmittelstreifen 22 stehen um ein Geringes von den Kanten des Streifens ab und die Führung 19 erfasst somit die Kanten des Streifens nur an solchen Stellen, die nicht mit dem Klebmittel bedeckt sind. 



   Der um das Ende des Sackes gelegte Streifen wird in der klebstoffreien Mitte angenäht.   Dera   t wird verhindert, dass die Nadel durch das Klebmittel hindurchtritt, wodurch das Nähen einerseits erschwert und anderseits Klebmittel gerade an jenen Stellen des Streifens abgenommen würde, wo es zum Ankleben des Streifens an den Sack am meisten gebraucht wird. 



   Nach vollendetem Nähvorgang wird der Streifen an das Ende des Sackes angepresst, wodurch die Klebmittelstreifen 22 verbreitert und ausgestrichen werden. Im allgemeinen wird das Klebmittel nach der Mitte des Streifens bzw. dem Ende des Sackes hin ausgestrichen, wobei es auch den Saum umschliesst. 



  Ein Ausstreichen des Klebmittels nach der Aussenkante des Streifens bringt die Gefahr mit sich, dass das Klebmittel unter dem Streifen auf die unbedeckte Sackwand heraustritt und hiedurch übereinandergelegte Säcke aneinandergeklebt werden. Wenn ein dicker Klebmittelstreifen verwendet wird, der leicht ausgestrichen werden kann, so empfiehlt es   sic11,   die Rolle 27 oder 28 oder beide mit   kegelförmiger   Umfläche auszubilden, so dass der Streifen an seinen Kanten stärker gequetscht wird als an jener Seite, welche dem Sackende zugekehrt ist, wodurch auch das Klebmittel von den Kanten des Streifens in den Raum gegen das Sackende hin weggepresst wird.

   Das Klebmittel wird nur in solchen Mengen und an solchen Stellen aufzubringen sein, dass es weder mit der Führung der Streifenkanten noch mit der Naht in Berührung kommt und, sobald der Streifen auf das Sackende gepresst wird, sich zwischen den Streifenkanten und dem   Nähsaum   ausbreitet. 



   Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, wird der Streifen auf seinem Wege von der Vorrichtung   15,   17 zur Führung 19 um 900 verdreht, wodurch der Vorteil erreicht wird, dass man das Klebmittel auf der Unterseite des Streifens aufbringen und anderseits die Nähmaschine mit senkrecht arbeitender Nadel ausführen kann, während die Säcke auf einer   waagrechten Tischfläche zugeführt   werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aufbringen von Verstärkungsstreifen auf   Säcke,   dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Klebmittelstreifen auf eine Seite des Verstärkungsstreifens (16) in dessen Längsrichtung aufgebracht werden, worauf der Streifen vorzugsweise an den von   Klebmitteln   freien Stellen auf den Sack aufgenäht und seine mit Klebmittel bedeckten Stellen an den Sack   angedrückt werden.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflegen der mit Klebmittel bedeckten Teile des Verstärkungsstreifens auf den Sack unter solchem Druck erfolgt, dass das Klebmittel gegen den Nähsaum hin ausge : ; trichen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebmittelstreifen auf einer Seite des Verstärkungsstreifens in einigem Abstand von dessen Seitenkanten aufgebracht werden, worauf der Verstärlmngsstreifen um die zu schliessende Kante des Sacks durch Führungen umgebogen wird, die an seiner mit Klebmittel nicht bedeckten Aussenseite anliegen und ihn auf der Innenseite nur an den vom Klebmittelstreifen freien Kanten erfassen, worauf die mit Klebmittel bedeckten Teile des Streifens auf den Sackrand aufgelegt werden und das Klebmittel nach den Kanten des Streifens hin aus- gestrichen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (16) flachkant gelegt an seiner Unterseite mit einem oder mehreren Klebmittelstreifen versehen und sodann hochkant verdreht wird, worauf er gegen die flach zusammengelegten Enden der waagrecht liegenden Säcke (23) vorgeführt und mit diesen zusammen weitergeleitet wird, derart, dass der Streifen, ein-oder beiderseits auf das Sackende niedergelegt, hierauf an dieses angenäht und an den mit den Klebstreifen bedeckten Stellen an das Sackende angedrückt wird.
    5. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und folgende, gekennzeichnet durch eine Führung (20) für den Streifen (16), die sich gegen seine mit Klebmittel nicht bedeckte Aussenseite legt und mit umgebogenen Flanschen (21) versehen ist, welche auch auf die Innenseite des Streifens (16) herumgreifen ; ohne jedoch die Klebstreifen selbst zu berühren.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen (21) die mit Kleb- streifen (22) bedeckten Teile des Verstärkungsstreifens (16) während des Aufnähens vom Gegenstand (2 : 3) abhalten.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch Walzen'7, MJ, welche den Streifen (16) nach dem Festnähen an den Sack anpressen.
    8. Einrichtung nach Anspruch 5 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (20) an ihrem Einlaufende für den Streifen (16) flach ist und dann allmählich in eine U-Form übergellt, so dass <Desc/Clms Page number 3> der gleichfalls zunächst flache Verstärkungsstreifen (16) beiderseits um das Ende des zu schliessenden Sackes herumgelegt wird.
    9. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Einlaufende der Führung (20) senkrecht zur Ablaufebene des Streifens aus der Vorrichtung zur Aufbringung des oder der Klebstreifen (15, 1'7) liegt. EMI3.1
AT120223D 1926-06-01 1926-09-24 Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Verstärkungsstreifen auf Säcke. AT120223B (de)

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