AT116069B - Apparat zur Destillation und Hitzebehandlung von Flüssigkeiten. - Google Patents
Apparat zur Destillation und Hitzebehandlung von Flüssigkeiten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Apparat zur Destillation und Hitzebehandlung von Flüssigkeiten. Die Erfindung betrifft Neuerungen an Apparaten zur Destillation und Hitzebehandlung von Flüssigkeiten ; die Apparate sind derart eingerichtet, dass Wellen, an welchen Rührer angebracht sind, in von aussen erhitzten Retorten rotieren gelassen werden, welchen die zu behandelnden Flüssigkeiten kontinuierlich oder in anderer Art zugeführt werden. Die genannten Flüssigkeiten können Naphta, Teer oder Kerosin oder irgendein vegetabilisches oder mineralisches Öl sein, welche in den Apparaten gekrackt, hydriert oder dehydriert werden können, z. B. durch katalytische oder pyrogenetische Einwirkung ; die Erfindung ist aber auch anwendbar auf die Hitzebehandlung von Flüssigkeiten im allgemeinen. Die Apparate umfassen eine Retorte und damit zusammenhängende Kammern. In jeder dieser Kammern sind hohle Wellen, welche Rührer tragen, in kontinuierlicher Bewegung, und in einer Kammer ist eine bewegliche Einrichtung vorgesehen, bestehend aus einer Anzahl von Ketten oder plattenförmigen Gebilden, welche die Krackung, Hydrierung oder Zersetzung der Dämpfe befördern und das Mitreissen von Zerstäubungsgut beim Abziehen der Gase oder Dämpfe verhindern. Die Kettenmasse bildet eine sehr grosse Kontaktoberfläche, die sich ständig in Bewegung befindet. Gemäss der Erfindung sind die rotierenden Wellen in den Apparaten hohl ausgebildet, und ihre Enden sind miteinander in Serien verbunden, um einen kontinuierlichen Kreislauf zu bilden, in welchen die zu behandelnde Flüssigkeit gedrückt oder angesaugt und dabei vorgewärmt wird, während gleichzeitig die Wellen durch das Durchströmen der Flüssigkeit durch dieselben gekühlt werden. Damit die genannte Erfindung klar verstanden werden kann, soll dieselbe unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben werden : Fig. 1 stellt einen Aufriss des den Gegenstand der Erfindung bildenden Apparates dar, Fig. 2 und 3 zeigen die entsprechenden Apparate im vertikalen Längsschnitt und im Querschnitt, Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht. Die Apparate umfassen die übertrüge 11, 12, die nebeneinander angeordnet und zueinander ihrer ganzen Länge nach offen sind, und einen unteren Trog 13, der mit den genannten oberen Trögen an einem Ende durch eine Öffnung 14 in der Scheidewand 15, welche die oberen Tröge von dem unteren Troge trennt, in Verbindung steht. Am entgegengesetzten Ende ist der Trog 13 mit einem Auslass 16 für Rückstände, wie Koks, Pech und Asphalt, versehen. Die Scheidewand 15 bildet die Decke des Troges 13, wobei, um die Krümmung der Seitenwand der Tröge 11, 12 fortzusetzen, längs der Mitte der Scheidewand ein Grat entsteht, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Über den Trögen 11 und 12 und in freier Verbindung damit ist eine Dampfkammer. ? y, die an einem Ende einen Hals 18 angesetzt hat, welcher Hals mit den EMI1.1 geführt, die, wenn erforderlich, mit Hilfskatalysatoren 23, 24 (Fig. 3) versehen sind, und von dort durch aufsteigende Rohre 25, 26 zu dem Abzugsrohr 27 (Fig. 1). In den Trögen 11, 12 sind zwei rotierende Wellen 28, 29, auf welchen Rührer 30 befestigt sind. Die Flügel dieser Rührer sind schräg zu der Wellenachse befestigt, und im Trog 13 ist eine Welle 31, die mit geringer Geschwindigkeit rotiert und mit Rührern 32 versehen ist, angeordnet. In der Dampfkammer 17 ist eine grosse Anzahl von kleinen Metallketten oder plattenförmigen Gebilden 33 in einer eigenartigen Weise aufgehängt. Diese Ketten sind von solcher Länge, dass ihre unteren Enden in der Bahn der Rührer 30 liegen, wodurch diese Ketten in kontinuierlicher Bewegung erhalten werden, Diese <Desc/Clms Page number 2> Ketten sind sehr klein und hängen sehr dicht. aneinander, so dass sie in der Wirkung einer dicken, locherigen Masse. gleichkommen, die eine grosse netzfölmige Oberfläche hat. Sie verhindern das Mitreissen fester Teilchen mit den Dämpfen und bilden einen ständigen Nebel, in welchem die Katalyse vor sich geht. Indem die Dämpfe zwischen den Ketten hindurchstromen, werden dieselben in sehr kleine Ströme