AT120184B - Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins eines Fremdgases, insbesondere Leuchtgas, in der Luft. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins eines Fremdgases, insbesondere Leuchtgas, in der Luft.

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AT120184B
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Richard Dr Leiser
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  Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins eines Fremdgases, insbesondere Leucht- gas, in der Luft. 



   Um die durch die Einwirkung eines der Luft beigemengten Fremdgases, z. B. Leuchtgas, auf einen Katalysator, z. B. Platinmohr, entstehende Erwärmung zur Betätigung einer Anzeige-bzw. Melde- vorrichtung benutzen zu können, sind schon verschiedene Wege eingeschlagen worden. Es wurden z. B. zwei durch ein U-förmig oder winkelförmig gebogenes Manometerrohr verbundene Glaskugeln benutzt, welche mit einem Gas oder Dampf gefüllt sind, während sich im Manometerrohr Quecksilber befindet. 



   Bei Anwesenheit eines Fremdgases erfährt die eine mit einem Katalysator überzogene Kugel eine
Erwärmung, das Gas darin dehnt sich aus und verschiebt die   Quecksilbersäule,   welche dadurch zwischen passend eingeschmolzenen Metalldrähten einen elektrischen Kontakt herstellt. Da das Quecksilber in Glasröhre einen merklichen Reibungswiderstand hat, sprechen jedoch solche Vorrichtungen auf sehr kleine Erwärmungen nicht an, sind also zur Anzeige sehr kleiner Gasmengen nicht geeignet. Auch können sie keine mechanischen Auslösungen bewirken. 



   Es ist auch schon zum Zwecke der Gasanzeige vorgeschlagen worden, ein teilweise mit Weingeist gefülltes Gefäss kippbar anzuordnen, doch wurde dort nur die Ausdehnung des flüssigen Weingeistes durch die Wärme des Katalysators ausgenutzt, um das drehbare Gefäss zum Umkippen zu bringen, was eine praktisch ganz unzureichende Empfindlichkeit ergibt. Auch ist hier die Wirkung allgemeiner Tem- peratursteigerung nicht kompensiert. 



   Gemäss der Erfindung werden dadurch bessere Leistungen erzielt, dass zwei Kugeln oder sonstige
Hohlkörper samt einem sie verbindenden V-förmigen oder winkelig abgebogenen Rohr auf einem Waage- balken befestigt sind. Das Rohr und ein Teil der Kugeln ist mit einer beliebigen Flüssigkeit gefüllt.
Der obere Teil der Kugeln enthält ein beliebiges Gas oder ein Gemisch aus Gas und Dampf der zweck- mässig   flüchtigen   Flüssigkeit oder auch ausschliesslich deren Dampf. Wird die eine Kugel durch den 
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 infolge der dadurch eingetretenen   Flüssigkeitsverschiebung   aus, wodurch ein elektrischer Kontakt oder eine mechanische Auslösung bewirkt werden kann. Gleichmässige Erwärmung der ganzen Vorrichtung ruft natürlich keinen Ausschlag des Waagebalkens hervor. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Das aus zwei Kugeln und dem Verbindungsrohr bestehende Glasgefäss 1 ist an dem Waagebalken 9 befestigt, der z. B. an 
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 an die Stellschraube 11 legt und zwischen den Zuleitungsdrähten 12 und 13 eine leitende Verbindung herstellt oder einen Hebel 14 freigibt. Der Waagebalken kann auch einen Zeiger tragen, der noch kleinere Gehalte an schädlichem Gas als die zur Betätigung der Meldevorrichtung führenden an einer Skala erkennen lässt. Um ungleichmässige äussere Erwärmungen der beiden Kugeln möglichst hintanzuhalten, ist die ganze Vorrichtung in einen Metallmantel eingeschlossen, der von einer Wärmeschutzhülle umgeben ist. 



   Es wurde schon vorgeschlagen,   ähnliche   auf der Erwärmung von Katalysatoren beruhende Gasanzeigevorrichtungen zum Schutze des Katalysators gegen Staub usw. in ein Gehäuse mit poröser Wand einzuschliessen. Solehe poröse Wände verlegen sich aber bald mit Staub und werden gasundurchlässig. Es wurde nun gefunden, dass eine darüber angeordnete Wand aus grobporigem Material einen genügenden Schutz gegen das Verstopfen der feinporigen Wand bietet. Es wird daher erfindungsgemäss auch die 

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 oben beschriebene Vorrichtung in ein Gehäuse mit doppelter poröser Wand eingeschlossen, so zwar dass die äussere Wand grobporig, die innere feinporig ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins eines Fremdgases, insbesondere Leuchtgas, in der Luft unter Benutzung der Ausdehnung von Gasen oder Dämpfen durch die Erwärmung katalytisch wirkender Körper, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus zwei Hohlkörpern und einem Verbindungsrohr bestehendes, U-förmig oder winkelig abgebogenes Gefäss, dessen oben befindliche Hohlräume zum Teil mit einem Gas oder Dampf und dessen übrige Teile mit einer beliebigen, zweckmässig flüchtigen Flüssigkeit gefüllt sind, an einem Waagebalken befestigt ist, der ausschlägt, sobald sich das Gas in einen Hohlkörper durch die Erwärmung eines dort angebrachten katalytischen Körpers ausdehnt, wodurch ein elektrischer Kontakt oder eine mechanische Auslösung bewirkt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze des Katalysators vor Staub usw. die ganze Vorrichtung von einem Gehäuse mit einer doppelten porösen Wand umgeben ist, so zwar dass die innere Wand von feinporiger, die äussere von grobporiger Beschaffenheit ist. EMI2.1
AT120184D 1926-11-10 1926-11-10 Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins eines Fremdgases, insbesondere Leuchtgas, in der Luft. AT120184B (de)

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