AT115117B - Bremskörper. - Google Patents

Bremskörper.

Info

Publication number
AT115117B
AT115117B AT115117DA AT115117B AT 115117 B AT115117 B AT 115117B AT 115117D A AT115117D A AT 115117DA AT 115117 B AT115117 B AT 115117B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carrier
pieces
brake
friction material
brake body
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kirchbach & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kirchbach & Co filed Critical Kirchbach & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT115117B publication Critical patent/AT115117B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bremskörper. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Bremskörper mit auf dem äusseren Umfang eines kreisbogenförmigen
Trägers angeordneten   Reibmaterialstücken,   die in unterschnittenen Nuten des Trägers an diesem ihren Halt finden. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass die unterschnittenen Nuten durch auf dem Träger aufgenietete Blechstücke mit schräg aufgebogenen Rändern gebildet werden, wobei die Reibmaterialstücke gegen seitliche Verschiebung durch von der Unterseite her eingreifende Schrauben gehalten werden, die mit Sicherungen bekannter Art gegen unbeabsichtigtes Lösen ausgerüstet sind. 



   In der Zeichnung, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, zeigt Fig. 1 eine für eine Innentrommelbremse bestimmte Bremsbacke in Ansicht von der Seite ; Fig. 2 in Ansicht auf die Bremsfläche ; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Bremsbacke nach Linie a-b und Fig. 4 ein solcher nach Linie   c-d   der Fig. 1. Fig. 5 zeigt einen   bruchstückweisen   Längsschnitt in grösserem Massstabe. 



   Die der Darstellung zugrunde gelegte Bremsbacke besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich dem eigentlichen, aus einer grösseren Anzahl   Reibmaterialstücke   1 zusammengesetzten Reibbelag und seinem Träger, der im vorliegenden Falle ein kreisbogenförmig gekrümmtes Stahlgussstück 2 bildet, das auf dem einen Ende mit einem Auge 3 zum Aufstecken auf einen Drehzapfen versehen ist. Die Reibbelagstücke   1,   die aus mit einem später erhärtenden Bindemittel, z. B. Bakelit, imprägnierten Fasermaterial, z. B.

   Asbest, bestehen, sind auf der über die ganze Breite des Trägers in Form einer Zylinderfläche durchgehenden Aussenseite des Trägers mit Hilfe von Leisten 4 mit unterschnittenen Kanten befestigt, u. zw. in der Weise, dass die Stücke 1, deren Kanten entsprechend   abgeschrägt   sind, von der Seite her in die durch die Leisten 4 gebildeten   schwalbenschwanzförmigen   Ausnehmungen geschoben werden. Die Befestigungsleisten 4, deren radiale Dicke erheblich geringer ist als die der Reibbeläge   1,   werden zweckmässig durch Nieten mit dem oberen Flansch des im Querschnitt T-förmig gestalteten Trägers 2 verbunden ; sie bestehen aus kräftigen   Stahlblechstüeken,   deren Ränder schräg aufgebogen sind. 



   Zur Sicherung der   Belagstücke   1 gegen seitliche Verschiebung sind von unten her Schrauben 5 durch den   Trägelflansch   in die Belagstücke eingeführt. Die Schrauben 5 sind ihrerseits gegen zufällige Lösung durch einen Draht 6 gesichert, der durch entsprechende Bohrungen der   Schraubenköpfe hindurch-   geführt ist. Statt der Schrauben können auch andere Haltemittel, z. B. Stifte, zur Sicherung der Belagstücke gegen seitliche Verschiebung Verwendung finden. 



   Die Verbindung der Reibkörper   1,   die unter sich völlig gleichartig ausgebildet sind, so dass sie im Wege der Massenfabrikation billig hergestellt werden können, mit ihrem Träger durch seitliches Einschieben ist besonders bei Anwendung der Erfindung auf die Bremsen von Kraftfahrzeugen von Bedeutung. 



  Sie ermöglicht hier ein Auswechseln des Bremsbelages, ohne dass es, wie bisher, nötig wäre, den Wagen zwecks Freilegung der Bremskörper mehr oder weniger zu demontieren. Ein weiterer Vorteil gegenüber der zur Zeit üblichen Herstellung von Bremskörpern durch Aufnieten von bandförmigem Reibmaterial besteht darin, dass sich die durch unterschnittene Halteleisten mit ihrem Träger verbundenen Reibmaterial-   stücke   gemäss der Erfindung der Unterlage sowie auch der Reibfläche der Bremstrommel od. dgl.

   erheblich besser anschmiegen, so dass die gute Bremswirkung nicht wie bei den zur Zeit   üblichen     Bremskörpern   erst dann eintritt, nachdem sich die, Bremse eingelaufen   hat.'   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Erfindung   ist natürlich   nicht nur für Bremskörper der dargestellten Art verwendbar, sie kann vielmehr auch   auï- andere BI. emsbackenkonstruktionen   sowie auch auf Bremsbänder usw. Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Bremskörper mit auf dem äusseren Umfange eines kreisbogenförmigen Trägers angeordneten Reibmaterialstücken, die in unterschnittenen Nuten des Trägers an diesem ihren Halt finden, dadurch gekenn- zeichnet, dass die unterschnittenen Nuten durch auf dem Träger aufgenietete Blechstücke (4) mit schräg aufgebogenen Rändern gebildet werden, wobei die Reibmaterialstucke gegen seitliche Verschiebung durch von der Unterseite her eingreifende Schrauben (5) gehalten werden, die mit Sicherungen bekannter Art gegen unbeabsichtigtes Lösen ausgerüstet sind. EMI2.1
AT115117D 1927-02-01 1928-01-23 Bremskörper. AT115117B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE115117X 1927-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115117B true AT115117B (de) 1929-11-25

Family

ID=5654108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115117D AT115117B (de) 1927-02-01 1928-01-23 Bremskörper.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115117B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2543800A1 (de) Plattenwalze fuer ein zylinderschloss
AT115117B (de) Bremskörper.
DE1928991B2 (de) Bremsbackenhalterung für Scheibenbremsen
DE674759C (de) Blechlamelle fuer Mehrscheibenbremsen und -kupplungen
DE2136147A1 (de) Motorbetriebenes aufrauhgeraet
DE2327548A1 (de) Reibungs-bremse oder -kupplung
DE202014105649U1 (de) Anschlussvorrichtung für eine endseitige Verbindung einer Zugfeder
DE885791C (de) Achslager fuer Schienenfahrzeuge
DE1774420A1 (de) Armierte Kunststoffspule
DE1104269B (de) Tellerfeder
AT517922B1 (de) Bremsbelagträgerplatte
AT118514B (de) Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl.
DE102016100964A1 (de) Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug
DE638236C (de) Ausfuetterung fuer Treibscheiben
DE7133858U (de) Reibbelagsplatte
DE324941C (de) Verfahren zur Herstellung von Glasplatten fuer Bauzwecke
DE539185C (de) Eisenbahn-Huelsenpuffer
AT110757B (de) Verfahren zur Herstellung von Reibkörpern für Kupplungen, Bremsen u. dgl. sowie darnach hergestellte Reibkörper.
DE848253C (de) Dreischichtiger Werkstoff
AT48393B (de) Tür-, bezw. Fensterband.
AT109898B (de) Friktionsscheibe.
DE438209C (de) Sperrholz-Bauplatte, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE726572C (de) Freilaufnabe
DE704002C (de) Kokille zum Herstellen von Verbundgussbloecken fuer Schienen
DE424968C (de) Ein- oder mehrteiliger Holzsitz, insbesondere fuer Klosetts