AT114767B - Überstromauslösemagnet für Mehrphasenleitungen. - Google Patents

Überstromauslösemagnet für Mehrphasenleitungen.

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AT114767B
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Austria
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magnet
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Inventor
Josef Ing Prokosch
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Aeg Union Elek Wien
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  Überstromauslösemagnet für   Nehrphasenleitungen.   



   Die Erfindung betrifft einen Überstromauslösemagnet für Dreiphasenleitungen, der sich von bekannten ähnlichen Vorrichtungen dadurch unterscheidet, dass zum Schutze der drei Phasen nur ein einziger Überstrommagnet vorhanden ist, so dass hiedurch eine weitgehende Vereinfachung und Verbilligung erzielt wird und ferner die ganze Schutzvorrichtung in den Abmessungen erheblich kleiner wird. Dies wird dadurch erreicht, dass der   Überstromauslösemagnet   aus einem dreischenkeligen Magnet- kern besteht, auf dem mit beliebigem Windungssinn die beiden Wicklungen zweier Phasen derart angeordnet sind, dass der Mittelschenkel sich zwischen den beiden Wicklungen befindet, wodurch erreicht wird, dass der Anker des Magneten bei starkem Überströmen auch nach Unterbrechung einer Phase angezogen wird und den Schalter auslöst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den Fig. 1-3 dargestellt. Fig. 1 zeigt den Auslösemagnet sowie den Anschluss an die Dreiphasenleitungen, Fig. 2 zeigt die Strom-und Feldkurven und Fig. 3 den Kraftfluss in dem Magnetkern bei verschiedenen Phasenzeiten ; m ist der dreischenkelige Magnetkern, auf dem je eine von den Phasen   R und S   erregte Wicklung derart angeordnet ist, dass der Mittelschenkel des Magneten sich zwischen den beiden Wicklungen befindet ; k ist der Anker des Magneten, der auf die Auslösewelle b des Schalters a einwirkt. Die Wirkungsweise des Magneten geht aus Fig. 2 und 3 hervor. In Fig. 2 sind die Stromkurven der Phasen R und S eingezeichnet, welche um 1200 gegeneinander verschoben sind. Die entsprechenden Feldquadratkurven sind mit    < t, <    bezeichnet.

   Z ist die Resultierende dieser beiden Kurven und stellt die auf den Anker ausgeübte Zugkraft dar. 



   Tritt nun ein Kurzschluss zwischen zwei Phasen auf, beispielsweise zwischen den Phasen S und R, so wird der durch die Wicklungen fliessende Strom grösser und die Zugkraftkurve Z aus Fig. 2 dementsprechend höhere Werte annehmen, der Anker k, Fig. 1, wird angezogen und dadurch der Schalter a augenblicklich zur Auslösung gebracht. In gleicher Weise arbeitet der Magnet auch dann, wenn beispielsweise der Kurzschluss zwischen den Phasen T und S oder T und R auftreten würde, da auch hiebei die Ströme in   R   bzw. S höhere Werte annehmen. Sollte die Phase T unterbrochen sein und tritt dann ein   starker Überstrom zwischen   den Phasen S und R auf, z.

   B. bei Drehstrommotoren, die bei Unterbrechung einer Phase einphasig weiterlaufen, so arbeiten die Wicklungen des Magneten entgegengesetzt, also mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von   180 ,   vorausgesetzt, dass die beiden Wicklungen gleichen Windungssinn haben, d. h. es bildet sich zwischen den Wicklungen ein Pol aus, dessen Fluss durch den dritten mittleren Schenkel verläuft. Der Anker k wird infolgedessen besonders stark angezogen werden und die sofortige Auslösung des Schalters herbeiführen. Würde hiebei der dritte Schenkel nicht vorhanden sein oder nicht zwischen den beiden Wicklungen angeordnet sein, so würden sich die Felder der Phasen   ss und ss   aufheben. Bei ungleichem Windungssinn der Wicklungen gelten entsprechende Verhältnisse.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Überstromschalter für Dreiphasenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen zweier EMI2.1 EMI2.2
AT114767D 1926-10-28 1927-10-15 Überstromauslösemagnet für Mehrphasenleitungen. AT114767B (de)

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ID=29276535

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950478C (de) * 1953-02-24 1956-10-11 Berker Geb Elektrischer Selbstschalter, der auf UEberstroeme und Fehlerstroeme anspricht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950478C (de) * 1953-02-24 1956-10-11 Berker Geb Elektrischer Selbstschalter, der auf UEberstroeme und Fehlerstroeme anspricht

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