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Rauchware, wie Zigarre, Zigarette od. dgl.
Die Erfindung betrifft Rauchwaren, wie beispielsweise Zigarren, Zigaretten, Strangtabak usw., deren Decken aus mehreren, in Farbe oder Art (Sorte, Sortierung) verschiedenen Teilen bestehen.
Bisher hat man jedes Stück dieser Rauchwaren mit einer einheitlichen Decke versehen, die demgemäss bei Zigarren und Zigaretten so gross sein musste, dass sie zum Decken der Zigarre oder Zigarette ausreicht.
Bei Zigarren sind die Deckblätter meistens Qualitätsware. Es ist bekannt, dass ein schlechtes Deckblatt die ganze Rauchware verderben kann. Da diese Qualitätsware teuer ist, verteuerten die langen bzw. grossen Deckblätter die Zigarren beträchtlich.
Die nach der Erfindung erfolgende Unterteilung der Deckblätter für Zigarren in mehrere Teile ist für die Preisgestaltung der Zigarren von wesentlicher Bedeutung, da dadurch von verschiedenen
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blättern verbraucht werden können und gegebenenfalls der Spitzenteil der Zigarre mit einem billigeren Blatt gedeckt sein kann.
Die Einheitsdeckblätter werden bisher auch bei solchen Zigarren verwendet, deren Füllungen aus Ersparnis-oder Geschmacksgründen aus mehreren hintereinander angeordneten Füllungsteilen verschiedener Tabaksorten zusammengesetzt waren. Da es allgemeiner Gebrauch ist, die Farbe oder Sorte des Deckblattes in einem gewissen auf Erfahrung und Geschmacksrichtungen beruhenden Verhältnis zur Füllung zu wählen, konnte der Verbraucher bei den aus Teilfüllungen bestehenden Zigarren mit Einheitsdeckblättern nicht erkennen, welcher Art oder Qualität die Zigarre war.
Auch diesem Nachteil hilft die Erfindung ab, da die Verwendung von verschiedenfarbigen oder-gearteten Deckblättern es möglich macht, den hintereinander angeordneten Teilen der Füllung entsprechende Teildeekblätter zu wählen, so dass der Verbraucher sofort erkennen kann, von welcher Qualität die Teile der Zigarre sind.
Die Fig. 1 zeigt eine Zigarre, die aus den Teilen aund b besteht. Der eine Teil a kann aus leichtem Tabak hergestellt sein, während der Teil b aus stärkerem Tabak bestehen kann. In der Füllung sind die Teile a, b nicht scharf voneinander getrennt ; sie überlappen sich an ihren aneinanderstossenden Enden, damit die Zigarre ein Stück bildet, einen festen Halt hat und nicht auseinanderfallen kann.
Die Füllung wird zweckmässig in einem einzigen Arbeitsvorgang hergestellt. Die Teile der Deckblätter können an ihren Enden aneinanderstossen oder sieh etwas überlappen und festgeklebt werden. Die Deckblatteile können gerade, wie es bei Manillazigarren vorkommt, oder in schräger Richtung gerollt sein. Über die Stossstellen der Teildeekblätter kaun ein Ring c gelegt sein, der aus Tabak oder Papier (Fig. 2) bestehen kann. Man könnte auch die Stossteile der Teildeckblätter, wie in Fig. 3 dargestellt ist, durch eine wulstartige Erhöhung e überdecken, die aus gedrehtem Tabak bestehen kann.
Die Erfindung kann auch bei Zigaretten Verwendung finden, in welchem Fall die Hülle aus verschiedenfarbigen oder-gearteten Teilen aus Papier oder Tabak bestehen kann.
Ferner kann die Erfindung auch bei Strangtabak Anwendung finden, welcher zum Stopfen von Pfeifen gebraucht wird. Die Füllung kann dann in Abschnitte unterteilt sein, die aus untereinander verschiedenen Tabaksorten oder Mischungen bestehen. Die Decken dieses aus verschiedenen Abschnitten zusammengesetzten Strangtabaks stellt man dann ebenfalls. aus verschiedenartigen oder verschieden gefärbten Teilen her, wobei man die Deeker den verschiedenen Teilfüllungen entsprechend anpassen kann. Man wird dann schon aus den verschiedenen Färbungen die einzelnen Abschnitte des Strangtabaks erkennen.