AT118158B - Distanzrelais. - Google Patents

Distanzrelais.

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AT118158B
AT118158B AT118158DA AT118158B AT 118158 B AT118158 B AT 118158B AT 118158D A AT118158D A AT 118158DA AT 118158 B AT118158 B AT 118158B
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AT
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distance relay
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Inventor
Otto Mayr
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Aeg Union Elek Wien
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Distanzrelais, 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Von dem System A wird uni die Stange f eine Kraft P1 ausgeübt, die unter der Annahme, dass das von dem Triebkern ausgeübte Drehmoment der Wirkleistung proportional ist, die Grosse nat' :   
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 EMI2.2 
 
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 EMI2.4 
   Auslösekontakt wird geschlossen. Da m dank der gleichförmigen Bewegung der Rolle h proportional der Zeit wächst, und da die zum Auslösen erforderliche Grösse von in nach obiger Gleichung von dem Wert   
 EMI2.5 
 also der Impedanz oder der Länge des zwischen Relais und Fehlerstelle liegenden Leitungsstücks abhängig ist, ist auch die Auslösezeit von der Länge dieser Strecke abhängig. 



   Fliesst die Leistung im entgegengesetzten Sinne (Rückstrom), dann sucht die Scheibe a sich entgegen dem Uhrzeiger zu drehen. Diese Drehung wird aber durch die Klinke b verhindert,, so dass das Relais auch richtungsabhängig ist. 



   Versieht man die Stange f mit einem Zeiger n, der über einer in   Kilometern   geeichten Skala o 
 EMI2.6 
 des Fehlers bestimmen. 



   Trägt man nach Fig. 2 auf zwei Achsen die Leitungsimpedanzen Z und die Zeit t auf, dann wird 
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 blick des Ansprechens des Relais gleich   Nun   ist und dann stetig wächst. Es ist aber häufig erwünscht, dass die Auslösung möglichst schnell erfolgt, wenn der Fehler auf der Strecke zwischen der   Belaissfation I   und der benachbarten Station 11 liegt, und dass erst bei Fehlern jenseits dieser Station die Zeit wächst. 



  Die Auslösezeitkurve soll dann nach der Linie   q verlaufen.   Das kann man dadurch erreichen, dass man   1nfür   die Ruhelage niehtgleichNull macht, sondern ihm einen Wertgibt, der der Impedanz der Strecke I-II entspricht. Dann werden alle Fehler, die innerhalb dieser Strecke liegen, unverzögert abgeschaltet, und die Staffelung beginnt erst für Leitungspunkte jenseits der Station II. 



   Den gleichen Erfolg kann man auch dadurch erzielen, dass man die von der Leistung abhängige Kraft stetig wachsen lässt, oder allgemein dadurch, dass man beide Kräfte oder eine von beiden so ändert, dass das   Verhältnis,   beider sich in der erstrebten Weise ändert. 



   Anstatt die Änderung dieses Verhältnisses durch Änderung des Angrilfspunktes der in Fig. 1 beschriebenen   Kupplungsstange zu bewirken,   kann man auch die in den Triebsystemen wirksamen 
 EMI2.8 
 also z. B. die Erregung der Strom- oder Spannungsspulen durch einen parallel bzw. in Serie liegenden und vermittels eines Gleitkontaktes stetig veränderlichen Widerstandes ändern. Oder man kann das Triebsystem gegenüber dem Drehpunkt des angetriebenen Teiles beweglich machen und durch Ver-   grösserung   des Abstandes das Drehmoment erhöhen oder durch Verkleinerung dieses Moment verkleinern. Oder man kann das z. B. aus einem dreischenkeligen Magnet bestehende Triebsystem um eine Achse senkrecht zu der Ebene der   Ferrarisscheibe   verdrehen.

   Oder man kann schliesslich den von den Trieb- 
 EMI2.9 
 Nebenschlüsse teilweise von der Scheibe ableiten. 



