AT117822B - Wasserbad-Dampfkochkessel für unmittelbare Beheizung. - Google Patents
Wasserbad-Dampfkochkessel für unmittelbare Beheizung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf Wasserbad-Dampfkochkessel für unmittelbare Beheizung mit Kohle, Öl oder Gas. Koehkessel dieser Art sind allgemein bekannt und dienen hauptsächlich zur Zubereitung von Speisen, wobei die durch das Wasserbad erzeugte niedrige Dampfspannung als Mittel zur Erwärmung des Kochinhaltes dient. Ferner sind auch Wasserbad-Dampfkochkessel bekannt, bei denen unterhalb des Aussenkesselbodens noch ein Wärmeaustauschkörper vorhanden ist, der durch Fall-und Steigröhren mit dem Kochbad verbunden ist. EMI1.2 schleunigung des Wasserumlaufes zu erhöhen. Als Ausführungsbeispiel ist in den Figuren ein Wasserbad-Dampfkochkessel für Gasfeuerung gewählt. Fig. 1 zeigt den Kessel in einem senkrechten und Fig. 2 in einem waagerechten Schnitt nach A- B. Der Innenkessel (a) ist mit dem Aussenkessel (b) bei (c) dampfdicht verschraubt. Der Aussenkessel (b) ist von dem Gehäuse (d) dtirehden Wärmeschutzmantel (e) getrennt und ruht auf dem Untersatz (f). Der Aussenkessel (b) hat einen nach innen gewölbten Boden. Der Doppelboden (g) unterhalb des Aussenkesselbodens ist erfindungsgemäss nach oben gewölbt und steht durch die Fallrohre (h) und die Steigrohr (i) mit dem Boden des Aussenkessels (b) in Verbindung. Der Doppelboden (g) weist ausserdem in der Mitte einen Ausschnitt (k) für den Abzug der Feuergase auf. Die Steigrohre (i) umgeben die Mittelöffnung (K) und führen von dem höchsten Punkt des Doppelbodens (g) bis zum Spiegel des Koehbades. Die Fallrohre (h) liegen am äusseren Umfang des Doppelbodens und führen vom tiefsten Punkt des Aussenkesselbodens bis zum Doppelboden. Der Doppelboden (g) liegt auf dem Ring (m) und schliesst dadurch den Feuerraum von dem oberen Zug ab. EMI1.3 von der Mitte ab an dem äusseren Umfang des Doppelbodens (g). Die Feuergase ziehen durch den Mittelausschnitt (k) in der Pfeilrichtung unter dem Boden des Aussenkessels nach aussen und werden hiebei durch den Staurand (x) des Aussenkesselbodens nach unten gedrückt, steigen an der Mantelfläehe des Aussenkessels nach oben und ziehen durch den Stutzen (q) ab. Das Kochbad fliesst im Doppelboden (g) nach der Mitte, steigt in den Röhren (i) hoch und gibt seine Wärme in Form von Dampfblasen unmittelbar an den Boden des Innenkessels ab. Das abgekühlte Kochbad fällt hierauf durch die Rohre (h) wieder in den Doppelboden zurück. Durch die Anordnung eines nach oben gewölbten Doppelbodens (g) werden mit Hilfe der Staukante (x) die Heizgase zwischen dem Doppelboden und dem Aussenkesselboden gestürzt, so dass, stets auch bei der geringsten Wärmemenge, beide Seiten des Doppelbodens (g) und der Aussenkesselboden (b) von den Heizgasen berührt werden. Auf diese Weise ist die für die Heizung wirksamste Bodenheizfläche um etwa das Dreifache vergrössert. Ferner wird durch die gekennzeichnete Führung der Feuergase und des Kochbadstromes unter die Mitte des Kochkessels (a) ein äusserst schneller Umlauf des Kochbades und somit eine kurze Anheizzeit erzielt. Bei geringer Wärmezufuhr verändert sich die heiztechniselhe Wirkung nicht. Der Umlauf des Kochbades vollzieht sich immer in derselben Richtung. Die Heizgase nehmen immer denselben Weg und berühren stets die volle wasserberührte Heizfläche. Die Einrichtung kann auch für Kohlen- und Ölfeuerung mit denselben Erfolgen verwendet werden, wobei nur die Heizgaszüge entsprechend grösser zu wählen sind als bei einer Gasfeuerung,
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Wasserbad-Dampfkochkessel für unmittelbare Beheizung mit Doppelboden unterhalb des Aussenkesselbodens, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelboden (g) nach oben gewölbt ist und zwischen sich und dem gleichfalls nach oben gewölbten Aussenkesselboden (b) eine Mittelöffnung (k) für die Heizgase aufweist, die höher liegt als die Staukante (x) des Aussenkesselbodens, und dass die Fallrohre (b) am äusseren Umfange des Doppelbodens liegen, während die Heizrohre (i) die Mittelöffnung (k) umgeben. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT121939T | 1929-06-22 |
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Country Status (1)
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1929
- 1929-06-21 AT AT117822D patent/AT117822B/de active
- 1929-06-22 AT AT121939D patent/AT121939B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT121939B (de) | 1931-03-25 |
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