AT114667B - Einrichtung zur Einführung von flüssigen, gas- oder staubförmigen Zusatzstoffen in Gebläseöfen. - Google Patents

Einrichtung zur Einführung von flüssigen, gas- oder staubförmigen Zusatzstoffen in Gebläseöfen.

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AT114667B
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Austria
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additives
gaseous
introduction
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liquid
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Alfons Dr Wagner
Ernst Hilgers
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Alfons Dr Wagner
Ernst Hilgers
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Description


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   Es ist bekannt, dass bei   Schachtöfen   Zusätze verschiedener Art und zu verschiedenen Zwecken von aussen her in den Schmelzraum des Ofens eingeführt werden. So hat man beispielsweise beim Hochofen Zusätze von Sauerstoff, Öl, Kohle, Erz-oder Giehtstaub und Wasser zum Gebläsewind in Vorschlag gebracht und teilweise auch in der Praxis verwendet. Die Zuführung wird hiebei häufig durch Verschlackung oder Verstopfung der Zuführungsdüsen erschwert, so dass der Betrieb gestört oder die Wirkung und Menge der eingeführten Zusätze vermindert werden kann. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine wassergekühlte Einrichtung zur Einführung der Zusatzstoffe bei Gebläse-,   Schacht- und Schmelzöfen, welche   eine zweckentsprechende und ungehinderte Zuführung ermöglicht und Betriebsstörungen durch Verschlackung oder Verstopfung möglichst vermeidet oder schnell wieder beseitigt. Gemäss der Erfindung erfolgt die Zuführung der Zusätze wohl auch durch den Kühlmantel der Blasform, aber so, dass die Zuleitung der Zusatzstoffe, ohne sie mit dem Gebläsewind in Berührung zu bringen, direkt in den Ofen erfolgt. Die   Sehlackenansätze   oder Verstopfungen, welche durch von aussen dem Ofen zugeführte Brennstoffe entstehen, werden durch eine Stossstange, die in einer Hohlspindel beweglich ist, entfernt.

   Durch eine zweckentsprechende Einstellung der Stossstange mit dem Düsenstück der Einrichtung lässt sich ausserdem eine gute Zerstäubung der Zusatzstoffe erreichen. 



   Fig. 1 zeigt in der Zeichnung die Einrichtung gemäss der Erfindung im Querschnitt ; Fig. 2 veranschaulich einen vergrösserten Ausschnitt der Einrichtung. 



   Mit a ist die Blasform bezeichnet und mit b die Einrichtung zur Zuführung der Zusatzstoffe, welche hier durch den Kühlmantel der Blasform durchgelegt ist. c ist der äussere Mantel der Einrichtung, welcher in den vorderen und hinteren Deckeln der Blasform eingeschraubt ist und durch den Kühlmantel geht. Dieser Mantel c kann auch durch eine in die Blasform durch den Kühlmantel durchgehende ein- 
 EMI1.2 
 h die Zufuhr der Zusatzstoffe. 



   Ein Hauptmerkmal der Einrichtung ist die Hohlspindel d mit der darin befindlichen   Stossstange g,   welche einerseits dazu dient, Schlackenansätze wegzustossen und Verstopfungen zu entfernen, anderseits durch eine richtige Einstellung zum   Düsenstück   eine günstige Zerstäubung der Zusatzstoffe bezweckt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Einführung von flüssigen, gas-oder staubförmigen Zusatzstoffen in Gebläse-   öfen, bei welcher   diese Stoffe durch den Kühlmantel der Blasform geführt werden, dadurch gekennzeichnet,   dass   die Zuleitung der Zusatzstoffe, ohne sie mit dem Gebläsewind in Berührung zu bringen, direkt in den Ofen erfolgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zuführungsrohr (b) eine Stossstange (g) verschiebbar angeordnet ist, um Verstopfungen und Ansätze, welche durch von aussen dem Ofen zugeführte Brennstoffe entstehen, in der Düse (f) durchstossen zu können. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT114667D 1925-11-19 1926-11-17 Einrichtung zur Einführung von flüssigen, gas- oder staubförmigen Zusatzstoffen in Gebläseöfen. AT114667B (de)

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