AT117071B - Verfahren zum teilweisen Bekleben von mit Metallfolien belegten Papieren, Kartons, fertigen Kartonnagen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zum teilweisen Bekleben von mit Metallfolien belegten Papieren, Kartons, fertigen Kartonnagen u. dgl.Info
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Verfahren zum teilweisen BeHeben von mit NetaHfolien belegten Papieren, Kartons, fertigen Kartonnagen n. dgl.
Es ist bekannt, dass eine Reihe von Waren aus mit Metallfolien belegten Papieren, Kartons usw. hergestellt werden. So werden hieraus z. B. durch Pressen, Ziehen u. dgl. verschiedenartige Schachteln, Tüten und ähnliche Waren erzeugt. Bei der Verarbeitung dieser mit Metall belegten Papiere haben sich jedoch beim Kleben Schwierigkeiten ergeben, insofern, als die Metallschichten den Klebstoff nicht verlässlich aufnehmen. So müssen z. B. bei der Herstellung von Kappensehaehteln, welche durch Stanzen und Pressen maschinell hergestellt werden, der untere und obere Teil mit einem Streifen (Banderole) überklebt werden.
Versucht man die Banderole auf die reine Metallschicht aufzubringen, so zeigt sich, dass es unmöglich ist, diese Klebearbeit mittels Klebestoffen verlässlich durchzuführen, weil sich die Banderole nach einer gewissen Zeit, wenn der Klebestoff schon ausgetrocknet ist, langsam ablöst. Diese bei der Bearbeitung auftretenden Mängel sind die Hauptursachen dafür, dass die Verarbeitung von mit Metall belegtem Papier, Pappe usw. zu Kartonnagen, Behälter u. dgl. äusserst erschwert ist.
Es wurde nun gefunden, dass sich die vorgenannten Nachteile zur Gänze beseitigen lassen, wenn die Metallfolie an den zu beklebenden Stellen ausgespart oder die an diesen Stellen vorhandene Metallfolie mechanisch entfernt oder durch mechanische Behandlung, z. B. mittels Glaspapier, durchbrochen wird.
Das Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass es für ein haftfestes Beleben unbedingt erforderlich ist, die zusammenhängende Metallfläehe zumindestens zu einem Teil aufzubrechen, damit der Klebestoff durch die Metallfolie hindurch auf die nicht metallische Unterlage eindringen kann. Nur auf diese Weise wird es ermöglicht, Banderolen od. dgl. mittels gewöhnlichem Klebestoff auf den Kartonnagen od. dgl. aufzubringen.
Das Verfahren lässt sieh naturgemäss in der verschiedenartigsten Weise durchführen. Man kann beispielsweise die dünne Metallfolie an den Stellen der fertigen Kartonnagen, die mit Banderolen od. dgl. beklebt werden sollen, schon von vorneherein, also vor dem Aufbringen auf die Unterlage zur Gänze fortlassen oder diesen Teil nach der Aufbringung der Metallfolie durchbrechen, ritzen, durchschneiden od. dgl.
Bei Kartonnagen oder sonstigen Waren, die bereits zur Gänze mit der Metallfolie überzogen sind, werden die betreffenden Stellen mittels umlaufender Stahlbürsten, Fräsvorrichtungen od. dgl. bearbeitet und auf diese Weise die Metallfolie teilweise oder gänzlich entfernt. Die betreffenden Stellen können erfindungsgemäss auch mittels geeigneter Vorrichtungen ein-oder mehrfach durchschnitten werden.
Die durch den Schnitt hervorgerufene dünne Rille genügt bereits, um eine haftfest Verbindung zu gewährleisten.
Durch die vorgeschilderten Ausführungsformen des neuen Verfahrens wird auf überaus einfache Weise eine sichere und dauernde Verbindung mit Hilfe der gewöhnlichen an sich bekannten Klebestoffe erreicht und die aufzuklebenden Banderolen od. dgl. haften an den durchbrochenen Stellen mit grosser Haftfestigkeit. Bei fertigen Kartonnagen od. dgl. wird vorteilhafterweise die mechanische Bearbeitung in der Weise vorgenommen, dass eine geeignete Bürste oder Fräse in einer entsprechenden Führung in entgegengesetzter Richtung zu dem Lauf des mit Metallfolie belegten Gegenstandes rotiert. Die Bürstoder Fräsvorrichtungen od. dgl. können natürlich auch in den für die Herstellung der Kartonnagen erforderlichen Arbeitsgang eingeschaltet werden.
Das neue Verfahren eignet sieh insbesondere zur Herstellung von Fa1tschachteln, Tüten, gepressten und gezogenen Packungen od. dgl.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum teilweisen Bekleben von mit Metallfolien belegten Papieren, Kartons, fertigen Kartonnagen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Unterlage aufzubringende Metallfolie an den zu beklebenden Stellen ausgespart oder die bereits aufgebrachte Metallfolie an diesen Stellen nachträglich mechanisch entfernt oder mechanisch durchbrochen wird.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur mechanischen Entfernung oder mechanischen Durchbrechung der Metallfolie die betreffenden Stellen mittels Bürst-oder Fräsvomehtungen bearbeitet werden.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der zu beklebenden Stelle die Metallfolie mittels geeigneter Vorrichtungen durchschnitten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE117071X | 1927-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT117071B true AT117071B (de) | 1930-03-25 |
Family
ID=29276703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT117071D AT117071B (de) | 1927-09-24 | 1928-08-16 | Verfahren zum teilweisen Bekleben von mit Metallfolien belegten Papieren, Kartons, fertigen Kartonnagen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT117071B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2540494A (en) * | 1949-09-03 | 1951-02-06 | Milton H Schwarz | Permanent hair waving |
-
1928
- 1928-08-16 AT AT117071D patent/AT117071B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2540494A (en) * | 1949-09-03 | 1951-02-06 | Milton H Schwarz | Permanent hair waving |
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