AT116039B - Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen. - Google Patents

Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen.

Info

Publication number
AT116039B
AT116039B AT116039DA AT116039B AT 116039 B AT116039 B AT 116039B AT 116039D A AT116039D A AT 116039DA AT 116039 B AT116039 B AT 116039B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
protective gas
furnace
bright annealing
annealing furnace
gas
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Schnepf
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Wien filed Critical Siemens Schuckertwerke Wien
Application granted granted Critical
Publication of AT116039B publication Critical patent/AT116039B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit Schutzgas arbeitender   Blankgliihofen.   



   Beim Blankglühen von Metallen wird ein träges oder reduzierend wirkendes Gas durch den Ofenraum geleitet. Es hat sich gezeigt, dass die geglühten Metallteile sich an den Rändern des Glühgutstapels mit einer Oxydschicht bedecken, so dass man kein gleichmässig blankes   Glühgut   erhält. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das Oxydieren der Metallränder davon herrührt, dass das Schutzgas in seiner reduzierenden Wirkung beeinträchtigt ist, weil es kalt in den Ofen eintritt. 



  Nach einem bekannten Vorschlag suchte man diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, dass man das Zuleitungsrohr für das Schutzgas nicht auf kürzestem Wege, sondern auf einem Umweg durch den Ofenraum zu dem Glühgutbehälter führte. Diese Massnahme reicht jedoch nicht aus, um das Schutzgas auf die erforderliche Temperatur vorzuwärmen, weil die für den   Wärmeaustausch   zur Verfügung stehenden Flächen der Rohrwände zu klein sind. 



     Erfindungsgemäss   wird eine kräftige Vorwärmung des Schutzgases dadurch erzielt, dass man das
Gas in den heissesten Teil des Ofens, u. zw. in den durch eine Zwischendecke von dem Heizraum getrennten, unmittelbar unter der Decke des Glühofens liegenden Teil des Ofenraums einleitet. Die Zwischendecke, die als   Leitfläehe   dient, führt das eintretende Gas an der Innenseite der warmen Decke entlang und lässt es dann erwärmt durch Spalten in den eigentlichen Ofenraum eintreten. Wegen der grossen, für den   Wärmeaustausch   zur Verfügung stehenden Fläche findet eine kräftige Vorwärmung des Schutzgases statt.

   Gleichzeitig wird dadurch der Vorteil erzielt, dass das Gas mehr oder weniger gleichmässig über den ganzen Ofenraum verteilt wird, da es nur an den äusseren Rändern der Zwischendecke vorbei in den Ofenraum gelangen kann. 



   Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung sind an den Raum zwischen der Decke und der Zwischendecke Kanäle oder Fugen im Mauerwerk der Seitenwände des Ofens angeschlossen, durch die das Schutzgas in feiner Verteilung in den Ofenraum strömt, so dass es sich noch in dem heissen Mauerwerk vorwärmen kann. Die Temperatur des eintretenden Schutzgases kann dadurch noch weiter erhöht werden, dass man die Gaszuführungsleitung ausserhalb des Ofens mit einer elektrischen Beheizung versieht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 13 sind die wärmeisolierenden Ofenwände, die von dem Metallgehäuse 14 umgeben sind. Mit 15 ist die elektrische Heizwicklung des Ofens und mit 16 der Glühgutstapel bezeichnet. Der Deckel 11 ist in üblicher Weise durch einen   Flüssigkeitsverschluss 12 abgedichtet.   Das Schutzgas wird mittels der Rohrleitung 18 durch den Deckel 11 des Ofens eingeleitet. Die inneren Wandteile des Ofens sind lose aus den feuerfesten Steinen 20, ohne Verwendung von Mörtel, aufgesehichtet. Zwischen dem Deckel 11 und dem Ofenraum ist das Leitblech 21 angebracht.

   Es zwingt das durch das Rohr 18 eintretende Gas, an dem heissen Deckel 11 entlang und durch die Fugen des Mauerwerkes 20 zu strömen, bevor es in den Heizraum mit dem Glüh-   gutstapel. ? gelangt.   Die Ableitung des Schutzgases erfolgt durch das Rohr 17. 



   Die Vorwärmung des Schutzgases kann man noch dadurch unterstützen, dass man an der äusseren   Zuführungsleitung M   eine zweckmässig nach aussen wärmeisolierte zusätzliche Heizwicklung 19 anordnet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen. bei dem das Schutzgas vor dem Eintritt angewärmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas in einen unmittelbar unter der Ofendecke liegenden, durch <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
    2. Blankglühofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgas durch an den Raum zwischen der Decke und der Zwischendecke'angeschlossene Fugen oder Kanäle im Mauerwerk der Seitenwände in den Ofenraum strömt.
    3. Blankglühofen nach Anspruch 1 öder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaszuführungsleitung ausserhalb des Ofens mit einer elektrischen, wärmeisolierten Beheizung versehen ist. EMI2.2
AT116039D 1928-01-20 1928-01-20 Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen. AT116039B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT116039T 1928-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116039B true AT116039B (de) 1930-01-25

Family

ID=3629651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116039D AT116039B (de) 1928-01-20 1928-01-20 Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116039B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT116039B (de) Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen.
CH129055A (de) Mit Schutzgas arbeitender Blankglühofen.
DE600352C (de) Blankgluehofen
DE638993C (de) Elektrisch beheizter Durchgangsofen
AT116048B (de) Kühlvorrichtung für Blankglühöfen.
DE944389C (de) Elektrischer Schnellerhitzer fuer stroemende Media
DE471870C (de) Kupolofen mit besonderer Beheizung des aus dem Ofenschacht abfliessenden Metalls
DE638866C (de) Kippbarer Kupolofenvorherd
DE666667C (de) Regenerator
US2104886A (en) Electrically heated annealing furnace
DE482432C (de) Ofen aus Beton fuer Waeschekochkessel
AT107900B (de) Vorrichtung zur Bereitung und Speicherung von Warmwasser.
US1818201A (en) Annealing leer
US1672863A (en) Semimuffle forge furnace
DE710706C (de) Badeofen mit einem den Wasserraum durchsetzenden Flammrohr
AT151648B (de) Einrichtung zur Beheizung des Vorherdes von Kupolöfen.
AT80782B (de) Mit Gas beheizter Flüssigkeitserhitzer, besonders Mit Gas beheizter Flüssigkeitserhitzer, besonders für große Leistungen. für große Leistungen.
AT143394B (de) Kochherd.
AT152049B (de) Selbsttätige Regeleinrichtung an Öfen, insbesondere für feste Brennstoffe.
AT98788B (de) Warmwasser- oder Badeofen.
DE421893C (de) Kanalofen zum Gluehen, Tempern usw
AT111395B (de) Einrichtung zum fortlaufenden Betrieb von elektrisch geheizten Glühöfen, insbesondere Blechglühöfen mit Wanderrost und besonderem Anbau.
AT97699B (de) Backofen mit einem oder mehreren Backräumen und mittelbarer Beheizung.
US1529620A (en) Furnace
DE469369C (de) Verfahren zur Erhoehung der Dauerhaftigkeit der Feuerungsmauerung, insbesondere in Kohlenstaubfeuerungen