AT118324B - Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen. - Google Patents

Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen.

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AT118324B
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Walter Everett Molins
John Walker Chalmers
Molins Machine Co Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen an Etikettiermaschinen, welche Bänder, Streifen, bedruckte Zettel oder Stempelmarken, im nachfolgenden   stets"Etiketten"genannt,   auf Packungen beliebiger Art, beispielsweise Zigarettenpackungen, aufkleben oder diese Packungen mit den Etiketten umkleben. 



   Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung werden die Etiketten, die durch an sich bekannte Mittel, z. B. einen schwingenden Sauger, einzeln von einem Stapel abgenommen einer Gummierwalze zugeführt werden, durch diese Walze an ihrer Rückseite gummiert und dann von der Gummierwalze einer sich drehenden Saugwalze zugeführt, welche die gummierte Etikette von der Gummierwalze übernimmt und der Packung zuführt, an der sie festklebt. 



   Durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung erfolgt somit das Auftragen des Klebstoffes (Gummieren) auf die Etikette sowie das Ankleben derselben auf die Packungen in bedeutend rascherer, sicherer und vor allem reinlicherer Weise als durch die bekannten Einrichtungen, da die Rückseite der Etikette nach erfolgter Gummierung nicht mit Fingern, Greifern oder anderen Maschinenteilen in Berührung kommt, so dass ein Verschmutzen dieser Teile und der ganzen Maschine durch den Klebstoff ausgeschlossen ist. 



   Ein weiteres Merkmal der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist die Anordnung eines Troges oder einer Platte tangential zur Oberfläche der Gummierwalze, der oder die zur Aufnahme von solchen Etiketten dient, die von der Gummierwalze mitgenommen werden, jedoch an derselben nicht anhaften. Auf diese Weise wird verhindert, dass Etiketten verlorengehen, was besonders   bei aufzuklebenden Wert-oder Steuer-   marken von Wichtigkeit ist. 



   In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung im Einbau in eine   Etikettiermasehine   in Ansieht und Draufsicht dargestellt. Fig. 3 zeigt eine mit der Etikette versehene Packung. Die Etikette hat bei diesem Beispiel Streifenform und umgreift drei Seiten der Packung. 



   Die Packungen sind, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, in einem lotrechten Magazin gestapelt, das auf der Grundplatte 3 der Maschine angebracht ist. Ein   Überführungsorgan,   z. B. ein endloses Band 4, trägt eine Anzahl Stösser 5 und führt dieselben in der   Pfeilriehtung     (Fig. l)   unter einem Magazin hinweg. 



  Jeder dieser Stösser erfasst ein Paket und bringt es unter die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Ankleben der Etikette. Diese Vorrichtung weist einen Rahmen 6 auf, in welchem ein Stapel von Etiketten 7 aufgeschichtet ist. Am unteren Rahmenende ist in bekannter Weise ein schwingender Sauger 8 angebracht, der periodisch in Anlage mit der jeweils untersten Etikette des Stapels gelangt. 



  Diese Etikette wird abgenommen, während der Rest des Stapels durch den keilförmigen Träger 10 gehalten ist. Die abgenommene Etikette gelangt sodann in Anlage mit einer beständig sich drehenden Förderwalze   12,   die sie in einen zwischen festen Führungen   jf.', gebildeten   engen Schlitz hineinsehiebt. Die Etikette geht dann weiter über eine Gummierwalze 15, die von einer Walze   16,   welche in dem Klebstoffbehälter 17 sich dreht, mit Klebstoff versehen wird. 

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   Die Etikette wird durch die Klebkraft des Klebstoffes auf der Gummierwalze 15 während der Hälfte einer Umdrehung weitergeführt, worauf sie eine rotierende Saugwalze 19 von der Walze 15 abnimmt und während mindetens einer halben Umdrehung der Saugwalze mitführt, um die gummierte Fläche des Bandes der Packung darzubieten, die längs des Maschinenbettes durch das Förderband 4 bewegt wird. Die Etikette kann der Packung in solcher Stellung dargeboten werden, dass ein Teil derselben über mindestens ein Ende der Packung reicht. 



   Die Packung kann alsdann z. B. durch ein Paar beständig umlaufender Walzen 20 erfasst und durch diese unterhalb eines lotrechten Stapelrahmens 22 abgelegt werden, dessen Seitenwände in bekannter Weise aus Bürsten   25   bestehen, welche bei der Aufwärtsbewegung der Packungen in diesem Rahmen die allenfalls vorstehenden Etikettenenden auf die Endseiten der Packung andrücken. 



   Wenn erforderlich, kann die Etikette auch so angeordnet werden, dass sie unterhalb der zuunterst liegenden Seite der Packung sich erstreckt, und in dem lotrechten Stapelrahmen können Faltwerkzeuge vorgesehen sein, welche die Etikette um die vierte Seite der Packung herumlegen, so dass diese von der Etikette vollständig eingeschlossen ist ; oder das Ende der Etikette kann durch die   nächstfolgend   ankommende Packung auf die Unterseite der vorhergehenden Packung niedergebogen werden. 



   Um zu verhindern, dass Etiketten und insbesondere aufzuklebende Stempelmarken verlorengehen, ist anschliessend an die Gummierwalze 15 ein Sammeltrog 26 angebracht, in welchen jene Etiketten oder Stempelmarken gelangen, welche nicht durch Adhäsion um die Oberfläche der Gummierwalze herumgeführt worden sein sollten. Wenn z. B. der schwingende Sauger 8 die zwei untersten Etiketten vom Stapel abnehmen sollte und sie der rotierenden Gummierwalze zubringt, so wird die Etikette, welche mit letzterer in Berührung kommt, durch das Anhaften herumgeführt, jedoch zufolge der der zweiten Etikette innewohnenden Elastizität wird diese mit dem Gummi auf der Walze nicht in Berührung gelangende Etikette in tangentialer Richtung zur Gummierwalze weiterbewegt und somit in dem Trog 26 abgelegt. 



   In manchen Fällen kann es erwünscht sein, die Etikette auf den Schmalseiten des Paketes anzubringen. Zu diesem Zweck wird dann die Packung dem Maschinenbett so zugeführt, dass sie auf einer Schmalseite steht. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen, bei welcher eine Etikette von einem Stapel, z. B. mittels eines schwingenden Saugers, abgenommen und einer Gummierwalze zugeführt wird, die Klebstoff auf eine Seite der Etikette aufträgt, worauf dieselbe mit der gummierten Seite auf die Oberfläche der zu beklebenden bzw. zu verschliessenden Packung   aufgebracht'wfrd, dadurch gekennzeichnet, dass   die der Gummierwalze zugeführte Etikette durch diese Walze einseitig gummiert und gegen ein Saugrad geführt wird, das die Etikette von der Gummierwalze abzieht und mit ihrer gummierten Oberfläche der   Packung   darbietet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen tangential zur Oberfläche der Gummierwalze angeordneten Trog oder eine solche Platte (26), der oder die die gegebenenfalls von der Gummierwalze mitgeführte, jedoch nicht an ihr anhaftende Etiketten aufnimmt.
AT118324D 1927-08-10 1928-07-31 Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen. AT118324B (de)

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GB118324X 1927-08-10

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ID=9993532

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AT118324D AT118324B (de) 1927-08-10 1928-07-31 Vorrichtung an Etikettiermaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten und Ankleben derselben an Packungen.

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