zer- rissen und kommen so in Kontakt mit den katalytisehen Substanzen, mit welchen die Ketten überzogen sind. Diese Ketten können mit irgendwelchen Substanzen überzogen sein, welche das Kracken der Dämpfe fördern, die bei der Zersetzung des Materials in heissen Trögen gebildet werden ; die Wahl dieser Substanzen hängt von den behandelten Materialien und den gewünschten Resultaten ab. Wenn z. B. Hydrierung von Dämpfen gewünscht wird, welche von der Destillation von fetten Substanzen herrühren, werden die Ketten mit reduziertem Nickel überzogen (Sabatier), anderseits behufs Dehydrierung eines Produktes, welches stark hydriert ist, wie z. B. Petroleumöle, die von Petroleum stammen, oder von Gasen, die von der Destillation solcher Substanzen herrühren, werden die Ketten mit einem Metalloxyd, wie Magnesiumoxyd oder Eisenoxyd, überzogen. Auch Kupferoxyd oder andere geeignete Metall- oxyde können verwendet werden. In den Rohren 21, 22 werden die Dämpfe einer weiteren Katalyse unterworfen. Die Rührer 30 drehen die behandelten Substanzen gegen die innere Oberfläche der Retorte, wodurch sie in Bewegung erhalten und kontinuierlich erneuert werden, so dass diese Substanzen oder ihre Rückstände verhindert werden, sieh an den erwähnten Oberflächen festzusetzen, und die Hitze dieser inneren Oberflächen wird so gleichmässig auf die genannten Substanzen übertragen, während sie der Längsseite der Retorte entlang geführt und ihre Rückstände aus dem unteren Trog entleert werden. Eine Pumpe 35 (Fig. 4), die dazu angeordnet ist, kleine Mengen Flüssigkeiten von hohem Druck zu liefern, führt die zu behandelnde Flüssigkeit in die hohle rotierende Welle 28 ; aus dem andren Ende dieser Welle gelangt sie durch das gebogene Rohr 36 zu der Welle 29 und von hier aus durch das gebogene Rohr 27 in das Rohr 31, von welchem sie durch das Rohr 38 zu dem Sammelventil 39 kommt. Die genannte Flüssigkeit kühlt die Wellen, indem sie durch dieselben strömt, ab, und gleichzeitig wird sie erhitzt und vorbereitet zur Beschickung der Retorte. Geeignete Stopfbüchsen werden an jedem Ende der Retorte an den Berührungstellen der rotierenden Welle mit den fixen Rohren vorgesehen. Nachdem die Flüssigkeit das Ventil 39 passiert hat, wird sie durch die Düse 40 in einem Strahl oder zerstäubt gegen die Platte 41 geschleudert, die quer über dem oberen Teil der Kammer 17 angeordnet ist. Wie immer die Flüssigkeit in kleinen Mengen über die grosse Heizfläche geführt wurde, die durch die inneren Rohrflächen der hohlen Wellen gebildet sind und die sie rasch auf eine Temperatur über ihren Siedepunkt erhitzen, nachdem sie durch die genannte Düse der Rohrkammer zugeführt wurden, wird bei dem herrschenden, ungefähr dem Atmosphärendruck entsprechenden Druck die Flüssigkeit. unmittelbar verdampft. In diesem Falle passieren die Dämpfe direkt die katalysierenden Ketten, während die zurück- EMI2.1 Daraus ist zu ersehen, dass, wenn man den rotierenden Wellen die Funktion der Speisung der Apparate zuweist und sie in Serien miteinander verbindet, die Wellen für die Vorwärmung und Druck- EMI2.2 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Apparat zur Destillation und Hitzebehandlung von Flüssigkeiten, bei welchen Wellen, die mit EMI2.3
Claims (1)
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (35) vorgeschaltet ist, um die zu behandelnden Substanzen in kleinen Quantitäten und unter Druck den Wellen (28, 29, 31) und einer Düse (40) zuzuführen, welche diese Substanzen dann weiter in das Innere einer erhitzten Kammer (17) in flüssiger, dampfförmiger oder teils flüssiger oder teils dampfförmiger Form einführt.3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang der zu behandelnden Substanzen durch die Düse (40) durch ein beschwertes Ventil (39) kontrolliert wird, wodurch der Druck und die Temperatur, mit welchen die genannten Substanzen in die Heizkammer (17) gelangen, reguliert werden kann.4. Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Retorten Ketten (33) angeordnet sind, die von den sieh drehenden Rührern (30) bewegt werden, so dass die von der Destillation kommenden Gase oder Dämpfe unmittelbar durch einen Nebel von gleicher Temperatur geführt werden. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
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