AT113386B - Kesselfeuerung. - Google Patents

Kesselfeuerung.

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AT113386B
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  Kesselfeuerung. 



   Bei Kesselfeuerungen mit künstlichem Zug vermindern die unterhalb des Rostes befindlichen gusseisernen Kammern die nutzbare Fläche der Feuerung, da man die Breite der einzelnen Kammern reduzieren muss, um für die Roststäbe die nötige   Abstützfläche   zu schaffen. Die Roststäbe haben daher lediglich eine der Kammerbreite gleichkommende Länge. Hieraus ergibt sich, dass die Verbrennung in den Zonen des Rostes, wo zwei Kammern aneinanderstossen, mangelhaft ist. 



   Da auch der Luftzutritt ungenügend ist, geht die Verbrennung dort viel langsamer vor sich, der Prozentsatz an nicht verbrannten Stoffen ist relativ viel grösser und der Heizer muss dieselben auf die nutzbaren Flächen des Rostes verschieben. 



   Will man minderwertige Brennstoffe verbrennen, so muss man diese öfter mit dem Feuerhaken durcharbeiten. Um das Rückströmen von Luft während dieser Tätigkeit zu verhindern, muss an der   Feuertüre   der Unterdruck Null herrschen. Diese Bedingung ist bei Feuerungen mit   künstlichem   Zug nur bei bestimmten Gangarten erfüllt. Es war bisher unmöglich, bei allen Gangarten bzw. unabhängig von den Gangarten der Feuerung dieses Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. 



   Beim Gegenstand der Erfindung ist durch die besondere Ausbildung der Roststäbe die Zone,   wo kein Luftzutritt zum Brennstoff stattfindet, fast auf Nullherabgesetzt. Ferner kann dank der Anordnung   einer vom Roste völlig unabhängigen Vorfeuerung nach Belieben und von der Gangart der Feuerung völlig unabhängig ein das Eindringen kalter Luft beim Öffnen der Feuertür verhindernder Flammenvorhang unterhalten werden. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist ein Längsschnitt der Feuerung durch die Achse einer Kammer, Fig. 2 eine Draufsicht im Schnitt, wobei einzelne Roststäbe weggenommen sind. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Feuerung, Fig. 4 einen zweiten Querschnitt, der die Stellung der Stäbe in der offenen Kammer veranschaulicht, Fig. 5 ist ein Querschnitt durch zwei Stäbe, Fig. 6 zeigt im Aufriss das eine Ende eines Stabes, Fig. 7 ist eine Draufsicht auf zwei Stäbe und Fig. 8 ein Querschnitt in grösserem Massstabe durch die Feuerung, der die nutzbare Länge der Stäbe veranschaulicht. 



   Die Feuerung besteht aus einem Gehäuse   1,   in dessen Inneren eine Anzahl von Blechkammern, z. B. deren vier mit der Bezifferung 2,   3,   4 und 5 angeordnet sind, deren Querschnitt gegen   rückwärts   abnimmt. Die Luft gelang in diese Kammern durch Rohre 6,7, 8 und 9, in die sie mittels der Dampfstrahldüsen   N   eingepresst wird. Die äusseren Kammern 2 und 5 sind fest verbunden mit Winkeleisen 10, 11 (Fig. 4) die sich gegen die Wand des Gehäuses 1 abstützen. Die Roststäbe 12 sind über die ganze Breite des Rostes aus einem Stück derart verlegt, dass sie zwischen sich gleichfalls fast über die ganze Breite   Zwischenräume 13   frei lassen, durch welche die Luft zum Brennstoff gelangen kann.

   Sie ragen mit zungenartigen Vorsprüngen al b, c und d in je eine Kammer hinein, stützen sich mit ihren Enden e, f auf die   Winkeleisen 10, 11   ab und weisen überdies nach oben keilförmig zugespitzte Sockeln g auf, mit denen sie sieh gegen zwei benachbarte Kammerwände abstützen.

   Die Keilform der   Abstützsockeln   bewirkt, dass sich die Luftströme entlang der zusammenstossenden Wände zweier Naehbarkammern unmittelbar oberhalb der   Rostfläche   in der Brennstoffschichte schneiden, so dass letztere vollkommen   gleichmässig   mit Luft beschickt wird, 

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   Die Fig. 4 und 7 zeigen, dass sogar ein Teil der toten, von den Winkeln 10 und 11 gebildeten Oberfläche für den Durchtritt von Luft herangezogen wird, u. zw. durch die Ausnehmungen m, n, die an jedem   der Stäbe vorgesehen sind, so dass gemäss Fig. 8 L die nutzbare Länge eines Stabes darstellt. 



   Die Einrichtung, welche das Eindringen kalter Luft beim Öffnen der Feuertür verhindert, umfasst 
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Die so konstruierte Vorfeuerung ermöglicht das Unterhalten eines Flammenvorhanges vor der Feueröffnung, so dass ein Eintreten kalter Luft vermieden wird, wenn die Feuertüre offen ist. 
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Claims (1)

1. Kesselfeuerung mit dünnwandigen, im Querschnitt nach hinten sich verjüngedem Windkammern, in welche die Roststäbe mit ihren schräggerichteten Zungen hineinragen, dadruch gekennzeichnet, dass die Roststäbe zwischen je zwei Zungen'mit keilförmig nach oben zugespitzten, auf zwei benachbarten Kammerwänden aufruhenden Abstützsockeln (g) und an den auf Winkeleisen (10, 11) aufruhenden Enden mit Ausnehmungen (m, n) versehen sind, so dass die Einblaseluft möglichst gleichmässig über die ganze Rostbreite verteilt wird.-' 2.
Kesselfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einem hinter der Feuertüre dem Hauptrost vorgebauten kleinen Nebenrost unabhängig vom Hauptrost und mit wesentlich höherer Pressung als diesem Wind zugeführt wird, so dass vom Betrieb der Hauptfeuerung völlig unabhängig. ain das Einströmen von kalter Luft beim Öffnen der Feuertüre verhindernder Flammenvorhang unterhalten wird. EMI2.3
AT113386D 1924-09-29 1925-07-25 Kesselfeuerung. AT113386B (de)

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