AT118018B - Schaltungsanordnung zur Signalübertragung. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Signalübertragung.

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AT118018B
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AT
Austria
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circuit arrangement
grid
filter
signal transmission
voltage
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Application number
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English (en)
Inventor
Hans Von Dipl Ing Beckerath
Hermann Von Siemens
Original Assignee
Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Signalübertragung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen, bei denen zur Übertragung von Signalen über die   Sprechleitungen Wechselstrom benutzt   wird. Da die Sprechleitungen derart eingerichtet sind, dass sie am besten Ströme mit Frequenzen innerhalb des Sprechbereiches übertragen, so ist es zweckmässig, 
 EMI1.1 
   Signalempfangseinrichtungen   nicht   betätigen.   



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine falsche Betätigung der Signalempfangsvorrichtungen durch Sprechströme unbedingt zu verhindern. Dies wird dadurch erreicht, dass an der Empfangsstelle 
 EMI1.2 
   stossempfangsrelais beherrschenden Gleichrichters   diesen zur Signalübertragung unwirksam macht. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Zur Vereinfachung der Beschreibung sind die entsprechenden Teile in den beiden Abbildungen mit denselben Bezugszeichen versehen. 
 EMI1.3 
 



   Die Wechselstromdämpfung der Filter ist abhängig von der Frequenz der   ankommenden   Ströme,   11.   zw. erreicht bei Strömen von Signalfrequenz die Dämpfung des Filters   F   1 des Sperrkreises ihren höchsten Wert, während die des   Filters F : 2   des Arbeitskreises ihren   kleinsten Wert erreicht.   Die Filter sind genau auf die Signalfrequenz. welche eine bestimmte Frequenz, z. B. 500, innerhalb des Bereiches der Sprechfrequenzen darstellt, abgestimmt, d. h. wird die Frequenz grösser oder kleiner als 500. so nimmt die Dämpfung des Filters F 1 sehr schnell ab und die Dämpfung des Filters   F2   sehr schnell zu.

   Da die an der   sekundären   Wicklung des Übertragers Ue   2   abgenommene Spannung unabhängig von der Frequenz, demnach also konstant anzunehmen ist, bedeutet dies, dass die den Übertrager Ue4 übermittelte 
 EMI1.4 
 ist, während die   zum Übertrager Css J gelangende   Spannung nur bei der Signalfrequenz sehr klein ist und für alle andern Frequenzen des Spreehbereiehes einen hohen Wert erhält. 



   Die Röhren   1   und Il arbeiten als Gleichrichter, u. zw. wird die Gleiehrichterwirkung bei den Röhren 1 durch   Kurzschliessen   von Anode und Gitter erzielt. Bei den andern Röhren, welche wie gewöhnliche Verstärker geschaltet sind, ist das Gitter so weit negativ vorgespannt, dass die Röhren im unteren Knick der Kennlinie, d. h. als Gleichrichter arbeiten. 



   Die Arbeitsröhre   11   arbeitet nur, wenn eine reine Signalfrequenz ankommt, bei der die   Dämpfung   des Filters F 2 ihren kleinsten Wert hat. Der positive Teil der   dem Übelirager Ue4 zugefÜhrten Wechsel-   

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 spannungen verlagert das Gitter der Röhre II so weit ins Positive, dass ein Anodenstrom fliessen kann. Die untere Halbwelle der Wechselspannung verlagert die negative Vorspannung des Gitters der Röhre II noch weiter ins Negative, so dass hiebei kein Anodenstrom zustande kommen kann. Durch den so entstehenden, unterbrochenen Gleichstrom wird das Relais M erregt. Das Relais M leitet mit seinem Kontakt m lokale   Schaltvorgänge   ein, durch welche das empfangene Signal weitergeleitet wird. 



   Wird über die Leitung A gesprochen, so wird vom gesamten Frequenzbereich der Sprache nur die   mit der Signalfrequenz übereinstimmende Frequenz eine Spannung am Gitter der Röhre II hervorgerufen. 



  Durch diese Spannung kann aber das Relais M im Anodenkreis dieser Röhre nicht erregt werden, da   durch die gleichzeitig auftretenden andern Frequenzen Spannung am Gitter der Röhre 11 hervorgerufen und dadurch die Arbeitsschaltung mit dem Relais M unwirksam gemacht wird. 



   Durch die dem Übertrager   Ue   3 übermittelte Wechselspannung wird das Gitter und die Anode der Röhre I abwechselnd positiv und negativ aufgeladen. Es kommt also ein unterbrochener Anodengleichstrom zustande, welcher von der positiv aufgeladenen Anode zur Kathode über den Widerstand Wi, die sekundäre Wicklung des Übertragers   Ue   3 zur Anode zurück verläuft. Durch die Gleichstromkomponente dieses unterbrochenen Anodenstromes wird am Widerstand Wi ein Spannungsabfall hervorgerufen, wodurch das Gitter der Röhre   11   eine zusätzliche negative Vorspannung erhält, so dass die dem Gitter Il zugeführte Spannung von Signalfrequenz das Gitter nicht mehr so weit ins Positive verlagern kann, dass über das Relais M ein Anodenstrom fliessen kann. 



   Der Sperrkreis in Fig. 2 arbeitet in derselben Weise wie der in Fig. 1. Zur Erhöhung der Sperrwirkung ist bei dieser Anordnung ein Verstärker V 2 zwischen das Filter F 1 und den   Übertrager   Ue   3   geschaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen zur Signalgabe Wechselströme einer bestimmten Frequenz innerhalb des Sprachbereiches verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass an der Empfangsstelle der   Signalströme   eine Empfangsvorrichtung und ein Sperrkreis angeordnet sind und in dem Sperrkreis ein Gleichrichter   (I)   eingeschaltet ist, welcher beim Empfang von Sprechströmen durch Verlagerung der Gittervorspannung ins Negative eines der Signalempfangsvorrichtung zuge- ordneten zweiten, das Stromstossempfangsrelais (M) beherrschenden Gleichrichters   (11)   diesen zur
Signalübertragung unwirksam macht.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher der Sperrkreis aus einem Filter (F 1) und einem über dieses Filter erreichbaren Sperrglied (il besteht, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erhöhung der Sperrwirkung zwischen das Filter und das Sperrglied ein Verstärker (V 2) geschaltet ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfangsstelle der Signalströme ein Verstärker (V 1) vorgeschaltet ist, dessen Gitter unmittelbar oder über einen Über- trager (Uel) mit hohem Eingangswiderstand an die Fernspreehleitung (A) angeschlossen ist. EMI2.1
AT118018D 1927-10-22 1928-02-11 Schaltungsanordnung zur Signalübertragung. AT118018B (de)

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