AT117888B - Vorrichtung an Spritzgußformen zur Abschwächung der Wirkungen des Druckes des Metallstrahls. - Google Patents
Vorrichtung an Spritzgußformen zur Abschwächung der Wirkungen des Druckes des Metallstrahls.Info
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Description
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Vorrichtung an Spritzgussformen zur Abschwächung der Wirkungen des Druckes des Netallstrahls.
Bekanntlich ergibt ! : ich beim Spritzen von Metallen und Metallegierungen, insbesondere bei solchen, deren Schmelzpunkte über 700 liegen, der Übelstand, dass die Formen sehr schnell abgenutzt werden, indem das hoch erhitzte, mit hohem Druck eingespritzte Metall die Fonnflächen stark beansprucht. Infolge dieser hohen Beanspruchung erleiden die davon betroffenen, normal gestalteten Formwände sehr bald immer grösser werdende Risse, wodurch dann wieder die hergestellten Stücke unansehnlich und häufig ganz unbrauchbar werden.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist zur Beseitigung dieser Übelstände bzw, zur Schonung der Formwände in der Form gegenüber der Eintrittsstelle des Strahls ein besonderer Schutzkörper in Gestalt eines vorspringenden Prallkegels angeordnet, dessen Spitze in den Strahlweg hineinragt und dessen abgeflacht nach den Seiten verlaufender Kegelmantel in die Wände der zu den einzelnen Formräumen führenden Wände übergeht bzw. einen Teil dieser Wände bildet. In solcher Weise wirkt dieser den Formwänden oder Räumen (auch bei nur einem Raum) vorgeschaltete Prallkegel zugleich als druckabschwächender und die Zuleitung bzw. bei mehreren Formräumen die Verteilung fördernder Schutzkörper, was bei der bekannten Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift Nr. 269069 weder angestrebt noch erreicht wird.
Dort dient das Formeinsatzstück aus Graphitkohle vor allem anderen Zwecken, nämlich der Erhitzung des Metallstrahls und ist als Verteiler völlig untauglich, insofern es durch seine konkave Gestaltung den seitlichen Abfluss des Metalls eher hemmt als fördert. Ein weiterer wesentlicher Erfindungsgedanke ist der, die Prallfläche der Form, insbesondere den den Prallkegel tragenden Teil der Formwand auswe hselbar zu machen, welche Anordnung gleichfalls grundsätzlich neu und mit Rücksicht auf die einleitend dargestellten Umstände von grösster wirtschaftlicher Bedeutung ist.
EMI1.1
veranschaulicht.
QLer zu der inneren Einlaufmündung ist der Prallkegel V2 angeordnet, auf den der durch den entsprechend konisch erweiterten Einlauf b in die Form 1'2 gelangende Metallstrahl trifft und an dessen Mantel entlang er zu den seitlich liegenden Formräumen 1, : 2 usw. mit abgeschwächtem Druck in gleichmässiger Verteilung geleitet wird. Der Umstand, dass die unmittelbar dem Strahl ausgesetzten Flächen des Verteilers durch Risse schadhaft werden, ist für das Arbeitsprodukt ohne Belang, da das betreffende, an den Verteilungsflächen sich bildende Stiick als Angussstück sowieso wieder in den Ofen als Abfall zurückkehrt.
Ausserdem kann, wie erwähnt, der Prallkörper zweckmässig leicht auswechselbar angeordnet sein, so dass, wenn er zu schlecht geworden ist, ein neuer eingesetzt werden kann, ohne dass die ganze Form als solche unbrauchbar wird. Ausserdem kann der Prallkegel auch durch entsprechend Anordnung von nach der Rückseite seiner Prallflächen führenden Leitungen in der Formwand usw., beispielsweise wie ersichtlich, so eingerichtet sein, dass er besonders gekühlt oder angewärmt werden kann.
Wie die Ausführung im einzelnen auch immer sei, so wird durch die Erfindung das von dem Erfinder erstmals aufgestellte Problem für Spritzgussformen gelöst, nämlich zielbewusst und auf ein- fachste Weise eine Entlastung der mit viel Arbeit und aus relativ wertvollem Material hergestellten Form in ihren wichtigsten und empfindlichsten, der Abnutzung respektive Zerstörung ausgesetzten Teilen zu erreichen.
Insofern bedingt die Anordnung von solchen Schutz- und Verteilungskörpern nach
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Art der'beschriebenen Prallkegel einerseits und anderseits die Massnahme der Auswechselbarkeit und der direkten Temperatürbeeinflussung (Eühlung usw. ) der betreffenden Prallfläche von innen her eine beträchtliche Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Spritzgussverfahren, für das die kürzere oder längere
Haltbarkeit der Form von grösster Bedeutung ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung an Spritzgussformen zur Abschwächung der Wirkung des Druckes des Metall- strahles, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der Eintrittsstelle des Strahls ein vorspringender Prall- kegel angeordnet ist, dessen Spitze in den Strahlweg hineinragt und dessen abgeflacht verlaufende Seiten- flächen einen Teil der zu den einzelnen Formräumen führenden Kanalwände bilden.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche der Form, insbesondere-der Prallkegel, auswechselbar angeordnet ist.3. Spritzgussform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit dem Prall- kegel eine nach den Prallflächen führende Innenleitung zu deren Kühlung und Wiederanwärmung ange- ordnet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE117888X | 1927-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT117888B true AT117888B (de) | 1930-05-26 |
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ID=5655359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT117888D AT117888B (de) | 1927-12-20 | 1928-07-17 | Vorrichtung an Spritzgußformen zur Abschwächung der Wirkungen des Druckes des Metallstrahls. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT117888B (de) |
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1928
- 1928-07-17 AT AT117888D patent/AT117888B/de active
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