AT119943B - Wände für die Trennung der elektrolytischen Produkte bei der Schmelzflußelektrolyse von Chloriden, insbesondere des Magnesiums. - Google Patents

Wände für die Trennung der elektrolytischen Produkte bei der Schmelzflußelektrolyse von Chloriden, insbesondere des Magnesiums.

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AT119943B
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  Wände für die Trennung der elektrolytischen Produkte bei der   Schmelzflusselektrolyse   von Chloriden, insbesondere des Magnesiums. 
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 d. h. Sehamotterohre,-platten u.   dgl.,   vorgeschlagen worden. Diese unterliegen jedoch einer mehr oder weniger raschen Zerstörung, und   ihreatisweehslung   kann den Betrieb bis zur Unwirtschaftlichkeit belasten. 



   Es hat sich erwiesen, dass die rasche Zerstörung der Schamottewände ein rein elektrolytischer Vorgang ist. Die feuerfesten Erzeugnisse besitzen eine Porosität von etwa 18 bis 30%, können sich daher mit Elektrolyt vollsaugen und nun dem Strom Durchgang bieten, wobei Metall, z. B. Magnesium, abgeschieden wird, welches die Kieselsäure reduziert. Auch keramisch dichte Materialien, wie Porzellan, wurden zur Erzeugung von Trennwänden bei der   Sehmelzflusselektlolyse   von Chloriden in Versuchsapparaten bereits verwendet. Jedoch sind Platten aus solchem Material nur bis zu einer bestimmten Abmessung haltbar, weil bei grösseren Platten Spannungen auftreten, die   b ? i   der Temperatur der Elektrolyse leicht zu Rissen und Sprüngen Anlass geben. 



   Versucht man dagegen, derartige grössere, meist freitragende Trennwände aus rechtwinkeligen
Einzelelementen aus keramisch dichtem Material durch Zusammenfügen mittels Nut und Feder herzustellen, so ergeben sich Schwierigkeiten, weil durch die thermische Ausdehnung des Bades der   stanze   Aufbau eine Auflockerung erfährt, die zwar nicht unmittelbar zum Zusammensturz führt, aber die sich hiebei bildenden Fugen zwischen den   Einzpblementen   bieten dem Strom Durchgang, wodurch die Zerstörung des ganzen Aufbaues infolge chemischer Einwirkung eingeleitet wird. 



   Es ist nun gefunden worden, dass die Haltbarkeit der feuerfesten Trennwände sich wesentlich verbessern lässt, wenn sie durch eine schützende Abdeckung aus keramischen Stoffen mit dichtem Scherben vor   Stromdurchgang   bewahrt bleiben. Beispielsweise kann also eine Schamotteplatte durch Belegen mit   Porzellanplatten   gegen den   Stromdurchgal1g geschützt   werden. 



   Weiterhin ist gefunden worden, dass man grössere Trennwände aus keramisch dichtem Material dadurch herstellen kann, dass man sie aus kleineren, am besten mit Nut und Feder versehenen Platten unter Verwendung eines feuerfesten Materials nach Art eines scheitrechten Gewölbes zusammensetzt. In diesem Falle ist nämlich eine Fugenbildung infolge Lockerung des Aufbaues nicht mehr   möglich,   da der auf dem Gewölbe lastende Druck, der im wesentlichen vom Eigengewicht der Platten herrührt und gegebenenfalls auch durch Auflagen (Deckel od. dgl.) vermehrt sein kann, die sich bildenden Fugen stets wieder   zusammenpresst,   so dass der Strom keinen Durchgang findet.

   Dies ist aber von ausschlaggebender Bedeutung für die Haltbarkeit der Trennwände, und es war gleichzeitig angesichts der vielen auf diese Weise in der Strombahn liegenden Fugen durchaus nicht vorauszusehen, dass diese an sich bekannte Bauweise auch für diese aussergewöhnliche Beanspruchung Verwendung finden könnte. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wände für die Trennung der elektrolytischen Produkte bei der Schmelzflusselektrolyse von Chloriden, insbesondere des Magnesiums, dadurch gekennzeichnet, dass grössere feuerfeste Platten mit keramischen Stoffen mit dichtem Scherben, beispielsweise dünnen Porzellanplatten, belegt sind oder dass keilförmige Platten aus keramischem Material mit dichtem Scherben in der Bauweise des scheitrechten Bogens zu grösseren Platten zusammengesetzt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119943D 1927-12-23 1928-11-16 Wände für die Trennung der elektrolytischen Produkte bei der Schmelzflußelektrolyse von Chloriden, insbesondere des Magnesiums. AT119943B (de)

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