AT118966B - Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Körper in elektrische Schwingungen und umgekehrt. - Google Patents
Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Körper in elektrische Schwingungen und umgekehrt.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Körper in elektrische Schwingungen und umgekehrt. Gegenstand des Patentes ist eine Vorrichtung zur Umwandlung von mechanischen Schwingungen fester Medien in elektrische und umgekehrt. Bei der Übertragung von Schwingungen aus festen Medien auf einen Empfänger und umgekehrt ergibt die gewöhnlich benutzte akustische Kopplung über einen Luftraum auf die Empfängermembran sehr geringe Empfindlichkeiten wegen der ungünstigen Ankopplungsbedingungen. Ausserdem macht sich die Fähigkeit der Empfängermembran, Eigenschwingungen ausführen zu können, störend bemerkbar, und zwar einmal durch Verzerrung der Schwingungsform infolge Resonanz und dann auch besonders durch Auftreten starker Geräusche beim Verschieben des Apparates infolge von Eigenschwingungen der Membran, die durch die Erschütterungen angestossen werden. Diese Störungen machen sich beispielsweise stark bemerkbar beim Abhören von Herztönen mit elektrischen Empfängern in Verbindung mit Verstärkern. Erfindungsgemäss wird eine feste Kopplung zwischen Medium und Empfänger oder Geber benutzt, bei der das Kopplungsorgan durch einen starren, keiner Eigenschwingungen fähigen Körper gebildet wird, der vorzugsweise auf der ganzen Fläche dem schwingenden Medium anliegt. Zwischen diesem Kopplungsorgan und dem Empfänger oder Gebersystem befindet sich ein elastisches Zwischenglied, das aus einem oder mehreren Stücken Weichgummi, Schwammgummi od. dgl. besteht oder auch durch eine oder mehrere federnde Scheiben gebildet wird. Das mechanisch-elektrische Umwandlungsprinzip kann beliebiger Art sein ; so können Induktionswirkungen oder Kapazitätswirkungen benutzt werden oder auch mittelbare Verfahren, bei denen ein Ruhestrom gesteuert wird, also z. B. Kohlemikrophone zur Anwendung gelangen. Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. EMI1.1 Herztönen. 1 ist ein Stabmagnet, der aus einem flachen rechteckigen Stab von geeignetem Dimensionsverhältnis besteht. Dieser Stab besitzt einen Weicheisenpolschuh 2, der auf seiner ganzen Länge mit einer Wicklung 3 von zweckmässig vielen Windungen versehen ist. 4 ist ein aufsehraubbares KopfstÜck, das mit einer Bohrung für die Magnetpole versehen ist. Auf der ringförmigen Fläche des Kopfstückes befinden sich drei kleine Weichgummipolster 8, auf die die Eisenselheibe 5 aufgesetzt wird. Die Eisenscheibe ist mehrere Millimeter dick und besitzt einen Durchmesser von etwa 20 mm. Sie kann, wenn sie auf den Körper an geeigneter Stelle aufgesetzt wird und mit diesem auf ihrer ganzen Fläche in Berührung steht, nur erzwungene Schwingungen ausführen. Das Kopfstück 4 ist mit Aussengewinde versehen, auf welches ein Hohlkörper 6 aufgeschraubt werden kann, der mittels eines Stellringes 7 fixiert wird. Dieser Hohlkörper dient zur Abstützung des Empfängers am Körper, damit der Apparat unbeeinflusst groben Bewegungen folgen kann. Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführung dieses Empfängers zur Aufnahme von Bodenschall. Das EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> sie in der Ebene der Platte liegen. An dieser Platte ist eine Eisenplatte 5 zentral beweglich befestigt unter Zwischenlage einer federnden Scheibe 10 mit radialen Durchbiegungen. Der Empfänger wird mit seiner Eisenplatte unmittelbar auf den Boden gesetzt. Die Schwingungen des Bodens werden auf die Platte übertragen, während das Empfängersystem infolge seiner Trägheit relativ zum Boden in Ruhe EMI2.1 werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Körper in elektrische Schwingungen und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schwingungen erregende oder steuernde Teil des Empfängers oder der erregte Teil des Senders ein starrer, keine Eigenschwingungen ausführender Körper ist, der vorzugsweise auf seiner ganzen Fläche mit dem schwingenden oder zu erregenden festen Körper in Berührung steht und von dem beeinflussten oder beeinflussenden wirksamen Empfängerteil durch ein elastisches Zwischenglied in wirksamem Abstand gehalten wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den wirksamen Abstand einhaltende Zwischenglied periodisch gedämpft ist.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Abstand aufrechthaltende Zwischenglied aus Weichgummi oder Schwammgummi besteht, der die ganze wirksame Fläche des die Schwingungen erregenden oder steuernden Empfängerteiles bedeckt.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Abstand aufrechthaltende Zwischenglied aus Weichgummi oder Schwammgummi besteht, der an einzelnen voneinander getrennten Stellen der ganzen wirksamen Fläche des die Schwingungen erregenden oder steuernden Empfängerteiles angeordnet ist.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied aus einer oder mehreren übereinandergeschichteten federnden Scheiben, beispielsweise aus Blech, besteht, die infolge Wellung, Durchbiegungen od. dgl. senkrecht zu ihrer Hauptebene nachgiebig sind.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, vorzugsweise zur Aufnahme von Bodenschall, gekennzeichnet durch ein grosses Systemgewicht, derart, dass infolge Trägheit des Systems die starre, unmittelbar auf dem Boden liegende Platte bei Erregung Relativsehwingungen gegen das wirksame System ausführen kann.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Magnet mit Polschuhen und auf ihnen befindlicher Wicklung in Verbindung mit einer durch ein elastisches Zwischenglied von ihm getrennten starren Platte aus Eisen oder sonstigem magnetischen Stoff. EMI2.2
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