   Zu der in jedem der beschriebenen Fälle nötigen   Änderung   einer oder mehrerer   Grössen   ist eine von einem Zeitwerk ausgeübte Kraft erforderlicht. Als Zeitwerk benntzt man zweckmässig einen kleinen   Synchronmotor,   der von dem Betriebsstrom angetrieben wird. Die an sich bekannte Aufgabe des distanzabhängigen Anlaufs des Relais kann man in diesem Falle dadurch lösen, dass man dem vom Strom erzeugten Antriebsmoment des Motors ein von der Spannung erzeugtes Drehmoment entgegen- 

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 arbeiten lässt. Das Relais läuft dann nicht bei einem bestimmten Strom-oder Spannungswert, sondern bei einem bestimmten Verhältnis von Strom und Spannung an.

   Eine zweckmässige Ausführungsform erhält man, wenn man mit dem Strommotor einen vor der Spannung in entgegengesetztem Drehsinn angetriebenen Motor kuppelt. Die beschriebene Anordnung hat den Vorteil, dass nach Ansprechen des Relais und nach Verschwinden des Strommoments infolge Abschaltens des Überstromes das Spannungsmoment das ganze Zeitwerk wieder in die Ruhestellung zurückdreht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :. 



   1. Distanzrelais, bei welchen zwei von den Betriebsgrössen des   Leitungsnetzes   abhängige Kräfte einander entgegenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass vom Augenblick des Ansprechens des Relais an eine von den beiden   (Ps,     P1)   oder beide Kräfte durch ein von der Zeit   abhängiges Verstellorgan (c)   so geändert werden, dass das Verhältnis (P1 : PJ der beiden Kräfte stetig sinkt und dass im Augenblick des Unterschreiten eines bestimmten Verhältnisses die Auslösung bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Distanzrelais nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die eine (P1) der beiden einander entgegenwirkenden Kräfte von der Leistung und die andere (T vom Quadrate der Spannung abhängig ist.
    3. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Grösse, Richtung oder Angriffspunkt der von einem oder beiden Triebsystemen auf die beweglichen Teile (z. B. die Ferrarisscheiben) ausgeübten Kraft veränderlich ist.
    4. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Änderung des Verhältnisses der Kräfte (Ps : PJ ein von dem Betriebsstrom angetriebener Synchronmotor dient.
    5. Distanzrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem vom Strom erzeugten Antriebsmoment dieses Motors ein von der Spannung erzeugtes Moment entgegenwirkt.
    6. Distanzrelais nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem vom Strom angetriebenen Motor ein zweiter, von der Spannung im entgegengesetzten Sinne angetriebener Motor gekuppelt ist.
    7. Distanzrelais nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Hebelarme, mittels deren die die beiden Kräfte erzeugenden Systeme gegeneinander wirken, sich vom Augenblick des Ansprechens des Relais an stetig ändert.
    8. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende einer Stange mit einem Punkt des von der Leistung beeinflussten Systems gelenkig verbunden ist, während ihr anderes Ende mit dem andern System so beweglich verbunden ist, dass der Abstand zwischen diesem Stangenende und dem Systemdrehpunkt veränderlich ist.
    9. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenüber dem einen Systemdrehpunkt bewegliche Stangenende vom Augenblick des Ansprechens des Relais an mit einer bestimmten (z. B. konstanten) Geschwindigkeit von dem Systemdrehpunkt fortbewegt wird.
    10. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Ruhelage bestehende Entfernung zwischen dem beweglichen Stangenende und dem Drehpunkt des zugehörigen Systems (B) veränderlich und einstellbar ist.
    11. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Skala, an der die Stellung der Stange im Augenblick des Auslösens des Relais ablesbar ist.
    12. Distanzrelais nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf das von der Leistung beeinflusste System (A) eine Zusatzkraft (Feder, Gewicht) im Sinne des von der betriebsmässig fliessenden Leistung erzeugten Drehmoments wirkt.
AT118158D 1928-03-13 1929-01-31 Distanzrelais. AT118158B (de)

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AT122412D AT122412B (de) 1929-01-31 1930-03-20 Distanzrelais.

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DE118158X 1928-03-13

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