AT114227B - Ventilapparatur zur Ausführung von Ölspaltprozessen unter Druck. - Google Patents

Ventilapparatur zur Ausführung von Ölspaltprozessen unter Druck.

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AT114227B
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  Ventilapparatur zur Ausführung von Ölspaltprozessen unter Druck. 



   Bei einigen technischen Verfahren der   Erdöl- und Kohlechemie,   insbesondere der   Drucköl-   spaltung (Crack-Industrie), ist es notwendig, flüssige oder dampfförmige Stoffe oder Gemische beider
Phasen bei gleichzeitiger   Druckverminderung   oder vollständiger Druckentlastung mit einer bestimmten
Flüssigkeit von besonderen chemischen oder physikalischen Eigenschaften in kürzester Zeit innig zu vermischen. 



   Dieses Erfordernis kann beispielsweise gegeben sein, um eine   plötzliche   Abkühlung expandierender
Stoffe zur schnellsten Erreichung einer gewünschten Temperatur zu bewirken (z. B. Britisches Patent
Nr. 242223) oder um eine beabsichtigte Auswaschung expandierender Spaltprodukte in vorgelegte
Lösungsöle auszuführen (Britisches Patent Nr. 252308). Bei solchen Verfahren der   Druckölspaltung,   die mit einer Vermischung arbeiten, ist es notwendig, die Expansion ohne Drosselung des Querschnittes und automatisch sich regulierend vorzunehmen, wobei die expandierenden Stoffe ausserdem unmittelbar in flüssige Stoffe derart eintreten können, dass eine schnelle und innige Vermischung erreicht, gleich- zeitig eine kontinuierliche Arbeitsweise gewährleistet wird und dabei das Expansionsventil in der vorgelegten Flüssigkeit gelagert ist. 



   Ein bisher hauptsächlich angewandtes Mittel zur Erreichung einer vollständigen oder relativen Expansion von Spaltprodukten, das Drosselventil, würde den oben genannten Anforderungen nicht genügen. Bei einem   Schlangenerackverfahren   würde die Verwendung eines Drosselventils, infolge der
Querschnittdrosselung der Druckheizschlange, die auf Cracktemperatur befindlichen Spaltprodukte bald veranlassen, die Ventildrosselung zu inkrustieren und die Leitung zu verstopfen, denn die zur Koksbildung neigenden Produkte der Spaltung würden an der Ventildrosselung Zeit finden, Koks abzusetzen. 



   Bezüglich solcher Ventile, die bisher   hauptsächlich   bei Blasencrackverfahren in Anwendung sind und die ebenfalls ohne Querschnittdrosselung automatisch arbeiten, ist zu bemerken, dass diese im wesentlichen nur zur Weiterleitung einer flüssigen oder dampfförmigen Phase dienen. Irgendeine Vermischung mit einer vorgelegten Flüssigkeit unmittelbar bei der Expansion können sie jedoch nicht gewährleisten. Bei allen Spaltverfahren, vor allem   bbi solchen, die die Spaltung   in einer Erhitzungsschlange unter Druck ausführen, ist die Gefahr eines Zuwachsens und Verschlammens der Ventile sehr gross. 



     Um   diese Gefahr zu vermeiden, ist die vorliegende Ventilkonstruktion erfunden und mit Erfolg in Anwendung. Sie soll durch die folgende Legende zur beigegebenen Zeichnung noch näher beschrieben werden. 



   Die zu behandelnden Spaltprodukte treten in einer gewünschten   Strömungsgeschwindigkeit   bei einer gewünschten Temperatur und bei einem gewünschten höheren Druck aus der Hochdruckleitung 2 in eine Zone niedrigeren Druckes, die durch die Wandung 8 und den Bodenflansch 9 abgeschlossen ist. Der Weg in diese Zone wird den expandierenden   Stuffen   durch ein Gegendrücken eines Ventilkegels 3 derart verwehrt, dass der Gegendruck gegen den Inhalt der   Hochdruckröhre   2 beliebig eingestellt werden   kann ; um einen gewünschten Arbeitsdruck   in der Hochdruckleitung automatisch aufrecht zu erhalten.

   Gleichzeitig und unmittelbar beim Eintritt der expandierenden Stoffe in die Zone niedrigeren Druckes treten dieselben in eine Flüssigkeitsmenge ein, deren   Standhöhe durch   einen Überlauf oder ein Stausiphon je nach Verfahren gegeben werden kann und deren Zulauf durch die Röhre 1 vorgenommen wird. Zur Erreichung einer besonders effektvollen Vermischung der expandierenden Stoffe mit der 
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